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  • archenoe

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E-Auto = längerfristig perspektivlos

E-Auto als technische Lösung des Verwertungsproblems erdölbasierten Individualverkehrs und Warentransports ist mMn längerfristig nicht nur ökologisch und sozial perspektivlos, sondern auch ökonomisch, weil sie keine Basisinnovation zur wenigstens temporären Abbremsung der tendenziell sinkenden Gesamtweltprofitrate darstellt. Es ist eine rein substitutive Innovation mit typischen Problemmerkmalen wie z.B. erheblichen Einschätzungsschwierigkeiten bzgl. Praktikabilität, Effizienz, Emissionsentlastung usw.
Vgl. z.B.
https://www.vdi.de/news/detail/oekobilanz-der-antriebstechnologien-bewegt
https://www.greenpeace.de/themen/energiewende/mobilitaet/wie-stehts-mit-dem-e-auto
https://www.klimareporter.de/verkehr/studien-schlacht-ums-e-auto
https://www.autozeitung.de/elektroautos-hybridantrieb-umwelt-studie-gutachten-40981.html

E-Mobilität könnte beispielhaft für die Perspektivlosigkeit von Substitutionsinnovationen und -investitionen sein und deshalb die Nicht-Fortsetzbarkeit kapitalistischer Wertverwertung (Profit, Wachstum, G-W-G') vielleicht ein bisschen deutlicher machen.

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  • Avatar von Skarrin
    • Skarrin

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    Fremdwortgefasel ist immer perspektivlos

    Antwort auf E-Auto = längerfristig perspektivlos von archenoe.

    Wer soll denn bitte von so einem Verbalmüll beeindruckt sein?

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  • Avatar von oxybenzol
    • oxybenzol

    mehr als 1000 Beiträge seit 30.09.2012

    Antwort auf E-Auto = längerfristig perspektivlos von archenoe.

    archenoe schrieb am 03.11.2021 12:46:

    Es ist eine rein substitutive Innovation mit typischen Problemmerkmalen wie z.B. erheblichen Einschätzungsschwierigkeiten bzgl. Praktikabilität, Effizienz, Emissionsentlastung usw.

    Also gabs diese Probleme auch bei der Umstellung von mechanischer auf elektrische Schreibmaschine?
    Außerdem wenn substituive Innovation schlecht ist, muss auch iterative Innovation schlecht sein.
    Du leidest einfach nur unter Anpssungsschmerzen, die bei iterativen Innovationen kaum auftreten, außer man liegt 20 Jahre im Koma.

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  • Avatar von abab
    • abab

    741 Beiträge seit 15.07.2016

    Re: Schön auf den Punkt gebracht! kwt.

    Antwort auf E-Auto = längerfristig perspektivlos von archenoe.

    archenoe schrieb am 03.11.2021 12:46:

    E-Auto als technische Lösung des Verwertungsproblems erdölbasierten Individualverkehrs und Warentransports ist mMn längerfristig nicht nur ökologisch und sozial perspektivlos, sondern auch ökonomisch, weil sie keine Basisinnovation zur wenigstens temporären Abbremsung der tendenziell sinkenden Gesamtweltprofitrate darstellt. Es ist eine rein substitutive Innovation mit typischen Problemmerkmalen wie z.B. erheblichen Einschätzungsschwierigkeiten bzgl. Praktikabilität, Effizienz, Emissionsentlastung usw.
    Vgl. z.B.
    https://www.vdi.de/news/detail/oekobilanz-der-antriebstechnologien-bewegt
    https://www.greenpeace.de/themen/energiewende/mobilitaet/wie-stehts-mit-dem-e-auto
    https://www.klimareporter.de/verkehr/studien-schlacht-ums-e-auto
    https://www.autozeitung.de/elektroautos-hybridantrieb-umwelt-studie-gutachten-40981.html

    E-Mobilität könnte beispielhaft für die Perspektivlosigkeit von Substitutionsinnovationen und -investitionen sein und deshalb die Nicht-Fortsetzbarkeit kapitalistischer Wertverwertung (Profit, Wachstum, G-W-G') vielleicht ein bisschen deutlicher machen.

