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Avatar von BythMuster
  • BythMuster

mehr als 1000 Beiträge seit 07.10.2020

Übersterblichkeit: + ca.44.000 (+ 4,7%)

Todesfälle 2016-2019

2016: 910.899
2017: 932.263
2018: 954.874
2019: 939.520
Schnitt: 934.389

Todesfälle 2020
Stand Ende KW52 2020: 966.828
Prognose 31.12.2020: ca. 981.000
Vergleichswert aufgrund Schaltjahr: ca. 978.500
Übersterblichkeit: + ca.44.000 (+ 4,7%)

Und das alles mit Schutzmaßnahmen und praktisch ohne Influenza.

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  • Avatar von foobar
    • foobar

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2000

    Antwort auf Übersterblichkeit: + ca.44.000 (+ 4,7%) von BythMuster.

    Das wäre ziemlich genau die gleiche Zahl, die an Corona-Toten gemeldet wurde.

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  • Avatar von Critty
    • Critty

    399 Beiträge seit 09.11.2007

    Antwort auf Übersterblichkeit: + ca.44.000 (+ 4,7%) von BythMuster.

    BythMuster schrieb am 22.01.2021 16:14:

    Todesfälle 2016-2019
    2016: 910.899
    2017: 932.263
    2018: 954.874
    2019: 939.520
    Schnitt: 934.389
    Todesfälle 2020
    Stand Ende KW52 2020: 966.828
    Prognose 31.12.2020: ca. 981.000
    Vergleichswert aufgrund Schaltjahr: ca. 978.500
    Übersterblichkeit: + ca.44.000 (+ 4,7%)

    Tja, vor März 2009 wäre dies nicht einmal eine Pandemie gewesen.
    Aber die mehrheitlich unternehmensfinanzierte WHO musste ja (zunächst sogar heimlich) die Bedingungen herabsenken, damit plötzlich viele Unternehmen viel Geld verdienen die Bürger besser geschützt werden können ...
    Natürlich sind 44.000 mehr Tote viel. Aber sind deswegen die Maßnahmen verhältnismäßig??? Wie viel tut man noch mal zur Vermeidung der jährlich 10.000-20.000 Toten durch Krankenhaustote?
    Bis Mitte Oktober war die Übersterblichkeit noch geringer als im gleichen Zeitraum 2018! Und selbst dann hat man schon aufgrund der ach so gefährlichen Pandemie für Monate lieber ganze Branchen geschlossen.
    Die zusätzlichen Toten durch die Maßnahmen selbst werden dagegen kaum bis gar nicht hinterfragt: Selbstmord (Perspektivlosigkeit, Depression), Hungertote in Entwicklungsländern durch globale Rezession etc. Und da haben wir noch nicht von den psychosozialen Folgen des Social Distancings geredet.

    Und das alles mit Schutzmaßnahmen und praktisch ohne Influenza.

    Wenn Du mit Schutzmaßnahmen vor allem den Lockdown meinst: Dessen Wirkung wird von Ioannidis gerade massiv bezweifelt.
    Und dass es ausgerechnet dieses Jahr praktische keine nennenswerten Influenzafälle gab (wie sonst jedes Jahr), ist schon sehr auffällig. Es lässt zumindest die Vermutung zu, dass so manch ein Influenzafall als Covid-19 durchging (z. B. durch ungenaue PCR-Tests) ...

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  • Avatar von didiotto
    • didiotto

    411 Beiträge seit 06.12.2020

    so macht man es richtig

    Antwort auf Übersterblichkeit: + ca.44.000 (+ 4,7%) von BythMuster.

