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  • Karolis

mehr als 1000 Beiträge seit 25.01.2021

Lithium

Na hoffen wir mal, dass die Lithium-Lagerstätten nicht vorzeitig zur Neige gehen. Das ist nämlich ein limitierter Rohstoff.

Und hoffentlich fällt uns dann nicht nachher ein, dass man Lithium auch ganz gut bei der Kernfusion brauchen kann als Brütermaterial in der Ummantelung.

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  • Avatar von Skarrin
    • Skarrin

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2001

    Antwort auf Lithium von Karolis.

    Karolis schrieb am 03.11.2021 06:28:

    Na hoffen wir mal, dass die Lithium-Lagerstätten nicht vorzeitig zur Neige gehen. Das ist nämlich ein limitierter Rohstoff.

    https://insideevs.de/news/504116/lithium-vulkan-energy-resources-thermalwasser/

    Sind Erdöl und -gas eigentlich keine limitierten Rohstoffe?
    Können die nach dem Verbrennen auch wieder gut recycelt werden?

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  • Avatar von Karolis
    • Karolis

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.01.2021

    Antwort auf Re: Lithium von Skarrin.

    Können die nach dem Verbrennen auch wieder gut recycelt werden?

    Ja, mit Bäumen.
    Lithium ist erheblich schwieriger zu recyceln.

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    • Gast (13054)

    mehr als 1000 Beiträge seit 13.05.2015

    Antwort auf Lithium von Karolis.

    Karolis schrieb am 03.11.2021 06:28:

    Na hoffen wir mal, dass die Lithium-Lagerstätten nicht vorzeitig zur Neige gehen. Das ist nämlich ein limitierter Rohstoff.

    Lithium ist nur in sofern limitiert, dass es im Volumen der Erde nur einen gewissen Anteil gibt. Allerdings gibt es um Größenordnungen mehr Lithium als z.B. Erdöl, da es quasi in der gesamten Erdkruste vorhanden und in riesigen Mengen im Meerwasser gelöst ist.

    Und selbst wenn die leicht ausbeutbaren Lagerstätten irgendwann mal erschöpft sein sollten: Die Gewinnung von Lithium aus dem Meerwasser vertreuert es "nur" um den ca. Faktor 5-6. Dann kostet der Anteil Lithum an den momentan größten serienmäßig verbauten Akkus (100-110 kWh) halt nicht mehr 120US$ sondern 720US$.

    Aber das beste ist: Man wird Li-Ion-Akkus bald nicht mehr wirklich benötigen (außer für high-performance-Anwendungen, wie z.B. Sportwagen). Ab 2023/24 sind in Großserie gefertigte Natrium-Ionen-Akkus erhältlich. Der größte Akkuhersteller der Welt (CATL) ist gerade daran, die entsprechende Fertigung aufzubauen. Und die benötigen dann nicht nur kein Lithium, Cobalt, etc., sondern sind auch noch signifikant billiger (ca. ein viertel des aktuell für die gleiche Kapazität aufgerufenen Preises).

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  • Avatar von Gast (13054)
    • Gast (13054)

    mehr als 1000 Beiträge seit 13.05.2015

    Antwort auf Re: Lithium von Karolis.

    Karolis schrieb am 03.11.2021 09:09:

    Können die nach dem Verbrennen auch wieder gut recycelt werden?

    Ja, mit Bäumen.

    Also diese lahmen Holzvergaserkisten will heute keiner mehr fahren. Nicht mal mehr Diesel ohne Turbo, und die ziehen deutlich besser. Abgesehen davon überschreiten die die Feinstaub_grenzerte massiv! Und die klassische Methode des Erdölrecyclings über Bäume dauert leider zu lange (zigmillionen Jahre).

    Lithium ist erheblich schwieriger zu recyceln.

    Das darf mit Recht stark bezweifelt werden. Die bereits bekannten Verfahren erreichen bereits 91% Rückgewinnungsquote. An einer Steigerung wird gearbeitet...

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.11.2021 14:48).

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