Antwort auf Re: Ja, z.B. das Recht auf koerperliche Unversehrtheit von Ketwurst.
Ketwurst schrieb am 18.05.2021 19:31:
pewoo schrieb am 18.05.2021 19:16:
Ketwurst schrieb am 18.05.2021 18:21:
Bett? Und wie kann man das merken?
Gibt es wirklich seriöse Belege, dass ein relevanter Anteil der Infektionen in dieser Phase statt gefunden haben
Ja. Man hat das mit Haushaltsstudien nachgewiesen.
Ist auch logisch, da die Viruslast vor Symtombeginn sehr hoch ist.
Diese Studien kannst du mir sicherlich verlinken. Wichtig ist, dass darin Nachgewiesen wird: das ein relevanter Anteil der Übertragungen vor Symptombegin stattgefunden hat.
Das RKI ist da übrigens nicht so sicher:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html;jsessionid=DE6ED693E5F49C238256C585BE5BC4DB.internet062?nn=13490888#doc13776792bodyText3
Genaugenommen hat das RKI Zweifel ob der Nachweisbarkeit der Infektiosität vor Symptombegin. (Ich liebe es das RKI zu zitieren.)
Nimm doch zur Einfachheit die von dir gegannte Zusammmenfassung:
Übertragung durch asymptomatische, präsymptomatische und symptomatische Infizierte
Dabei können diese Symptome relativ subtil sein, wie z. B. Kopf- und Halsschmerzen. Eine solche Phase mit leichteren Symptomen kann einer späteren Phase mit „typischeren“ Symptomen, wie z. B. Fieber oder Husten, um ein oder zwei Tage vorausgehen (75). "Typischere" Symptome können aber auch ausbleiben.
Darüber hinaus steckt sich ein relevanter Anteil von Personen bei infektiösen Personen innerhalb von 1-2 Tagen vor deren Symptombeginn an (73, 76).
Also: Uebertagung ganz ohne Symtome, und Uebertragung bei Kopfschmerzen.
Das kann man als Infizierter nicht erkennen.
Weiterhin kann es sehr schnell gehen:
Aus Einzelbeobachtungen lässt sich jedoch schließen, dass auch sehr kurze Intervalle bis zum Beginn der Ansteckungsfähigkeit möglich sind, d. h. eine Ansteckung anderer Personen am Tag nach der eigenen Infektion, möglicherweise sogar am selben Tag (75).
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (18.05.2021 19:45).