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  • Narey

54 Beiträge seit 15.07.2022

Die thermische Freisetzung von Methan ist irrelevant

Vor 130000 Jahren hatten wir die letzte Zwischenwarmphase, Emian. Laut IPCC war es damals global 2°C wärmer als heute. Die globalen Temperaturen sind aber nicht aussagekräftig, da der Permafrostboden nicht gleichmäßig verteilt ist. Die Temperaturdaten aus den Grönland Eiskernbohrungen sind es schon.

"Eemian interglacial reconstructed from a Greenland folded ice core" https://www.nature.com/articles/nature11789

Es war damals 8°C wärmer (+/-4°C) in Grönland und die Methanwerte waren höher als zum Beginn unserer Zwischenwarmphase (Holozän) aber leider nur um 100ppb. Emian 8 grad wärmer ~700ppb, Holozän vor 12000 Jahren ~600ppb.

Die derzeitigen Methan Werte liegen bei 1909ppb. Ob wir durch Erwärmung der Permafrostböden den Methangehalt um 100ppb erhöhen oder nicht ist irrelevant.

Die 100ppb schaffen wir in 5,8 Jahren ohne den Permafrostboden aufzutauen.

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  • Avatar von ksi
    • ksi

    722 Beiträge seit 14.12.2000

    Antwort auf Die thermische Freisetzung von Methan ist irrelevant von Narey.

    blub

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  • Avatar von rhytidiadelphus
    • rhytidiadelphus

    860 Beiträge seit 07.11.2021

    Milchmädchenrechnung!

    Antwort auf Die thermische Freisetzung von Methan ist irrelevant von Narey.

    Die derzeitigen Methan Werte liegen bei 1909ppb. Ob wir durch Erwärmung der Permafrostböden den Methangehalt um 100ppb erhöhen oder nicht ist irrelevant.

    Gehen wir einmal davon aus, dass die genannten Zahlen stimmen. Was folgt daraus? Aus diesen Zahlen allein nichts. Mit steigendem Methan-Gehalt der Atmosphäre steigt die Durchschnittstemperatur. Aber wie schnell? d.h. wie groß ist die Temperatur-Erhöhung pro ppm Methan? Solange man das nicht gesagt wird, ist keine Schlussfolgerung möglich.

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  • Avatar von Lordcommander
    • Lordcommander

    mehr als 1000 Beiträge seit 27.04.2017

    Antwort auf Die thermische Freisetzung von Methan ist irrelevant von Narey.

    Es ist ein gewagtes Spiel, das zu ignorieren und weiter so zu machen.
    Wir haben keinen Resetknopf, wenn es in dieHose geht.

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  • Avatar von Narey
    • Narey

    54 Beiträge seit 15.07.2022

    Antwort auf Milchmädchenrechnung! von rhytidiadelphus.

    Gehen wir einmal davon aus, dass die genannten Zahlen stimmen. Was folgt daraus? Aus diesen Zahlen allein nichts. Mit steigendem Methan-Gehalt der Atmosphäre steigt die Durchschnittstemperatur. Aber wie schnell? d.h. wie groß ist die Temperatur-Erhöhung pro ppm Methan? Solange man das nicht gesagt wird, ist keine Schlussfolgerung möglich.

    Methan ist auf hundert Jahre gerechnet 30x so stark wie CO2. Allerdings ist das ein Massenvergleich (1 Tonne Methan gegen 1 Tonne CO2). Da Methan 2,75x leichter als CO2 ist bleibt davon nur ein Faktor von 13,1x. 100ppb entsprechen also 1,3ppm CO2.
    Der jährliche Anstieg für CO2 liegt aber bei 2,5ppm.

    Eine Milchmädchenrechnung ist das noch immer, da nicht genau bekannt ist wie hoch die daraus resultierende Erwärmung ist. Nur im Verhältnis zu CO2 ist Methan unbedeutend.

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    • Narey

    54 Beiträge seit 15.07.2022

    Antwort auf Re: Die thermische Freisetzung von Methan ist irrelevant von Lordcommander.

    Einen Resetknopf haben wir sicherlich nicht. Nur ist der menschliche Anteil an der Methankonzentration halt ~1300ppb von den 1900ppb, wenn würde ich da ansetzten.
    Panik wegen des Permafrostboden kann ich nicht verstehen, solange andere Quellen viel größer sind und die Eiskerndaten auch keinen Grund für Panik liefern.

    VG

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