Die Gasumlage soll also mit 23.tausend Millionen an Juniper gehen weil sie derzeit Gas teurer einkaufen welches sie dann zeitverzögert zum selben Preis zuzüglich Marge wieder verkaufen.
Sowas nennt man normalerweise Zwischenfinanzierung und ist ganz locker gegen einen Obolus bei der Finanzwirtschaft zu haben.
Ich vermute aber dass diese 23 Milliarden dauerhaft nach außen abfließen, weil Uniper von den Russen eine höhere Menge als vereinbart abgenommen hat und dann aufgrund der günstigen Konditionen die D bei Gasprom hat an andere EU Länder vertickt hat.
Da aber Gasprom zur Zeit nur die tatsächlich vereinbarte Menge OHNE Mehrmengen liefert, muss Uniper nun die Strafzahlungen aus ihren nicht erfüllten Lieferverträgen befriedigen.
Das würde bedeuten, dass der Steuerzahler die Spekulation von Uniper ausgleicht. Das wäre somit exakt das selbe "Geschäftsmodell" wie damals bei der Bankenkrise.
Nur diesmal heißt es: too big to frier....
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (29.08.2022 11:03).