1) Es wurde die heimische Kohleförderung eingestellt, so dass in Krisen der Kohlebedarf des Landes nicht mehr aus eigener Förderung gedeckt werden kann.
2) Die EEs (Photovoltaik und Windkraft werden in Deutschland nur gefördert und nicht etwa grundlastfähige Geothermie) sind nicht grundlastfähig, daher hat man die EEs mit Gaskraftwerke abgesichert. Frau Baerbock verstand im Wahlkampf noch nicht einmal die zugrundeliegende Problematik dieser Nichtlösung für die Energieversorgung.
3) Nordstream II wurde notwendig, um die vielen neuen Gaskraftwerke mit Gas zu versorgen.
4) Ohne jede Not werden Kohlekraftwerke abgeschaltet, ohne grundlastfähigen Ersatz zu haben.
5) Gleiches gilt für die KKWs, auch hier fehlt grundlastfähiger Ersatz.
6) Eine Sanktionspolitik wird gegenüber Russland betrieben, so dass mit der Bestrafung durch Nichtbelieferung zu rechnen war.
Grüne Energiewende ist Hauptursache für die Problematik
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Jo, das ist so, aber...
Antwort auf Grüne Energiewende ist Hauptursache für die Problematik von tjp.
... genau das wird, auch weil wir derzeit die elektrischen Lasten durch E-Mobilität und Wärmepumpen noch zusätzlich massiv erhöhen, wohl schon zwangsläufig zu einem längeren Blackout führen.
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Antwort auf Grüne Energiewende ist Hauptursache für die Problematik von tjp.
tjp schrieb am 29.06.2022 08:46:
1) Es wurde die heimische Kohleförderung eingestellt, so dass in Krisen der Kohlebedarf des Landes nicht mehr aus eigener Förderung gedeckt werden kann.
2) Die EEs (Photovoltaik und Windkraft werden in Deutschland nur gefördert und nicht etwa grundlastfähige Geothermie) sind nicht grundlastfähig, daher hat man die EEs mit Gaskraftwerke abgesichert. Frau Baerbock verstand im Wahlkampf noch nicht einmal die zugrundeliegende Problematik dieser Nichtlösung für die Energieversorgung.
3) Nordstream II wurde notwendig, um die vielen neuen Gaskraftwerke mit Gas zu versorgen.
4) Ohne jede Not werden Kohlekraftwerke abgeschaltet, ohne grundlastfähigen Ersatz zu haben.
5) Gleiches gilt für die KKWs, auch hier fehlt grundlastfähiger Ersatz.
6) Eine Sanktionspolitik wird gegenüber Russland betrieben, so dass mit der Bestrafung durch Nichtbelieferung zu rechnen war.Punkt 6 ist der der Grund. Die Preise für Energie steigen aufgrund der Sanktionen und der sich darauf setzenden Spekulation.
Die andere Punkte verschärfen das Problem, dass ohne Sanktionen gar nicht bestehen würde. -
Tut das eigentlich weh?
Antwort auf Grüne Energiewende ist Hauptursache für die Problematik von tjp.
Wenn man nicht begreifen will/kann, dass die Zeit in der wir billig die Erdatmosphäre hochheizen konnten - final zu Ende ist?
Du bist doch so schlau!
Erkläre uns mal - wie wir ohne KKWs (alternativ ist Dein Vorgarten das Endlager), und ohne CO2 Immissionen den Laden billig für alle am Laufen halten.
Ich lausche Deinen weisen Worten.
Übe Dich besser in Demut - falls Dir zu diesem Thema (mit diesen Restiktionen) die gesalbten Wort ausgehen sollten... -
Die Sanktionen spielen nur eine Teilrolle
Antwort auf Re: Grüne Energiewende ist Hauptursache für die Problematik von .
https://www.gasauskunft.de/service/energienachrichten/19664725.quasi-verbot-fr-neue-gasheizungen-ab-2025/
Bereits im Januar - also vor Russlands Angriff auf die Ukraine! - hatte man beschlossen, dass ab 01.01.2025 keine neuen Gasheizungen mehr in Deutschland - wo diese immer noch den weit überwiegenden Teil der verbauten Heizungen ausmachen - geben soll und auch der Bestand durch kontinuierlichen Austausch abgebaut werden soll.
Wie die Gasversorger drauf reagieren? Natürlich mit Preisanstieg, um die Kompensation der absehbaren Ausfälle zu "antizipieren". Man muss sich schließlich auf den Nachfragerückgang einstellen und sich "zukunftssicher" aufstellen für die Shareholder und das Managementergebnis.
Da war aber noch nicht abzusehen, dass aus der herbeigeführten absehbaren "Nachfragekrise" eine "Angebotskrise" werden würde, weil man aus moralischer Überzeugung und klimatischem Sendungsbewusstsein meint, auf Lieferungen (anfangs war ja sogar von einem sofortigen vollständigen Importstop gefaselt worden!) vom "Feind" verzichten zu müssen.
