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Avatar von rhub23
  • rhub23

350 Beiträge seit 14.12.2019

Bei aller Sozialromatik, der Artikel ist an mehreren Punkten falsch

Nur an einigen Punkten die falschen oder unbelegten Behauptungen die als Tatsachen ausgeben werden:

1. "Preiskrieg um Bananen verstärkt Armut im globalen Süden"

Eine abwertende Meimnungsäusserung ohne jeden Beleg. Man kann hier auch anmerken, dass der Preiskrieg zu billigeren Preisen führt, und dank niedriger Preise bei uns auch Leute mit niedrigen Einkommen, wie Harzt-IV Empfängern, ermöglicht, dass sich sich auch gute Bananenen leisten können. Also, durchaus sozial. Denn sonst gibt es für Harzt-IV Beziher nur eintönig jeden Tag Kraut und Rüben, aber keine Weintrauben und keine Banenen zu "Fair" (=völlig überteuerten) Preisen.

Nebenbei erwähnt und bevor einige meinen ich hacke auf den armen Harzt-IV Empfängernherum: Harzt-IV ist eine Umsetzung und praktische Implementierung genau von diesen Rot-Grün. Denn das, wer denen Harzt-IV eingebrockt hat, wird von Roten und Grünen Wählern auch gerne vergessen. Was deren Parteien der eigenen Klientel so antun.

2. "Je niedriger die Preise, umso mehr Chemikalien werden gespritzt."

Auch unbelegte Meinungsäusserung. Und noch dazu widersprüchlich. Denn umso mehr Chemikalien eingesetzt werden, desto mehr muss der Produzent (Farmer) im globalen Süden für diesen Chemikalien ausgeben. Noch dazu müssen diese Chemikalien importiert und dafür erst recht teure Devisen aufgewendet werden.

Im Gegensatz zu jenen Farmer die ohne diese Chemikalien auskommen und somit im Anbau noch billiger sind.

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  • Avatar von Rob 1
    • Rob 1

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.06.2018

    Antwort auf Bei aller Sozialromatik, der Artikel ist an mehreren Punkten falsch von rhub23.

    rhub23 schrieb am 20.04.2021 22:01

    Nur an einigen Punkten die falschen oder unbelegten Behauptungen die als Tatsachen ausgeben werden:

    1. "Preiskrieg um Bananen verstärkt Armut im globalen Süden"

    Eine abwertende Meimnungsäusserung ohne jeden Beleg. Man kann hier auch anmerken, dass der Preiskrieg zu billigeren Preisen führt, und dank niedriger Preise bei uns auch Leute mit niedrigen Einkommen, wie Harzt-IV Empfängern, ermöglicht, dass sich sich auch gute Bananenen leisten können. Also, durchaus sozial. Denn sonst gibt es für Harzt-IV Beziher nur eintönig jeden Tag Kraut und Rüben, aber keine Weintrauben und keine Banenen zu "Fair" (=völlig überteuerten) Preisen.

    So kann man natürlich prima die Armut einer Region mit der einer anderen rechtfertigen und kommt um die Antwort herum, wie man beide auflösen könnte.
    Die Lösung wäre ja relativ einfach, indem man hier für ausreichende Beschäftigung und anständige Löhne sorgt, oder grundsätzlich die Eigentumsfrage stellt.
    Das würde die Menschen hier in die Lage versetzen, den Bauern für Bananen einen höheren Anteil zu bezahlen, der ihre Existenz sichert.

    2. "Je niedriger die Preise, umso mehr Chemikalien werden gespritzt."

    Auch unbelegte Meinungsäusserung. Und noch dazu widersprüchlich. Denn umso mehr Chemikalien eingesetzt werden, desto mehr muss der Produzent (Farmer) im globalen Süden für diesen Chemikalien ausgeben. Noch dazu müssen diese Chemikalien importiert und dafür erst recht teure Devisen aufgewendet werden.

    Im Gegensatz zu jenen Farmer die ohne diese Chemikalien auskommen und somit im Anbau noch billiger sind.

    Aus dem Artikel geht ja hervor, dass sich durch die "Sortenarmut" Kankheiten ausgebreitet haben, die dann nur (unzureichend) mit Chemie zu behandeln sind.
    Wer nicht spritzt, hat am Ende gar keine Ernte, die er verkaufen kann.
    Damit ist das Argument hinfällig.

    Die Antwort wäre Sortenvielfalt und Mischkulturen, um aus dieser Abhängigkeit heraus zu kommen.

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  • Avatar von FlinxInFlux
    • FlinxInFlux

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.01.2006

    Re: "Fair" = völlig überteuert ???

    Antwort auf Bei aller Sozialromatik, der Artikel ist an mehreren Punkten falsch von rhub23.

    Solange auf diesem Niveau diskutiert wird, scheint bei der Debatte Hopfen und Malz verloren zu sein.

    Wie kommt man nur auf die Idee, dass eine angemessene Bezahlung der Produzenten automatisch zu "überteuerten" preisen führen würde? Ist es für Dich etwa gottgegeben, dass Bauern in Südamerika oder Afrika ihre Produkte zu Spottpreisen an monopolitisch auftretende Konzerne aus USA und Europa verkaufen müssen, damit hierzulande jeder täglich Bananen, Schokolade und Kaffee genießen kann?

    Alle drei Beispiele galten vor rund 60 Jahren als Luxusprodukte und sind heute nur aufgrund des massiven Preisverfalls auf Erzeugerseite tägliche Konsumartikel. Ist es aus Deiner Sicht ein Menschenrecht, Bananen für 1€/Kg kaufen zu können oder Kaffee für 3€/Pfund oder eine Tafel Schokolade für 50 Cent?

    Flinx

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