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    Antwort auf Re: E-Auto = längerfristig perspektivlos von oxybenzol.

    iterativ - substituierend, etc...

    vielleicht sollte der TO sich zuerst mit dem Gedanken an einen Hybrid E-Wagen befassen, dann einen kaufen, feststellen, dass der ja immer noch dieses ganze Geschlünz aus mechanischen Klickerteilen und Öl und Dreck und Kat und Getriebe und Anlasser und Kupplung, Zylinderkopfdichtung, Turbolader, Kühlwasser (haben die reinen E's auch, aber nicht so kompliziert) und Auspuffrohr und Tank und Schadstoffklasse hat, um dann, SANFT ohne ANPASSUNGSSTÖRUNG nach 10 Jahren endlich auch im reinen BEV zu sitzen, und sich an der Ruhe und Agilität zu erfreuen. Die lfd.Kilometerkosten kann er dann auch noch mal halbieren, ebenso die Steuer, die ist dann (nochmal 10 J später) nur 56,--€ statt 112,-- € p.a.

    my 2 ¢

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    mehr als 1000 Beiträge seit 30.05.2000

    dicht daneben ist auch vorbei.

    Antwort auf E-Auto = längerfristig perspektivlos von archenoe.

    archenoe schrieb am 03.11.2021 12:46:

    E-Auto als technische Lösung des Verwertungsproblems erdölbasierten Individualverkehrs und Warentransports ist mMn längerfristig nicht nur ökologisch und sozial perspektivlos, sondern auch ökonomisch, weil sie keine Basisinnovation zur wenigstens temporären Abbremsung der tendenziell sinkenden Gesamtweltprofitrate darstellt.
    [and on and on and on, same, same...]

    Das E-Auto war nie als technische Lösung des Verwertungsproblems erdölbasierten Individualverkehrs und Warentransports gedacht.

    Die Verwertung erdölbasierten Individualverkehres ist mit dem E-Auto gar nicht angestrebt. Du hast es vergeigt.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 05.02.2004

    Antwort auf dicht daneben ist auch vorbei. von .

    Navel Satsumas schrieb am 03.11.2021 21:56:

    archenoe schrieb am 03.11.2021 12:46:

    E-Auto als technische Lösung des Verwertungsproblems erdölbasierten Individualverkehrs und Warentransports ist mMn längerfristig nicht nur ökologisch und sozial perspektivlos, sondern auch ökonomisch, weil sie keine Basisinnovation zur wenigstens temporären Abbremsung der tendenziell sinkenden Gesamtweltprofitrate darstellt.
    [and on and on and on, same, same...]

    Das E-Auto war nie als technische Lösung des Verwertungsproblems erdölbasierten Individualverkehrs und Warentransports gedacht.

    Die Verwertung erdölbasierten Individualverkehres ist mit dem E-Auto gar nicht angestrebt. Du hast es vergeigt.

    Schade, erst jetzt gesehen. Wird wahrscheinlich kaum noch einer lesen, was ich dazu zu sagen habe.

    1. Die Abkehr vom Verbrennungsmotor wird verkauft (!) als Maßnahme zur Bekämpfung des Klimawandels. Leicht zu durchschauende Ideologie.
    2. Faktisch geht es um Rettung des Individualverkehrs als Profitmaschine, also sehr wohl um einen technischen Lösungsversuch des erdölbasierten Individualverkehrs und Warentransports. Dieser Versuch generiert aber eben nur technologische und technische Innovation und generiert keine völlig neuen Profitbereiche, sondern ersetzt sie nur (und das sogar mit niedrigerem Gebrauchswert - geringere Geschwindigkeit, geringere Reichweite, längere Zeitdauer beim "Tanken"). Das genau ist der Unterschied zu Basisinnovationen wie Dampfmaschine, Elektrizität, Motoren (Auto, Flugzeug) u.Ä., deren kapitalistischer Einsatz in Breite und Tiefe neue Profitbereiche erschlossen hat.
    3. Die letzte Basisinnovation, die Digitalisierung, enthält bereits den kapitalistischen Makel zu viele substitutive Anteile in sich zu haben und obendrein möglicherweise weniger Mehrwert schaffende Arbeitskraft in sich aufsaugen zu können als ihr Einsatz überflüssig gemacht hat.

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    Antwort auf Re: dicht daneben ist auch vorbei. von archenoe.

    Ich verstehe das jetzt so: die Kritik ist, dass mit e-autos kein Wachstum zu generieren ist.

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