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Avatar von Raistlin666
  • Raistlin666

mehr als 1000 Beiträge seit 16.04.2003

"Einknicken liberaler westlicher Gesellschaften"

da liegt schon ein Fehler in der Grundannahme.
Wir bezeichnen die westlichen Demokratien gerne als "liberal" am Ende des Tages dienen aber alle nur dem Kapital womit sich das Label "liberal" auch direkt erledigt hat. Und die Einwanderungsfreundliche Rhetorik die man oft vorfindet, hat auch absolut nichts mit Liberalität zu tun, sondern mit dem Wunsch nach billigen Arbeitskräften, was aber genau zu diesen Verwerfungen und dem erstarken der extrem Rechten führt.

Deshalb knickt auch die Freiheit nicht ein, denn 90% der Menschen im Westen haben nie Freiheit besessen, wir sind alle nur Sklaven der kapitalistischen Maschine.

Und spart euch "kommunismus" Kommentare, denn nur weil ich den Kapitalismus verurteile bedeutet nicht das ich Kommunismus Fan bin.

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  • Avatar von bismi
    • bismi

    mehr als 1000 Beiträge seit 02.01.2010

    Den Kommentar kann ich mir doch nicht sparen.

    Antwort auf "Einknicken liberaler westlicher Gesellschaften" von Raistlin666.

    Seit Marx will man uns den Klassengegensatz einreden

    A. Unternehmer ↔ B. Angestellter (Kapitalist ↔ Arbeiter).

    Wir sollten jedoch den wahren Klassengegensatz erkennen:

    A. Nettosteuerempfänger – leben auf Kosten anderer:
    Eine aufgeblasene politische Klasse, die glaubt, sie könne Gott spielen, und die ganze Bandbreite ihrer Profiteure:
    - von Monopolisten, Oligopolisten, weil Lobbyisten (die gerettete Bank wie auch der subventionierte Windkraftbetreiber)
    - bis hin zum Sozialstaatsprofiteur.

    B. Nettosteuerzahler – leben von ihrem Verdienst anstatt auf Kosten anderer:
    Unternehmer ohne Lobbyismus, im rauen Wind des freien Marktes (der ehrliche Milliardär genauso wie der ehrliche Handwerker), bis hin zum Angestellten, der nicht vom Sozialstaat lebt.

    Diese Korrektur und diese sprachliche Formulierung des Klassenbildes sind wichtig!

    Unser Problem heute ist, dass die Klasse A des nicht marxistischen Klassenbildes immer mehr an Macht gewinnt. Das ist zentralistische Kommandowirtschaft. Zusammen mit Gleichverteilung ergibt das Sozialismus.

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  • Avatar von Raistlin666
    • Raistlin666

    mehr als 1000 Beiträge seit 16.04.2003

    Antwort auf Den Kommentar kann ich mir doch nicht sparen. von bismi.

    schön wie sie aus "kapitalistischer Maschine" die komplett ohne Klassengesellschaft auskommt, einen Klassenkampf machen.

    Allein schon, dass ich auch sage das ich den Kommunismus ablehne, hätte Hinweis genug sein sollen wie am Thema vorbei Ihr Kommentar ist.

    Genau wegen solchen Kommentaren habe ich überhaupt den letzten Satz drin und dennoch reicht das nicht aus, wie es scheint.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (26.06.2024 16:08).

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  • Avatar von gr4
    • gr4

    683 Beiträge seit 17.06.2023

    zu kompliziert

    Antwort auf Den Kommentar kann ich mir doch nicht sparen. von bismi.

    wir müssen gar nicht den Umweg über die Steuer gehen sondern können auch schön den Weg über das Eigentum z.B. an Produktionsmittelen gehen.

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  • Avatar von MiniWahr
    • MiniWahr

    mehr als 1000 Beiträge seit 13.09.2001

    Re: Ehrliche Milliardäre?

    Antwort auf Den Kommentar kann ich mir doch nicht sparen. von bismi.

    Bruhahahahahaha

    Die hat es in der Weltgeschichte nie gegeben.

    Milliardär wird man, in dem man anderen
    • den gerechten Lohn schuldig bleibt
    • kein faires, gutes und einwandfreies Produkt liefert
    • mit Geschäftspartnern unfair handelt, sie übervorteilt
    zugunsten von maximaler persönlicher Macht.

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