Wehn interessiert schon der Kreisler?
Habe mich mit dem großen Vorbild vom dem Fatze im Kreml auseinandergesetzt.
Der Nikolaus II.
Und die Ähnlichkeiten sind wirklich frappierend.
Auch damals erschien die Situation günstig.
Russland hatte die größte Armee der Welt und war mit den mächtigen Kolonialmächten Frankreich und GB verbündet. Da schien die Zeit günstig, um sich ein Stückchen vom Kuchen des K.u.K.-Reiches abzuschneiden. Man nutzte den völkischen Panslawismus, um an der Seite Serbien, bei besagter Krise um die Ermordung des österreichischen Thronfolgers in den Krieg zu rutschen.
Nur erklärte dann auch Deutschland Russland den Krieg und der russische Irrsinn nahm seinen Lauf: Eine unfähige Armeeführung, schlechte Bewaffnung und vor allen Dingen die Unfähigkeit eine funktionierende Logistik aufzubauen, sorgte für Millionen Tote, verlorene Schlachten und für die Revolution, in dessen Verlauf der längst abgedankte und gefangengenommme Zar erschossen wurde.
Auch der Überfall auf die Ukraine wirkte erst wie eine Fingerübung, aber die alten Geister kamen zurück. Da fehlen nurnoch Meuterei und Rebellion.
Die Russen wurden nicht gefragt,
... aber sie haben auch nicht Nein gesagt. Der Vlad riss ihren zeitgleich den Schlübber runter und nahm seinen Mitbürgern die letzten Illusionen über eine "gelenkte Demokratie". Nein, wer da nicht mittanzt, der hat ein echtes Problem.
Während die Gewerkschaften einen Inflationsausgleich von rund elf Prozent fordern, bieten die Arbeitgeber nur einen Bruchteil davon.
Das ist unaufrichtig.
Die Verdi fordert zwischen 25%-10,5%, je nach Lohngruppe. Womit man eine Lohnsteigerung von 25% verargumentieren will, ist mir schleierhaft.
Auch scheint bei den Hanseln jedes Maß verlorengegangen zu sein.
Der ganze öffentliche Sektor wird letztendlich von der Arbeitsleistung im Privatsektor finanziert. Und die können sich so fröhliche Forderungen schon länger nicht mehr leisten.
Verdi-Chef Frank Werneke jedenfalls zeigte sich zunächst zufrieden. "Alle, wirklich alle Mitglieder, die wir heute zum Arbeitskampf aufgerufen haben, beteiligen sich an diesem Streik", zitiert ihn die dpa. Es sei "einfach Druck auf dem Kessel, weil die Beschäftigten es leid sind, jeden Tag mit warmen Worten abgespeist zu werden, während die Arbeitsbedingungen immer schlechter werden und viele Stellen unbesetzt bleiben".
Für unseren Verdi-Onkel einmal zum mitschreiben:
Es gibt genug Stellenausschreibungen. Die Stellen können nur nicht besetzt werden, weil es einfach nicht genug Bewerber gibt. Es liegt auch nicht an der Bezahlung oder der grundsätzlichen Bereitschaft in den Öffentlichen Dienst zu gehen. (Beliebester Arbeitgeber bei Umfragen unter Absolventen.)
Nein, es liegt an den Rahmenbedingungen. Und genau dort kommt man mit den Grünen und deren Wählern ins Gehege.
Die halten den Staat auch für eine Wundertüte. Deutschland-Takt, Kita-Platz für jeden, (4)9 €-Ticket und alles soll irgendwie auch nebenbei laufen, denn mehr bezahlen will man nicht.
Meine Prognose: Der Streik hätte vor Corona einen riesigen Hebel gehabt, der jetzt einfach verpufft.
Als Ende des Liedes wird die Leistung noch schlechter werden, was für eine noch schlechtere Stimmung bei den Arbeitnehmern sorgt.