Kürbisschnitzer schrieb am 12.12.2023 15:29:
Wie viele dieser Verträge es gibt oder in welchem Umfang diese geschlossen worden sind, ist nicht öffentlich bekannt. Es ist aber klar, dass die russischen Unternehmen seit dem vergangenen Jahr nicht mehr liefern und daher vertragsbrüchig sind.
Ist das wishful thinking oder faktisch korrekt ?
Das ist so jedenfalls Nonsens, da ja eingeräumt wird, dass man die Verträge gar nicht kennt. Nur weil nicht mehr geliefert wird, heißt das ja nicht, dass man vertragsbrüchig geworden ist. Meines Wissens haben die Gasimporteure vor dem Krieg zunehmend selbst auf kurzfristige statt langfristige Verträge gesetzt, weil das damals billiger war.
Bei staatlichen Sanktionen werden aber grundsätzlich die Karten neu gemischt. In der Regel steht sowas auch in den Verträgen.