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  • Downburst

980 Beiträge seit 02.03.2010

Dieser ganze Beschneidungsschrott...

...aus religiösen Gründen sollte schlichtweg verboten werden, auch bei Jungen. Wenn es keine medizinischen Gründe gibt, ist dies nichts anderes als vorsätzliche schwere Körperverletzung bei Kindern und da interessiert es mich einen Scheiß, ob das bei Muslimen oder Juden etc. Bestandteil ihrer "kulturell-religiösen Identität" ist.

Ich selber bin männlich und wurde als kleiner Junge im Vorschulalter aus medizinischen Gründen wegen einer Phimose beschnitten. Ich hatte noch Wochen danach beim Urinieren brennende Schmerzen, sodass ich jedesmal Angst bekam, wenn ich den Harndrang verspürte.

Das nur mal als Erfahrungsbericht, weil das Ganze bei Jungen immer so schön relativiert und verharmlost wird.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (02.02.2024 19:41).

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  • Avatar von choke
    • choke

    mehr als 1000 Beiträge seit 16.02.2001

    Antwort auf Dieser ganze Beschneidungsschrott... von Downburst.

    Downburst schrieb am 02.02.2024 19:38:

    Ich selber bin männlich und wurde als kleiner Junge im Vorschulalter aus medizinischen Gründen wegen einer Phimose beschnitten. Ich hatte noch Wochen danach beim Urinieren brennende Schmerzen, sodass ich jedesmal Angst bekam, wenn ich den Harndrang verspürte.

    Und mit recht großer Wahrscheinlichkeit war das völlig unnötig. Die Kinderärztin meines Sohnes hielt das auch für eine gute Idee. Mit einer Hormon-Salbe war das Problem aber schnell beseitigt und das Kind ist immer noch vollständig.

    Ärzte sind bei Phimosen bei jungen Kindern schnell mit dem Skalpell zur Hand. Ich kann allen Eltern nur raten, das genau abzuwägen. Es mag medizinisch extreme Fälle geben, aber in der Regel gibt es Alternativen zum Messer.

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    • Downburst

    980 Beiträge seit 02.03.2010

    Antwort auf Re: Dieser ganze Beschneidungsschrott... von choke.

    choke schrieb am 02.02.2024 19:46:

    Downburst schrieb am 02.02.2024 19:38:

    Ich selber bin männlich und wurde als kleiner Junge im Vorschulalter aus medizinischen Gründen wegen einer Phimose beschnitten. Ich hatte noch Wochen danach beim Urinieren brennende Schmerzen, sodass ich jedesmal Angst bekam, wenn ich den Harndrang verspürte.

    Und mit recht großer Wahrscheinlichkeit war das völlig unnötig. Die Kinderärztin meines Sohnes hielt das auch für eine gute Idee. Mit einer Hormon-Salbe war das Problem aber schnell beseitigt und das Kind ist immer noch vollständig.

    Ärzte sind bei Phimosen bei jungen Kindern schnell mit dem Skalpell zur Hand. Ich kann allen Eltern nur raten, das genau abzuwägen. Es mag medizinisch extreme Fälle geben, aber in der Regel gibt es Alternativen zum Messer.

    Ob diese Tortur bei mir wirklich nötig war, frage ich mich auch bis heute. Das waren die 1970er Jahre und da griff man in der Tat sehr rasch in solchen Fällen zum Skalpell!

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