Beim Fracking kommt zu den ganzen im Artikel beschriebenen Gefahren und versteckten Kosten noch dazu, dass durch Fracking (bzw. die damit verbundene waste water injection) auch regelmaessig Erdbeben entstehen. Die Erdbeben sind statistisch mittlerweile zweifelsfrei auf Fracking zurueckzufuehren. Wird es mit den Erdbeben zu viel, darf die Gasindustrie dann weniger Schmutzwasser pro Stunde in die Bohrloecher pumpen. Gibt es dann ein paar Monate wieder weniger Erdbeben (bzw. Erdbeben in Oklahoma statt Kansas), wird die Regel dann wieder aufgeweicht und die Erdbeben fangen wieder an.
Das sind zwar nicht die M5 und groesser Beben, die es in die Nachrichten schaffen, aber es fallen trotzdem auch noch 100 Meilen entfernt Bilder von der Wand, ab und zu mal ein Schornstein in sich zusammen, und die ganzen Keller von Haeusern aus den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts, die 80 oder 90 Jahre lang trocken waren, sind jetzt alle nass, weil durch die Erdbeben beschaedigt. Mein Haus hat es auch viele male gut geschuettelt, aber der Schaden haelt sich bisher in Grenzen: Risse in den Ecken einiger Raeume.
Die Versicherungen sagen, 'act of God' ist nicht versichert, aber falls man doch einen Rider fuer Erdbeben hat, sagen sie dann, es waere ja doch kein 'Act of God', bitte die Gasfoerderer auf Schadenersatz verklagen. Man koennte lachen wenn es nicht so traurig waere.
Ciao,
lHe