Bei der Neuaufteilung der Welt in Machtblöcke wird solches Bemühen ohne Belang bleiben und bestehende Übereinkünfte in Vergessenheit geraten.
Aber auch die nationale Rhetorik von der Friedensenergie ist ein faules Ei. Wenn es der Politik vorrangig um Versorgungssicherheit geht, werden die Erneuerbaren gegenüber den Kohlemeilern den Kürzeren ziehen. Länderchefs positionieren sich ja bereits entgegen und zugunsten. Gleichzeitig hat die Bundeswehr, die den weiteren Ausbau der Windenergie über gigantische Areale hinweg verhindert, mit Hinweis auf den Stellenwert der Landesverteidigung weitere Blockade angekündigt. Die Bauernverbände fordern den Stop weiteren Solarausbaus und verweisen auf die Erfordernis einer krisensicheren Nahrungsmittelversorgung.
Der Traum vom hochindustrialisierten Land, das modellhaft dafür steht, wie ein ökologischer Umbau dennoch gelingen kann ist ausgeträumt.
"Gegen Krieg und Klimakrise", ist so dumm und banal wie der Werbeslogan "Prima Leben und Sparen". Sofortiger Stop aller Waffenlieferung, Einstellung der Sanktionen und Aufnahme einer Verhandlung, die genau solange anzudauern hat bis ein Resultat vorliegt, wäre eine Forderung gewesen.