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  • Avatar von didiotto
    • didiotto

    411 Beiträge seit 06.12.2020

    Antwort auf Re: Man kommt dann eher auf +10 000 von hammond.

    Die Schwankungsbreite bezieht sich auf die Gesamtbevölkerung - das die Sterbezahlen der über 80-jährigen katastrophal sind habe ich schon des öfteren hier geschrieben - man könnte auch schlussfolgern die Maßnahmen waren für diese Gruppe nicht zielführend.

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  • Avatar von didiotto
    • didiotto

    411 Beiträge seit 06.12.2020

    Antwort auf Gegenüber welchem Basiswert? von BythMuster.

    Gerne. Da ich selbst nicht über die entsprechenden Zahlen verfüge habe ich die Angaben aus dem Artikel von Bernhard Gill der hier publiziert wurde genommen und mit den aktuellen Coronzahlen gerechnet. Da dieser Artikel von Gill ja hier um Forum "umstritten" war - in dem Codag-Papier gibt es eine Quellenangabe zu einem ebenfalls interessanten Artikel der sich mit der Übersterblichkeit befasst:

    https://www.ifo.de/publikationen/2021/monographie-autorenschaft/hat-die-corona-pandemie-zu-einer-uebersterblichkeit

    Ich muss aber zugeben das Coronatote = "Übersterblichkeit" die sich aus der Ermittlung der Differenz zum Mittelwert ergibt sehr naheliegend ist aber so wohl nicht stimmen kann.

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  • Avatar von steilkueste
    • steilkueste

    280 Beiträge seit 30.10.2015

    dazu besser die Altersverteilung berücksichtigen

    Antwort auf Übersterblichkeit: + ca.44.000 (+ 4,7%) von BythMuster.

    Für einen sinnvollen Vergleich ist die Altersverteilung zu berücksichtigen. Das kann man z.B. dadurch machen, dass man die Anzahl der Toten einer Altersklasse teilt durch die Gesamtzahl der Personen in dieser Altersklasse, so erhält man die alterspezifische Sterberaten.

    Hier mal Daten von mortality.org, Datenstand vom 22.1.2021:

    Altersgruppe 0-14 15-64 65-74 75-84 85- RTotal Deutschland 2016 0,03% 0,25% 1,68% 4,24% 15,07% 1,10% 2017 0,03% 0,25% 1,66% 4,29% 15,58% 1,12% 2018 0,03% 0,25% 1,68% 4,37% 15,79% 1,15% 2019 0,03% 0,25% 1,64% 4,30% 15,11% 1,14% 2020 0,03% 0,25% 1,65% 4,44% 15,43% 1,18%

    Interessanterweise ist die Sterberate für über 85-jährige unterhalb der Rate für 2017.
    Lediglich die Altersgruppe 75-84 hat eine Rate, die höher ist als die Raten der Jahre 2016-2019.

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  • Avatar von hammond
    • hammond

    101 Beiträge seit 21.01.2010

    Antwort auf Re: Man kommt dann eher auf +10 000 von didiotto.

    didiotto schrieb am 22.01.2021 20:25:

    Ich habe deinen Posting falsch einsortiert, denke ich:

    Völlig im Rahmen der Schwankungen der letzten Jahre.

    Es ging um eine Schätzung, wie 2020 ohne Covid ausgesehen hätte, einschließlich der damit verbundenen Altersanpassung.

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  • Avatar von hammond
    • hammond

    101 Beiträge seit 21.01.2010

    Antwort auf Re: Man kommt dann eher auf +10 000 von didiotto.

    didiotto schrieb am 22.01.2021 20:25:

    [quote
    ...das die Sterbezahlen der über 80-jährigen katastrophal sind habe ich schon des öfteren hier geschrieben - man könnte auch schlussfolgern die Maßnahmen waren für diese Gruppe nicht zielführend.

    [/quote]

    Offensichtlich, und auch angesichts der erwarteten neuen Varianten wäre eine konsequente Zerocovid-Strategie wahrscheinlich von Anfang an die richtige Antwort gewesen. Trotz des Katastrophenplans gab es nicht einmal einen Vorrat an NMS.

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  • Avatar von Integral42
    • Integral42

    26 Beiträge seit 16.01.2021

    Antwort auf Übersterblichkeit: + ca.44.000 (+ 4,7%) von BythMuster.

    Übersterblichkeit ist IMMER eine relative Zahl. Damit ist es IMMER abhängig davon, was als Basiswert genommen wird.
    Damit kann jeder, gemäß seiner Intention, daraus eine Über- oder Untersterblichkeit "errechnen".
    Damit ist das sinnlos, weil es kein richtig oder falsch gibt.

