Also aus meiner Perspektive ist eine niedrigere Geburtenrate eher etwas Positives.
Jeder zusätzliche Mensch konkurriert mit dem Rest der Menschheit um Ressourcen wie Nahrung, Wasser, Wohnraum, Energie, Umweltbelastungen, usw.
Zudem dürften mit wachsender Weltbevölkerung Kriege immer attraktiver und wahrscheinlicher werden.
Wenn Dinge wie Klimaschutz, oder - weitergedacht - der langfristige Erhalt der Erde als Lebensraum eine hohe Priorität haben, kann man eine gewisse Bevölkerungsreduktion positiv sehen.
Man darf wohl davon ausgehen, dass bei global extrem niedrigen Geburtenraten (bei denen z.B. wahrscheinlich wäre, dass im Jahr 2100 die Weltbevölkerung auf unter 1 Mrd. Menschen geschrumpft wäre) deutlich stärker gegengesteuert werden würde. Zum Beispiel auf Deutschland bezogen, indem man das Kindergeld so hoch machen würde, dass es tatsächlich die Kosten, die ein Kind mit sich bringt, ausgleichen würde.
Dass ständiges Bevölkerungswachstum ein Schneeballsystem ist, was nicht ewig so weitergehen kann, ist auch naheliegend. Getreu dem Motto "lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende" sehe ich es durchaus positiv, wenn dieses Wachstum zumindest gebremst wird.