Ist mir als Kind bei der BfG (Bank für Gemeinwirtschaft - die Bank der "Gewerkschaften") passiert, daß ich die 20 DM vom Sparbuch brauchte. Das ging dann nur mit Auflösung des Sparbuchs und ich bekam lediglich 15 DM raus.
Es war mir eine Lehre.
1) Keinem der gesetzlich geschützten Verbrecher jemals noch zu vertrauen.
2) Vor Kündigung erst alles Geld raus ziehen. (Wenn nichts mehr da ist, lohnt es sich für die Banken nicht, ihren Phantasiegebühren hinterher zu rennen.)
Die Liste der von mir inzwischen abgewählten Banken:
a) Postbank
b) Sparda
c) Sparkasse
Heute bin ich bei einer reinen Onlinebank. Das Girokonto und die Debitkarte sind in der einfachsten Variante kostenfrei. Das reicht mir. Zusatzleistungen, wie alle zwei Tage am Fuffispuck Geld zu ziehen (fünf Abhebungen im Monat kostenlos) und am nächsten Tag wieder einzahlen, kosten. Benötige ich aber nicht. Dispo kostet natürlich, vermutlich sogar einen Tacken mehr - ihn zu nutzen habe ich mir aber schon bei der Sparda abgewöhnt. Mit der Debitcard kan ich mein Geld auch in Übersee ausgeben, was so einfach und vor allem kostengünstig bei den vorgenannten Banken (damals?) nicht möglich war. (Ich wollte mal ein Zeitschriftenabo über 100 US$ in den Staaten abschließen. Sparda wollte für den Transfer knapp die Hälfte dieser Summe als zusätzliche Gebühren haben...)
Damit meine Bank auch was von der Geschichte hat, bezahle ich jetzt öfter mit Karte, obwohl ich das eigentlich nicht mag. Aber NFC ist und bleibt definitiv abgeschaltet.
Gruß trainspotter