Und so griff dann bei den Versorgern auch die Panik um sich, mit dem zur Verfügung stehenden Bestand die akute Nachfrage nicht mehr decken zu können und damit an Gewinn einzubüßen. Also mussten erneut die Preise hoch, um mit weniger Warenumschlag mehr Geld reinzuholen.
Wie sie reagieren werden, wenn die Menschen wirklich ernsthaft anfangen, bei der Energie zu sparen und die Heizung kalt lassen sowie im Winter auf rohen Kohl statt gekochtes Essen setzen, kann man sich ausrechnen: Die Preise müssen dann erneut angehoben werden, damit das perspektivische Gewinnziel nicht verfehlt wird, weil der blöde Konsument nicht konsumieren will. Dann muss er halt über das bisschen Unvermeidbare die Ausfälle mit kompensieren, ist doch logisch, oder?!
Haben wir vielerorts bei Wasser und Strom schon durch - der Verbrauch ging zurück, die Preise (v.a. Grund- statt Arbeitspreis!) stiegen, um die Gebührenausfälle aufzufangen...Damit auch ja kein bisheriger Gaskunde auf die dumme Idee kommen kann, auf das "billige" Holz umzusteigen (wobei auch da gerade die Preise durch die Decke gehen und uns neben Bau- auch eine Brennholzknappheit droht: https://www.hessenschau.de/wirtschaft/gestiegene-nachfrage-und-preise-fuer-brennholz-dann-rennen-wir-in-eine-der-groessten-holz-noete-seit-dem-mittelalter,gas-energie-brennholz-krise-100.html, hat unsere weitsichtige Regentschaft auch schon Überlegungen angestellt, Holz- und Pelletheizungen ebenfalls zu verbieten: https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft-politik/wird-das-heizen-mit-holz-verboten_84342_561214.html; selbstverständlich alles im Namen des Klimaschutzes ;o)
Haben die Damen, Herren und Diverse Regierungsmitgliedernde eigentlich nebenbei Anteile an Wäremepumpenherstellern?!? Könnte einem inzwischen fast so vorkommen wie eine Werbeverkaufsveranstaltung im Regierungsviertel...
Dabei haben sie mit dem Neubau des BMI doch eigentlich ein wunderbares Negativbeispiel für die Funktionalität und Effektivität von Geothermie vor der Nase... -
Antwort auf Tut das eigentlich weh? von Grober_Unfug.
Warum sollte man dir irgendwas erklären, wenn du von "CO2 Immissionen" sprichst? Komm mal auf das geistige Niveau eines erwachsenen Menschen, dann kannst du eher solch kindisch-patzige Forderungen stellen.
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So eine Anwort war erwartbar.
Antwort auf Tut das eigentlich weh? von Grober_Unfug.
Man schreibt rein gar nichts gegen eine Energiewende, und trotzdem wird mal wieder nichts begriffen. Mir geht es nicht darum, dass man keine Energiewende umsetzen soll, sondern dass sie momentan absolut dilettantisch angegangen wird. Wenn man grundlastfähige Kraftwerke ersetzen will, muss man das mit grundlastfähigen EEs machen bzw. aus einer Kombination aus Speichertechnologie und nicht grundlastfähigen EEs, weil man nur so die unvermeidlichen Versorgungsengpässe mit EEs vermeiden kann. Die Krönung des grünen Schwachsinns sind Wärmepumpen fürs Heizen im Winter. Durch die nicht grundlastfähigen EEs wird es im Winter einen massiven Mangel an Elektrizität geben, und dann soll man mit nicht vorhandenen Strom die Häuser heizen. Wieder so so ein Produkt grüner Ideologie.
Seit Jahren wurden von den Grünen und deren Anhänger die Brennstoffzelle verteufelt. Aber die Brennstoffzelle wäre in der Lage die EEs grundlastfähig zu machen. Im Sommer wird Wasserstoff erzeugt und gespeichert, den man dann im Winter in der Brennstoffzelle in Strom umwandelt. Ganz nebenbei erzeugt die Brennstoffzelle noch Abwärme, mit der man dann die Häuser heizen kann. Und schon ist auch der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle nicht mehr so schlecht, wie die Grünen Ideologen behaupten.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (29.06.2022 11:38).
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das geistige Niveau eines erwachsenen Menschen
Antwort auf Re: Tut das eigentlich weh? von Carsten Schmidtlein.
zum Thema globale Atmosphärenverschmutzung ist:
a) Keine Fachwörter von/für erwachsene Menschen nutzen
b) Im NSAfD Style leugnen, dass CO2 irgendwie schädlich sein könnte?
c) "Das haben wir schon immer so gemacht" - als die finale Endlösung aller Probleme anzusehen?
d) Simplfy your solutions - simplfy your mind?kindisch-patzige Forderungen
sehe ich vom VP.
"Macht alles so wie früher - nur besser und billiger - talala ich mach mir meine Welt so wie sie mir gefällt." -
Klimahysterie ist von gestern
Antwort auf Tut das eigentlich weh? von Grober_Unfug.
