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217 Beiträge seit 18.03.2023

Wo bleibt eigentlich der Gewinn?

Eine einfache Antwort habe ich: es gibt weltweit dauernd mehr Dagobert Ducks.

Wenn man die Statistik hört, dann arbeiten so viele Menschen wie nie in unserem Land.
Nächste Statistik sagt (wer es genau wissen will, recherchiere), dass die Produktivität immer weiter zunimmt.
Damit könnte bei gleichbleibende hohem individuellem Bedarf ein deutlicher Zuwachs an Reichtum in der Gesellschaft entstehen.

Wenn also der Zuwachs vorhanden ist, doch bei einem "Normalbürger" nichts ankommt, muss es wohl eine große Sammlung nicht gehobenen Reichtums geben.

Damit zurück zum Anfang!

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  • Avatar von foobar
    • foobar

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2000

    Antwort auf Wo bleibt eigentlich der Gewinn? von .

    Neutraler_Beobachter schrieb am 28.03.2023 10:14:

    Wenn also der Zuwachs vorhanden ist, doch bei einem "Normalbürger" nichts ankommt, muss es wohl eine große Sammlung nicht gehobenen Reichtums geben.

    Oder die Bürokratie schneidet sich ein immer größeres Stück aus dem Kuchen. Bürokraten erzeugen keine Güter.

    Du kennst den Deutschland-Achter? Einer rudert und acht steuern. Jetzt hat man einen Deutschland-Neuer gebaut: Einer rudert und neun steuern. Die Zahl der Arbeitnehmer (Bootsbesatzung) ist um 1/9 gestiegen - es sitzen jetzt 10 statt 9 im Boot - damit muß das Boot doch deutlich schneller werden, oder?

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    • unbekannter Benutzer

    217 Beiträge seit 18.03.2023

    Antwort auf Re: Wo bleibt eigentlich der Gewinn? von foobar.

    Da will ich keine Gegenrede liefern.

    Jedoch, wenn man eine Lösung des Problems sucht, sollte man an der Ursache anpacken.
    Das wäre dann wohl nicht die Abschaffung eines Grundrechts, wie in diesem Fall dem Streik!

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  • Avatar von Emrymer
    • Emrymer

    mehr als 1000 Beiträge seit 28.08.2020

    Produktivität und Verluste

    Antwort auf Wo bleibt eigentlich der Gewinn? von .

    Wo bleibt eigentlich der Gewinn?

    Eine Ergänzung der Antwort: Ein Teil der Gewinne wird im Krieg "in die Luft gejagt".
    Einerseits direkt, mit mehr oder weniger viel übrigbleibendem Müll, der dann irgendwo in der Ukraine herumliegt.
    Andererseits indirekt, indem teurere Lösungen kostengünstige ersetzen müssen: LNG-Tanker statt Pipelines, Frackinggas statt "einfachem" Erdgas, Öl über Indien statt direkt...

    Es braucht eine Menge zusätzlicher Produktivität, um das alles auszugleichen.

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  • Avatar von Daniel Unruh
    • Daniel Unruh

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.05.2000

    Wirtschaft ist komplex

    Antwort auf Wo bleibt eigentlich der Gewinn? von .

    Neutraler_Beobachter schrieb am 28.03.2023 10:14:

    Wenn man die Statistik hört, dann arbeiten so viele Menschen wie nie in unserem Land.
    Nächste Statistik sagt (wer es genau wissen will, recherchiere), dass die Produktivität immer weiter zunimmt.

    Wer arbeitet, leistet nicht zwingend etwas zum Wohl der Gesellschaft. Wir haben zum Beispiel das Problem, daß immer mehr Arbeitszeit für unproduktive Verwaltungsarbeiten aufgewendet werden muß.

    Und steigende Produktivität in bestimmten Branchen bedeutet nur, daß weniger Mitarbeiter für dieselbe Arbeit benötigt werden. Das ist auch dringend nötig, da die Lohnkosten immer weiter steigen. Nur so konnte Deutschland seine Vormachtstellung als Exportnation sichern: viel Automation, hohe Produktivität, niedrige Energiekosten.

    Damit könnte bei gleichbleibende hohem individuellem Bedarf ein deutlicher Zuwachs an Reichtum in der Gesellschaft entstehen.

    Könnte, hätte, Fahrradkette. "Individueller Bedarf" ist nur ein kleiner Teil des Wirtschaftsprozesses. Hinzu kommen noch enorme Aufwendungen zur Aufrechterhaltung der Wirtschaftsleistung (Infrastruktur, Produktionsstätten, Rohstoffe, staatliche Verwaltung, Ausbildung etc.) Und jetzt müssen wir unsere regelbasierte Ordnung auch noch gegen den Frontalangriff durch Putins Rußland verteidigen.

    Dann dürfen wir nicht die enormen Kosten wegen der Klimawende vergessen. Am Ende bleibt nur wenig für individuellen Bedarf übrig.

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