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762 Beiträge seit 26.01.2021

Methangashydrat im Bermuda- Dreieck ...

Wenn Erdgas in großer Tiefe unter hohem Druck (je 10m 1 Bar) austritt, verbindet es sich mit Wasser zu einem Methangashydrat. Das liegt dann erst einmal lange da.

Wenn sich aber die Meerestrômungen und Temperaturen ändern, sprudelt das Zeugs hoch und verringert die Dichte des Wassers. Schiffe versinken darin einfach. Sie finden in Wasser mit so geringer Dichte keinen Auftrieb, Archimedisches Prinzip.

Mit Klimaerwärmung werden da vermutet jährlich Gigatonnen frei. Messen kann das niemand, zu gefährich, sich da mit dem Schiff herumzutreiben oder es gar zu überfliegen.

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    • Anderer Max

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    Antwort auf Methangashydrat im Bermuda- Dreieck ... von Gernotius.

    Der Plot aus Frank Schätzing's Sci-Fi Roman"Der Schwarm".

    Ob das stimmt, ist nicht belegt.
    "Wissenschaftler wie William Dillon halten dies für unwahrscheinlich (...)"
    https://de.wikipedia.org/wiki/Methanhydrat

    Das gute an der Theorie: Sie benötigt keine antisemitische Verschwörungstheorie! ;)

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    • Netzweltler

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    Antwort auf Methangashydrat im Bermuda- Dreieck ... von Gernotius.

    Gernotius schrieb am 22.02.2021 09:39:

    Wenn Erdgas in großer Tiefe unter hohem Druck (je 10m 1 Bar) austritt, verbindet es sich mit Wasser zu einem Methangashydrat. Das liegt dann erst einmal lange da.

    Wenn sich aber die Meerestrômungen und Temperaturen ändern, sprudelt das Zeugs hoch und verringert die Dichte des Wassers. Schiffe versinken darin einfach. Sie finden in Wasser mit so geringer Dichte keinen Auftrieb, Archimedisches Prinzip.

    Mit Klimaerwärmung werden da vermutet jährlich Gigatonnen frei. Messen kann das niemand, zu gefährich, sich da mit dem Schiff herumzutreiben oder es gar zu überfliegen.

    Methanhydrat gibt es an nahezu jeder Küste ab einer gewissen Tiefe. Japan und China untersuchen es als mögliche Energiequelle.
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/test-japan-foerdert-methanhydrat-aus-der-tiefsee-a-888348.html
    https://www.sueddeutsche.de/wissen/methanhydrat-china-zapft-neuartige-energiequelle-am-meeresgrund-an-1.3515802

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    Antwort auf Re: Methangashydrat im Bermuda- Dreieck ... von Netzweltler.

    Die Frage ist eher, wie bekommt man das Methan nach oben und wie setzt es nicht zu viel CO2 und CH4 frei.

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    Antwort auf Re: Methangashydrat im Bermuda- Dreieck ... von DachsH.

    DachsH schrieb am 22.02.2021 12:35:

    Die Frage ist eher, wie bekommt man das Methan nach oben und wie setzt es nicht zu viel CO2 und CH4 frei.

    Wenn Energie teuer genug ist, wird auch Methanhydrat als Energiequelle interessant.
    Die Freisetzung von CO2 bei der Verbrennung bzw. Methan bei der Förderung ist da zweitrangig für so manche Unternehmen oder Länder.

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    • DachsH

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    Antwort auf Re: Methangashydrat im Bermuda- Dreieck ... von Netzweltler.

    Das wird aber nicht so bald passieren, da sind PV und Wind günstiger.

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    Antwort auf Re: Methangashydrat im Bermuda- Dreieck ... von DachsH.

    DachsH schrieb am 22.02.2021 13:40:

    Das wird aber nicht so bald passieren, da sind PV und Wind günstiger.

    Tatsächlich spielen Kostenfragen in Energiemärkten - wie so oft - nur eine untergeordnete Rolle.
    Japan wird an seinen Atomkraftwerken festhalten, weil sich das Land über die zugehörige Brennstoffwirtschaft die Option auf atomare Bewaffnung erhalten will.
    Die dortigen Konzernen streben nach großtechnischen Ersatzlösungen für die Ölkraftwerke, die bei AKW-Ausfällen einspringen (müssen). Deren Brennstoff muß teuer importiert werden. Methanhydrat von deren eigenen Küsten könnte stattdessen in ersatzweise errichteten Gaskraftwerken verfeuert werden. Geld und Wertschöpfung bleiben so in Japan.

    PV und Wind sind dort damit nur Nischen.

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    • DachsH

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    Antwort auf Re: Methangashydrat im Bermuda- Dreieck ... von Netzweltler.

    Das wird auch aus der Nische kommen, aber auf Grund der Bevölkerungsdichte langsamer.

    Da sind schwimmende PV und Windkraft interessant.

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