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  • liquidHelium

mehr als 1000 Beiträge seit 04.12.2000

Erdbeben in Foerdergebieten

Beim Fracking kommt zu den ganzen im Artikel beschriebenen Gefahren und versteckten Kosten noch dazu, dass durch Fracking (bzw. die damit verbundene waste water injection) auch regelmaessig Erdbeben entstehen. Die Erdbeben sind statistisch mittlerweile zweifelsfrei auf Fracking zurueckzufuehren. Wird es mit den Erdbeben zu viel, darf die Gasindustrie dann weniger Schmutzwasser pro Stunde in die Bohrloecher pumpen. Gibt es dann ein paar Monate wieder weniger Erdbeben (bzw. Erdbeben in Oklahoma statt Kansas), wird die Regel dann wieder aufgeweicht und die Erdbeben fangen wieder an.

Das sind zwar nicht die M5 und groesser Beben, die es in die Nachrichten schaffen, aber es fallen trotzdem auch noch 100 Meilen entfernt Bilder von der Wand, ab und zu mal ein Schornstein in sich zusammen, und die ganzen Keller von Haeusern aus den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts, die 80 oder 90 Jahre lang trocken waren, sind jetzt alle nass, weil durch die Erdbeben beschaedigt. Mein Haus hat es auch viele male gut geschuettelt, aber der Schaden haelt sich bisher in Grenzen: Risse in den Ecken einiger Raeume.

Die Versicherungen sagen, 'act of God' ist nicht versichert, aber falls man doch einen Rider fuer Erdbeben hat, sagen sie dann, es waere ja doch kein 'Act of God', bitte die Gasfoerderer auf Schadenersatz verklagen. Man koennte lachen wenn es nicht so traurig waere.

Ciao,
lHe

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    • Arutha

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.04.2015

    Antwort auf Erdbeben in Foerdergebieten von liquidHelium.

    liquidHelium schrieb am 20.04.2022 02:51:

    Beim Fracking kommt zu den ganzen im Artikel beschriebenen Gefahren und versteckten Kosten noch dazu, dass durch Fracking (bzw. die damit verbundene waste water injection) auch regelmaessig Erdbeben entstehen. Die Erdbeben sind statistisch mittlerweile zweifelsfrei auf Fracking zurueckzufuehren. Wird es mit den Erdbeben zu viel, darf die Gasindustrie dann weniger Schmutzwasser pro Stunde in die Bohrloecher pumpen. Gibt es dann ein paar Monate wieder weniger Erdbeben (bzw. Erdbeben in Oklahoma statt Kansas), wird die Regel dann wieder aufgeweicht und die Erdbeben fangen wieder an.

    Das sind zwar nicht die M5 und groesser Beben, die es in die Nachrichten schaffen, aber es fallen trotzdem auch noch 100 Meilen entfernt Bilder von der Wand, ab und zu mal ein Schornstein in sich zusammen, und die ganzen Keller von Haeusern aus den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts, die 80 oder 90 Jahre lang trocken waren, sind jetzt alle nass, weil durch die Erdbeben beschaedigt. Mein Haus hat es auch viele male gut geschuettelt, aber der Schaden haelt sich bisher in Grenzen: Risse in den Ecken einiger Raeume.

    Die Versicherungen sagen, 'act of God' ist nicht versichert, aber falls man doch einen Rider fuer Erdbeben hat, sagen sie dann, es waere ja doch kein 'Act of God', bitte die Gasfoerderer auf Schadenersatz verklagen. Man koennte lachen wenn es nicht so traurig waere.

    Ciao,
    lHe

    E...ja. kommt es bei so großen Aktionen immer. Egal ob Fraking, normale Gas Kohle oder Ölförderung.Selbst bei Stauseen
    Was willst du...wer in einem Fördergebiet Fossiler lebt, muss mit kleinen Erdbeben rechnen, wer in Windreichen Gegenden lebt mit Schall und Schattenschlag, bei Kernkraftwerke mit einem Restrisiko, bei Autobahnen und Schienen mit Lärm, und bei Gefängnissen und Psychiatrien mit anderen Unannehmlichkeiten..
    So ist halt das Leben....überall Risiken.
    Aber....das alles ist ein Scheiß gegen die Folgen eines geringer werdenden Gasdruck im Winter...

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