Ansicht umschalten
« Ältere Neuere » Seite 1 2
Avatar von Lillemor
  • Lillemor

670 Beiträge seit 23.08.2017

Wieder ein Artikel gegen die Klimapanik ;-)

Die Erwärmung sollte nicht als Krise bezeichnet werden“, sagt und schreibt etwa einer der renommiertesten Klimaforscher, der Schwede Lennart Bengtsson.
Kein „Klimaleugner“, sondern Realist.

Es sei zu wenig über Anpassung an die Erwärmung die Rede und zu viel über Eindämmung.

Doch eine offene Debatte findet in Sachen Klima so wenig statt wie in Sachen Corona.

Die Politisierung des Klimas lässt viele Forscher schweigen. So wird das Feld den Berufspanikern überlassen!

Bewerten
- +
  • Avatar von ebertus68
    • ebertus68

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.09.2010

    Orwellian Doppelsprech

    Antwort auf Wieder ein Artikel gegen die Klimapanik ;-) von Lillemor.

    Wir müssen die Emissionen fossiler Brennstoffe stoppen, um die Permafrost-Ökosysteme zu schützen.

    Sind wir mit guter Kohle und gutem Fracking auf absehbare Zeit voll im Trend :-O

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (07.08.2022 08:50).

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Ströms
    • Ströms

    227 Beiträge seit 14.06.2022

    Antwort auf Wieder ein Artikel gegen die Klimapanik ;-) von Lillemor.

    Ja: Erwärmung und Abkühlung gab es auf der Erde immer wieder, auch um deutlich mehr als 1,5°C
    Aber: Die Zeiträume der Veränderung waren eher Jahrzehntausende, in denen sich Ökosysteme verändern, jetzt passiert die gleiche Änderung in Jahrzehnten, d.h. es wird zu höheren "Verlusten" kommen (Individuen und Arten, für den Menschen Hungersnöte und Migrationsbewegungen). Es gibt sehr viele Klimaforscher, die Daten werden immer genauer, aber in die Massenmedien schaffen es meist die extremen Meinungen (nicht nur bei Corona, Klima, Ukraine...) und der Mittelwert aus zwei Extremen muss noch lange nicht bei der Wahrheit liegen. Für sinnvolle Entscheidungen (politisch wie individuell) sind extreme Ansichten oft komplett unbrauchbar, auch wenn man beide Extreme berücksichtigen will.
    Es wird wohl eine Mischung aus Anpassung durch Technik, erzwungene Anpassung durch Einschränkung und weniger CO2 werden müssen. Eine Entwicklung zu Technik ohne fossile Energie in den nächsten Jahren wurde in den letzten Jahrzehnten erfolgreich verhindert.

    interessante Grafik zum Zusammenhang CO2-Temperatur:
    https://www.museum-zurholt.de/images/pic/klima_www/vostoktempandco2__700x554.jpg
    In der Grafik zeigt eine Erhöhung des CO2 um 50% eine Temperaturzunahme von ca. 10°C (in den Vostok Eis-Daten bis 1950, inwieweit das auf die globale Temperatur übertragbar ist weiß ich nicht; Forscher gehen von 4,5°C pro Verdopplung des CO2 aus, aktuell liegt das CO2 bei 420ppm)

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 04.07.2002

    Antwort auf Wieder ein Artikel gegen die Klimapanik ;-) von Lillemor.

    Lillemor schrieb am 07.08.2022 08:38:

    Es sei zu wenig über Anpassung an die Erwärmung die Rede und zu viel über Eindämmung.

    Eine Anpassung innerhalb eines historisch kurzen Zeitraumes ist illusorisch für den Großteil der Menschheit. Auch wenn Industriestaaten prinzipiell die Fähigkeit zur Anpassung zumindest in einem gewissen Rahmen hätten (was sie mit den derzeitigen Politikdarstellern aber nicht haben), fehlen den meisten Menschen in Afrika, Zentralasien, SO-Asien und Südamerika die notwendigen technologischen Grundlagen, und wir werden ihnen diese auch nicht kostenlos zur Verfügung stellen. Selbst bei uns würde sicher viel zu lange "alles der Markt regeln" und die Politik in erster die "too big to fail" Konzerne retten und erst, wenn es bei einem größeren Teil der Bevälkerung ums nackte Überleben ginge, würde eventuell etwas passieren. Der Mensch ist leidensfähig, und um zu sehen, wie weit es gesellschaftlich nach unten gehen kann, ohne dass Menschen dagegen protestieren, muss man nur mal einen Blick auf den afrikansichen Kontinent werfen.
    Spätestens wenn sich viel der Menschen aus den o.g. Regionen, wie es in vergangenen Jahrtausenden immer wieder passierte, auf den Weg machen (müssen), wird das auch enorme Auswirkungen auf unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft haben. Unsere Gesellschaften jedoch haben diese Möglichkeit der Wanderung gar nicht mehr. In fürheren zeiten gab es auch immer noch genug Landfläche, wohin Menschen wandern konnten, auch das ist heutzutage nur noch in äußerst begenztem Maße möglich.

    Trotzdem ist Anpassung natürlich ein wichtiger Aspekt, der neben Maßnahmen zur Eindämmung nicht vernachlässigt werden darf.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (07.08.2022 10:43).

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    606 Beiträge seit 09.07.2022

    Antwort auf Wieder ein Artikel gegen die Klimapanik ;-) von Lillemor.

    Lillemor schrieb am 07.08.2022 08:38:

    Es sei zu wenig über Anpassung an die Erwärmung die Rede und zu viel über Eindämmung.

    Bienen bauen sich keine Klimaanlagen, Wälder giessen sich nicht selbst, die Antarktis dreht nicht einfach den Kühlschrank hoch.

