man Schweinezyklus
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Re: Mit Planwirtschaft tät das nicht passieren
Antwort auf nix neues von Endehar Roff.
Endehar Roff schrieb am 03.11.2021 02:30:
nix neues
man SchweinezyklusHerdentrieb.
Alle Autohersteller merken gleichzeitig,¹ daß Verbrenner bald out sein werden.
Da im Kapitalismus jedes Kapital für sich und gegen alle anderen in Konkurenz um Profitanteil der gesamten Branche kommts auf Systemebene zur Fehlallokation die dann in einem market shakeout bereinigt wird.
Während die kapitalistische Produktionsweise in jedem individuellen Geschäft Ökonomie erzwingt, erzeugt ihr anarchisches System der Konkurrenz die maßloseste Verschwendung der gesellschaftlichen Produktionsmittel und Arbeitskräfte, neben einer Unzahl jetzt unentbehrlicher, aber an und für sich überflüssiger Funktionen.
http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_542.htm#Z16Mit Planwirtschaft tät das nicht passieren (die hat mglw andere Nachteile²).
Das chinesische Modell ist instruktiv: Die KPC läßt den Kapitalien lange Leine aber nie los und macht politische Vorgaben statt auf einen angeblich selbstzsteuernden "Markt" zu vertrauen.
In neoliberaler Ideologie gibts ja sowas wie Marktversagen nicht, darum kam die amerikanische Hypothekenkrise so plötzlich und hat das globale Finanzsystem mit Giftmüll kontaminiert der immer noch in bad banks schlummert.
Auch jetzt zeichnet sich ab daß die Staaten intervenieren für die notwendige Transformation, ja, die Industrie selber erwartet Hilfe. Man darf an der Stelle nicht Lautstärke mit Mehrheit verwechseln.
Das Prob bei (nicht nur) der Autoindustrie ist, daß der Staat zu spät versucht zu steuern während die Stampede schon los ist.
https://neuezwanziger.de/2021/10/kuehnert-habermas-metaverse-860-milliarden-ciao-horst/ so ab 58:00¹ gemessen an der Zeit dies braucht a)technisch b)personell die Produktion umzustellen
² das wär ne eigene Diskussion die aber das Format sprengtDas Posting wurde vom Benutzer editiert (03.11.2021 04:00).