    Was sind denn die Ursachen hinter den Gestorbenen?
    Wir hatten laut dem statistischen Bundesamt 2019 in Deutschland ca. 939.000 Menschen die an allen Krankheiten nach ICD-10 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) gestorben sind. ( destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/Tabellen/gestorbene_anzahl.html ), inklusive Verstorbenen von psychischen und Verhaltensstörungen (inkl. Demenz), ca. 56.000 Menschen. 939.000 verstorbene Menschen sind pro Tag 2572 Menschen pro Tag im Jahr. Unter folgenden Link können Sie auch die Zahlen von den letzten Jahren aufrufen: „Im Jahr 2018 verstarben in Deutschland 954.872 Personen, im Jahr 2000: 838.797. ( https://www.gbe-bund.de/gbe/pkg_isgbe5.prc_menu_olap?p_uid=gast&p_aid=33068430&p_sprache=D&p_help=0&p_indnr=6&p_indsp=&p_ityp=H&p_fid=
    )

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  • Avatar von gunker
    • gunker

    mehr als 1000 Beiträge seit 21.11.2020

    Und?

    Antwort auf Übersterblichkeit: + ca.44.000 (+ 4,7%) von BythMuster.

    Mhmmm, traue keiner Statistik die du dir nicht selber schön gerechnet hast!

    Warum vergleichen sie 2020 mit dem Durchschnitt aus 4 Jahren, warum gerade die 4 Jahre? Haben sie die Altersstruktur berücksichtigt?

    Warum vergleichen sie nicht das Pandemiejahr 2020 mit dem „Pandemiejahr“ 2018 oder dem echten Pandemiejahr 1918?
    Ohhhh, dann wäre der von ihnen gewünschte Effekt weg...

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (23.01.2021 13:55).

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  • Avatar von Paula K
    • Paula K

    19 Beiträge seit 11.01.2021

    Antwort auf Übersterblichkeit: + ca.44.000 (+ 4,7%) von BythMuster.

    Sie haben sich die Mühe gemacht, die Gesamt-Todesfälle in den jeweiligen Jahren 2016-2019 aufzulisten und die um 44000 höhere Anzahl der Todesfälle im Jahr 2020 aufzuzeigen. Zu vermuten ist, dass Sie hierdurch die Gefährlichkeit des Virus (und die Notwendigkeit strenger Lockdowns ?) belegen wollen.
    Die Interpretation der Übersterblichkeit muss aber differenziert erfolgen. Dabei kann zunächst vorausgesetzt werden, dass aus natürlichen Gründen der Tod ganz überwiegend bei den Hochbetagten eintritt. Hier wäre deshalb festustellen, ob die Altersgruppe 70plus in der Zahl deutlich zugenommen hat.
    Bekanntlich wurden wegen der Corona-Schutzmaßnahmen notwendige Op's verschoben, schwere Erkrankungen (aus welchen Gründen auch immer) nicht adäquat oder nicht rechtzeitig behandelt, schwere Erkrankungen verspätet diagnostiziert etc., was durchaus auch einen deutlichen Einfluss auf die Sterbefälle 2020 haben könnte.
    Auch die Anzahl der Suizide in 2020 (gestiegen, gleich geblieben oder gar vermindert) ist nicht unwichtig.
    Selbst wenn eine durch Covid-19 verursachte Übersterblichkeit vorliegt, bleibt die Frage nach den optimalen Schutzmaßnahmen. Hier möchte ich nur beispielsweise auf Tübingen verweisen, wo durch zielgerichtete Maßnahmen die Sterblichkeit bei den Hochbetagten wohl relativ gesenkt werden konnte, ohne die Lebensqualität der alten Menschen mehr einzuschränken (eher weniger) als in anderen vergleichbaren Städten.

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  • Avatar von BythMuster
    • BythMuster

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.10.2020

    Antwort auf Re: Übersterblichkeit: + ca.44.000 (+ 4,7%) von Paula K.

    Mühe war das nicht, alles beim statistischen Bundesamt verfügbar. Und zum Thema Gefährlichkeit: wir sollten uns im April mal eine volle Wintersaison Oktober bis März anschauen. Wir liegen schon jetzt deutlich über der Grippe 2018 und wenn kein Wunder geschieht, liegen wir Ende diesen Monats auch über der Honkonggrippe von 1968-1970 (lief 2 Jahre, haben wir nach 3 Wintermonaten schon eingeholt).

    Findest Du, dass das nichts über die Gefährlichkeit einer Krankheit aussagt?

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