    Kein „Klimaleugner“, sondern Realist.

    Welche Anpassungen hatt denn der "Herr Realist" vorzuschlagen?

    Bewerten
    - +
  • Avatar von non-theist
    • non-theist

    582 Beiträge seit 14.04.2011

    Antwort auf Re: Wieder ein Artikel gegen die Klimapanik ;-) von .

    [/quote]

    Welche Anpassungen hatt denn der "Herr Realist" vorzuschlagen?

    [/quote]

    Rückbau von Wohnflächen in Küstennähe? Massiver Ausbau der CO2-Sequestrierung?
    Bäume pflazen? Alte bewährte Technik modernisieren, 1l-Auto zulassen? E-Auto Wahn entschleunigen? ect., etc. es gibt viel zu tun.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Lillemor
    • Lillemor

    670 Beiträge seit 23.08.2017

    Antwort auf Re: Wieder ein Artikel gegen die Klimapanik ;-) von .

    Welche Anpassungen hatt denn der "Herr Realist" vorzuschlagen?

    Wären Sie ein Realist würden Sie diese Frage nicht stellen!
    Nachdenken UND Infomation - die es reichlich gibt - hilft weiter!

    Wir können durchaus noch etwas tun.

    steht im Artikel.
    Das ist in erster Linie ANPASSUNG an die Klimaveränderungen.
    Alles andere ist der Wunsch nach grüngefärbten Kommunismus durch die Hintertür:

    - Weshalb sonst verlangt man den den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu reduzieren, wenn unsere täglichen Bedürfnisse, unsere Gesundheit und unser Vergnügen von der erschwinglichen und reichlich vorhandenen Energie abhängen, die sie liefern?
    - Weshalb sonst werden die lebensverändernden, den Planeten verbessernden Vorteile fossiler Brennstoffe ignoriert, die es uns beispielsweise ermöglichen, Technologien zu beherrschen, die uns das Überleben und Gedeihen in extremen Klimazonen ermöglichen?
    - Weshalb sonst werden wir mit Katastrophenvorhersagen erschreckt, wo doch die Abschaffung fossiler Brennstoffe wahrhaft apokalyptisches Leid für die Menschheit bedeuten würde?

    Die Energiewende wird mehr Schäden verursachen als der Klimawandel.

    Es ging nie um Naturschutz – sonst würde der Artenschutz nicht ins Hintertreffen geraten. Es ging nicht nur um den Treibhauseffekt – sonst wäre die Debatte um die klimafreundliche Atomenergie in Deutschland längst zu Ende.

    Der Klimawandel ist das Instrument des beabsichtigten Gesellschaftswandels.

    Es besteht ja kein Zweifel daran dass die Menschheit sich unabhängig machen muss von fossilen Brennstoffen.
    Lennart Bengtsson ist Realist und Optimist.
    Ihm ist klar ist, dass in hundert Jahren fossile Brennstoffe überflüssig sein werden. Fusionsenergie, Wasserstoff, Wärme aus dem heißen Erdinneren sind Technologien der Zukunft, die schon viel weiter wären ohne die lähmende Technologiefeindlichkeit der Grünen.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von non-theist
    • non-theist

    582 Beiträge seit 14.04.2011

    Antwort auf Re: Wieder ein Artikel gegen die Klimapanik ;-) von Lillemor.

    Sehr schön gesagt :-)

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Herbert Bader
    • Herbert Bader

    992 Beiträge seit 03.09.2008

    Antwort auf Re: Wieder ein Artikel gegen die Klimapanik ;-) von .

    TheRealDrMetti schrieb am 07.08.2022 10:40:

    Lillemor schrieb am 07.08.2022 08:38:

    Es sei zu wenig über Anpassung an die Erwärmung die Rede und zu viel über Eindämmung.

    Bienen bauen sich keine Klimaanlagen, Wälder giessen sich nicht selbst, die Antarktis dreht nicht einfach den Kühlschrank hoch.

    Aber die Natur als Ganzes wird der hoffnungslos ueberzogenen Population des Homo Sapiens wenn nicht ein Ende bereiten, dann aber doch einen derartigen demoskopischen und kulturellen Niedergang auferlegen, dass sie nachhaltig weniger in der Lage sein wird, sein Habitat zu "gestalten".

    Die 1% Ueberlebenden, die fortan auf 100% der Ressourcen zurueckgreifen koennen, wirds freuen.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Emo555
    • Emo555

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.05.2014

    Antwort auf Re: Wieder ein Artikel gegen die Klimapanik ;-) von Herbert Bader.

    Herbert Bader schrieb am 07.08.2022 14:30:

    TheRealDrMetti schrieb am 07.08.2022 10:40:

    Lillemor schrieb am 07.08.2022 08:38:

    Es sei zu wenig über Anpassung an die Erwärmung die Rede und zu viel über Eindämmung.

    Bienen bauen sich keine Klimaanlagen, Wälder giessen sich nicht selbst, die Antarktis dreht nicht einfach den Kühlschrank hoch.

    Aber die Natur als Ganzes wird der hoffnungslos ueberzogenen Population des Homo Sapiens wenn nicht ein Ende bereiten, dann aber doch einen derartigen demoskopischen und kulturellen Niedergang auferlegen, dass sie nachhaltig weniger in der Lage sein wird, sein Habitat zu "gestalten".

    Die 1% Ueberlebenden, die fortan auf 100% der Ressourcen zurueckgreifen koennen, wirds freuen.

    Dann sollte man sich primär darauf konzentrieren, dass man zu den 1 % der Überlebenden gehört.

    Bewerten
    - +
« Ältere Neuere » Seite 1 2
Ansicht umschalten