Ich denke die Warnungen aus Russland waren eindeutig.
Der Westen bzw. die USA haben sich zu viel erlaubt. Wenn die Donbassregionen eingegliedert werden, und das ist zu erwarten, schließlich waren das Regionen, wo nach dem Putsch in Kiew 2014 als erstes tausendfach Menschen auf die Straßen gingen. Oder z.B. als Panzer aus Kiew in Mariupol einmarschiert sind, und die Zivilbevölkerung sich dort in Straßenkämpfen dagegen gewehrt hat.
Für den Westen muss jetzt Schluss mit lustig sein. Die USA sehen diesen Krieg als lang ersehnten Traum an, gleichzeitig wirkt er taktisch wie eine Retourkutsche für das Engagement Russlands in Syrien, wo man ja auch die Aggressoren aus dem Westen mit militärischer Hilfe abgewehrt hat. Nur Europa, insbesondere die EU, sollte sich eigentlich in diese amerikanischen Machtspielchen nicht einbinden lassen und beide sturen Großmächte zurechtweisen. Nur Diplomatie kann Frieden bringen. Wenn sich die Donbassregionen sezessieren, wird es entweder zu einem großen Krieg kommen, oder der Konflikt wird eingefroren - Nahost Konflikt 2.0. Problem: Der Westen würde das als Niederlage ansehen, denn eine bessere Situation hätte man ganz ohne Krieg und US-Zündeleien auch bekommen - mit Verhanldungen. Für den Westen gibt es - analog zu dunklen Zeiten - nur noch das Motto "Sieg oder Nichts", man will zur Not auch den "totalen Krieg".