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  • Wahrheitsager

mehr als 1000 Beiträge seit 15.05.2011

Wieso "gelb und billig"?

Ein Preis ist immer der Betrag, den die Mehrzahl der Verbraucher für eine Ware oder Dienstleistung bereit ist zu zahlen.
Und ein Lohn ist immer der Betrag, den sich die Bananenbauern gemeinsam erkämpft haben.
Das gilt immer. Auch für Kaffeebauern in Costa Rica, Textilarbeiter in Bangladesch, Tomatenpflücker in Italien...

Subventionen, "Fair Trade" Preise und andere staatliche Zwangsmaßnahmen führen immer nur zu noch mehr Bürokratie und kommen nie bei den Bedürftigen an.

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  • Avatar von Rob 1
    • Rob 1

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.06.2018

    Antwort auf Wieso "gelb und billig"? von Wahrheitsager.

    Wahrheitsager schrieb am 20.04.2021 18:19

    Ein Preis ist immer der Betrag, den die Mehrzahl der Verbraucher für eine Ware oder Dienstleistung bereit ist zu zahlen.

    Soweit die Theorie, aber welche Rolle spielt da die Marktmacht der Handelsketten oder die zur Verfügung stehenden Einkommen?

    Und ein Lohn ist immer der Betrag, den sich die Bananenbauern gemeinsam erkämpft haben.

    Wie erkämpft man sich denn einen höheren Lohn ggü. Multis wie Chiquita und den Handelsketten, die global Erzeuger gegeneinander ausspielen können?

    Subventionen, "Fair Trade" Preise und andere staatliche Zwangsmaßnahmen führen immer nur zu noch mehr Bürokratie und kommen nie bei den Bedürftigen an.

    Ist "Fairtrade" denn eine staatliche Zwangsmaßnahme?

    Eine sinnvolle staatliche Maßnahme wäre, dafür zu sorgen, dass der Kunde nicht mit Labels betrogen und abgezockt wird, sondern sich darauf verlassen kann, dass in Bio oder Fairtrade genau das drinsteckt, was drauf steht und die Mehrkosten auch wirklich den Erzeugern zugute kommen, statt in die falschen Taschen zu wandern.
    Dann kann sich der Verbraucher selber entscheiden, was er kaufen möchte und ob er bereit ist, evtl. einen höheren Preis für höhere Qualität zu bezahlen.

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