    Bei der Analyse der Übersterblichkeit in Deutschland muss beachtet werden, dass die deutsche Bevölkerung immer älter wird (siehe auch Ragnitz, 2021). Der Anteil der über 80-Jährigen hat dabei in einigen Bundesländern von 2016 bis 2020 um bis zu 30 Prozent zugenommen. Um die Sterblichkeit der einzelnen Jahre miteinander zu vergleichen, müssen daher die Todeszahlen ins Verhältnis zur Altersverteilung gesetzt werden; man spricht in diesem Fall von einer Altersadjustierung. Hierzu betrachtet man die Anzahl der zum 1.1. eines jeweiligen Jahres lebenden Personen im Alter x, wobei x die Werte von 0 bis 99 sowie 100+ umfasst (Quelle: Statistisches Bundesamt). Ferner errechnet man aus den Sterbetafeln die Wahrscheinlichkeit eines x-Jährigen, das kommende Lebensjahr nicht zu überleben (Quelle: Statistisches Bundesamt). Multipliziert man diese Zahlen so ergibt sich die zu erwartenden Anzahl an Todesfällen bei den Personen im Alter x. Summiert man nun über alle Alter x auf, so erhält man die erwartete Anzahl an Todesfällen in einem Jahr, adjustiert auf eine sich jedes Jahr ändernde Altersstruktur der Bevölkerung. Wenn man nun die Anzahl der tatsächlich beobachteten Todesfälle durch die Anzahl der erwarteten Todesfälle teilt, so erhält man die “standardisierte Mortalitätsrate” (= Standardized Mortality Ratio - SMR). Ist diese standardisierte Mortalitätsrate über 1, so deutet dies auf Übersterblichkeit hin, ist sie unter 1 so zeigt dies Untersterblichkeit.

    zitiert aus Codag-Bericht Nr 6

    https://www.covid19.statistik.uni-muenchen.de/pdfs/index.html

    edit: Hatte die Überschrift nicht richtig (!)

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (22.01.2021 17:41).

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  • Avatar von didiotto
    • didiotto

    411 Beiträge seit 06.12.2020

    Man kommt dann eher auf +10 000

    Antwort auf Übersterblichkeit: + ca.44.000 (+ 4,7%) von BythMuster.

    und damit 1% mehr als erwartbar. Völlig im Rahmen der Schwankungen der letzten Jahre.

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  • Avatar von BythMuster
    • BythMuster

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.10.2020

    Antwort auf Re: Übersterblichkeit: + ca.44.000 (+ 4,7%) von foobar.

    Nun ja ... setzt man die Monate April, November und Dezember auf das jeweilige Jahresmittel 2016-2019, käme man ziemlich genau auf dem Durchschnitt raus. 2020 hätte von der Anzahl Sterbefälle ein absolut durchschnittliches Jahr werden können.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (22.01.2021 18:22).

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  • Avatar von BythMuster
    • BythMuster

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.10.2020

    Antwort auf Re: Übersterblichkeit: + ca.44.000 (+ 4,7%) von Critty.

    Und das alles mit Schutzmaßnahmen und praktisch ohne Influenza.

    Dies zur Erinnerung.

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  • Avatar von BythMuster
    • BythMuster

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.10.2020

    Antwort auf so macht man es richtig von didiotto.

    Danke für den Link, ich kenne den Mechanismus aber nicht das Paper. Auch #7 ist sehr interessant.

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  • Avatar von BythMuster
    • BythMuster

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.10.2020

    Gegenüber welchem Basiswert?

    Antwort auf Man kommt dann eher auf +10 000 von didiotto.

    nur so aus Interesse?

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  • Avatar von hammond
    • hammond

    101 Beiträge seit 21.01.2010

    Antwort auf Man kommt dann eher auf +10 000 von didiotto.

    didiotto schrieb am 22.01.2021 18:08:

    Völlig im Rahmen der Schwankungen der letzten Jahre.

    Sehe ich nicht so.

    Aus dem Bericht geht hervor:

    „Die Übersterblichkeit ist stark ausgeprägt in der Gruppe der über 80-Jährigen. Hier liegt in KW52 die standardisierte Mortalitätsrate bei 1.45 (rote Kurve) derJahresdurchschnitt hingegen bei ca.1.2 (grüne Kurve),was einer aktuellen Übersterblichkeit von ca. 25% (= 1.45/1.25 - 1) entsprich.“

    https://www.covid19.statistik.uni-muenchen.de/pdfs/codag_bericht_6.pdf

    Ohne Übertreibung muß man das als eine Katastrophe bezeichnen.

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