Ich plädierte nicht für einen Neubau von Atomkraftwerken.
Die angesichts der Weltlage voreilige Abschaltung der deutschen Atomkraftwerke hat dazu geführt, dass Deutschland seinen Strom nun zu einem höheren Anteil aus fossilen Energieträgern produzieren muss oder fossilen Strom, aber auch Atomstrom aus dem Ausland importiert.
Deutschland hat seine Kohlendioxidemissionen mit dem Atomausstieg jedenfalls nicht gesenkt, sondern erhöht. Es hat nun teureren Strom als andere Länder und ruiniert damit seine industrielle Basis. Für das Weltklima ist auch nichts erreicht, sondern man schadet diesem zusätzlich.
Deutschland ist also kein Vorbild, wie man es macht, sondern ein abschreckendes Beispiel, wie man es tunlichst nicht machen sollte.
Es ist auch nichts für das Weltklima gewonnen, wenn stromintensive Industrien ins Ausland abwandern. Dann steht Deutschland in seiner CO2-Bilanz zwar besser da, aber global gesehen hat sich damit erst einmal gar nichts geändert.
Zudem: 14 Jahre Bauzeit für einen Großflughafen. Die Inbetriebnahme des Eisenbahntunnels Rastatt, der 2017 kurz vor der Fertigstellung des Rohbaus war, verzögert sich nun von 2018 auf voraussichtlich 2027.
Dieses Land bekommt wichtige Infrastrukturprojekte nicht mehr auf die Reihe und will aber im Rekordtempo klimaneutral werden?
Die Bundesregierung meint obendrein, alles mit Geld lösen zu können. Geld arbeitet aber nicht. Menschen und Maschinen arbeiten.