Grober_Unfug schrieb am 29.06.2022 09:10:
Wenn man nicht begreifen will/kann, dass die Zeit in der wir billig die Erdatmosphäre hochheizen konnten - final zu Ende ist?
Die Klimahysterie ist von gestern: heute stehen wir vor wirklichen Problemen, die die eingebildeten in den Hintergrund treten lassen.
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Antwort auf So eine Anwort war erwartbar. von tjp.
Man schreibt rein gar nichts gegen eine Energiewende, und trotzdem wird mal wieder nichts begriffen.
1) Es wurde die heimische Kohleförderung eingestellt, so dass in Krisen der Kohlebedarf des Landes nicht mehr aus eigener Förderung gedeckt werden kann.
2) Die EEs (Photovoltaik und Windkraft werden in Deutschland nur gefördert und nicht etwa grundlastfähige Geothermie) sind nicht grundlastfähig, daher hat man die EEs mit Gaskraftwerke abgesichert. Frau Baerbock verstand im Wahlkampf noch nicht einmal die zugrundeliegende Problematik dieser Nichtlösung für die Energieversorgung.
3) Nordstream II wurde notwendig, um die vielen neuen Gaskraftwerke mit Gas zu versorgen.
4) Ohne jede Not werden Kohlekraftwerke abgeschaltet, ohne grundlastfähigen Ersatz zu haben.
5) Gleiches gilt für die KKWs, auch hier fehlt grundlastfähiger Ersatz.In dieser Suada - vermisse ich den Beifall zur Energiewende.
Mir geht es nicht darum, dass man keine Energiewende umsetzen soll, sondern dass sie momentan absolut dilettantisch angegangen wird.
Am besten geht man sie dann an, wenn sie gar nicht mehr stört - z.B. am St. Nimmerleinstag?
Wenn man grundlastfähige Kraftwerke ersetzen will, muss man das mit grundlastfähigen EEs machen bzw. aus einer Kombination aus Speichertechnologie und nicht grundlastfähigen EEs, weil man nur so die unvermeidlichen Versorgungsengpässe mit EEs vermeiden kann.
Da sind wir einer Meinung!
Die Krönung des grünen Schwachsinns sind Wärmepumpen fürs Heizen im Winter. Durch die nicht grundlastfähigen EEs wird es im Winter einen massiven Mangel an Elektrizität geben, und dann soll man mit nicht vorhandenen Strom die Häuser heizen.
Ich bin zwar "links grün versifft"(R) - aber auch bezüglich der Politik (Abschaltung der Gasnetze und nicht Umbau in (bidirektionale) H2 Netze) - sagen wir mal - überrascht.
Die Botschaft vernehme ich wohl - allein auch mir fehlt der Glaube - dass Millionen am Stromnetz hängende LWPs der Energiewendeweisheit letzter Schluss sein sollen.Wieder so so ein Produkt grüner Ideologie.
Da bin ich nicht so sicher. Wenn die Stadtwerke bidirektionale H2 Netze sabotieren und fordern, fordern, fordern - sowie noch 50 Jahre Erdgas einspeisen wollen - dann kann die "Peter Lustig Lösung" (abschalten!) durchaus eine kluge pragmatische Entscheidung gewesen sein. Das Verbrennen von Strom in einer Gastherme mit größeren Wasserstoffdüsen ist krimineller Unfug! Falls die Stadtwerker das als finale Lösung verkaufen wollten - dann geschieht Ihnen das Abschalten gerade recht.
Seit Jahren wurden von den Grünen und deren Anhänger die Brennstoffzelle verteufelt. Aber die Brennstoffzelle wäre in der Lage die EEs grundlastfähig zu machen. Im Sommer wird Wasserstoff erzeugt und gespeichert, den man dann im Winter in der Brennstoffzelle in Strom umwandelt. Ganz nebenbei erzeugt die Brennstoffzelle noch Abwärme, mit der man dann die Häuser heizen kann. Und schon ist auch der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle nicht mehr so schlecht, wie die Grünen Ideologen behaupten.
Ich bekenne mich auch als Brennstoffzellen Aficionado - zumal es schon fertige Systeme mit Elektrolysator, Kompressor, Druckgasspeicher und Brennstoffzelle für die PV zu kaufen gibt. (70-100 KEURO).
Die Brennstoffzelle macht 60% Strom und 40% (300°C) Wärme. Zusammen mit einer Bodenwärmepumpe - ist das das Dreamteam fürs Heizen&Strom durch kalte, dunkle Winter.
Es kann natürlich sein, dass die EVUs, die massiv - von dem Vorschlag der LWP Lösung partizipieren würden - Habeck und Co. ein Angebot gemacht haben - was die nicht ablehnen könnten. (Aber ich halte Habeck im Vergleich zu Altmaier für ehrenwert.)Das Posting wurde vom Benutzer editiert (29.06.2022 12:08).