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mehr als 1000 Beiträge seit 26.04.2007

Wie ich mich ernähre

das ist meine privatangelegenheit.

der mensch ist ein fleisch- und pflanzenfresser, wir haben uns im laufe der evolution von so ziemlich allen produkten der natur ernährt, die wir (je nach region) zur verfügung hatten.

das problem mit der ernährung ist nicht die wahl der produkte die man konsumiert, sondern die qualität dieser produkte.

beim verzehr spielt die quantität aber auch eine wichtige rolle, denn leider neigen sehr viele menschen zur totalen disziplinlosigkeit und stresstesten die dehnbarkeit ihrer mägen bis zum exitus, sobald ihnen etwas schmeckt 😔

so nach dem motto:
- "eine tafel schokolade am tag? warum nicht zehn tafeln?"
- "eine tüte chips täglich? zehn tüten können doch auch nicht schaden"
- "einen doppelten cheeseburger? davon werde ich doch nicht satt, ich bestelle gleich 10"

im laufe meines lebens sind mir unzählige beispiele dieser art aufgefallen und etliche menschen persönlich begegnet, die vollkommen enthemmt und disziplinlos ihrer fresssucht frönen (bzw frönten, manche sind leider schon gestorben).

nur zu gerne würde ich mal besonders traurige beispiele nennen, aber es würde vermutlich sowieso nicht das geringste ändern.

stattdessen will ich euch anhand meines beispiels mal zeigen, dass es auch anders geht: mein sogenannter body-mass-index (BMI) ist seit mehreren jahrzehnten relativ konstant, stabil und gesund. und naja, so ganz supergesund ernähre ich mich zwar auch nicht, meine sportlichen aktivitäten halten sich ebenfalls arg in grenzen und selbstverständlich habe ich auch schon vegetarische und/oder veganische produkte ausprobiert.

wer keine lust auf diabetes, adipositas, massive organschäden und chronische herz- kreislauferkrankungen hat, hier ein paar ernährungstipps:

- als vorspeise ein kleines süppchen mit baguettebeilage? warum nicht?

hauptsache klein aber fein: ich kenne zahlreiche suppen die wirklich köstlich sind, sogar aus der dose oder tüte! oft hängt der geschmack von den richtigen zutaten und der idealen zubereitung ab, nicht nur "timing is very important", sondern auch wann man einen esslöffel milch oder teelöffel sahne hinzufügt, oder eine prise paprika, pfeffer, curry, salz, zucker, etc.

als hauptgericht dann

- zwischendurch mal ein champignon-rahmschnitzel? hey kein problem!
- hin und wieder mal ein saftiges steak mit pommes oder kroketten? mjam, lecker!
- ab und zu mal gegrilltes, gekochtes oder gebratenes hühnerfleisch? aber ja!
- lammfilet? gerne, aber bitte nicht übertreiben und nur zu besonderen anlässen!
- lachs, forelle, barsch, thunfisch oder hering? zwischendurch sehr bekömmlich!

und so weiter, ich könnte (bei bedarf) noch zig andere beispiele aufzählen, aale sind beispielsweise auch sehr lecker, reh- und hirschbraten, wachteln in sahnesauce, usw.

krokodil-, schlangen-, pferde-, hunde- und/oder kaninchenfleisch sind nicht so mein ding, fasanfleisch sowieso nicht: ich 🧡 diese wunderschönen tiere!

ich wohnte zum beispiel eine zeitlang etwas ländlich und hatte öfter mal einen ausgewachsenen fasan im garten, den ich im laufe der zeit dann "felix" genannt habe. voll das zutrauliche, prächtige, hübsche und neugierige tier, meine katzen waren auch sehr fasziniert und es gab nicht den geringsten zwischenfall, auch wenn er manchmal direkt vor den augen der katzen ein paar stückchen katzenfutter aus den fressnäpfen gemopst hat 😅

im laufe der zeit habe ich mir einen spass daraus gemacht meine arme auszubreiten und "göck göck" zu rufen, der fasan hat tatsächlich darauf reagiert und ebenfalls seine flügel ausgebreitet und geantwortet, lol!

bis auf hundefleisch habe ich alles schon ausprobiert. der einzige fasan den ich jemals gegessen habe, das ist schon ein paar jahrzehnte her: das tier lief damals leider vors auto und es wäre eine sünde gewesen, ihn einfach am strassenrad liegen und verwesen zu lassen. also haben wir ihn im kofferaum mitgenommen und zuhause in der badewanne gerupft, zerlegt und anschliessend im ofen gebraten. sein tragischer unfalltod hat so wenigstens noch einen zweck erfüllt.

leider bin ich kein nahrungsmittelexperte und kann höchstens regionale produkte bevorzugen, aber immerhin! auf die quantität kommt es mir nicht an, sondern auf die qualität und nachhaltigkeit.

schweine, rinder, hühner, lämmer und fische können beispielsweise längst in beliebigen mengen umweltfreundlich und nachhaltig produziert werden, hauptsache keine genmanipulationen, keine unnötigen mengen an verabreichten medikamenten in den organen der tiere, also für die fütterung möglichst gesunde ernährung und möglichst einwandfreies wasser verwenden.

ich bin froh, dass das tierwohl so langsam an aufmerksamkeit gewinnt, denn gesunde tiere schmecken nicht nur besser, sondern sind auch für unsere gesundheit bekömmlicher.

- etwas gemüse und salat dazu? sehr gerne sogar, bitte gemischt!

hauptsache alles möglichst regionaler herkunft, sorgfältig kontrolliert und möglichst frei von pestiziden, insektiziden, herbiziden, fungiziden, und so weiter. mitunter werden derartige chemikalien grossflächig eingesetzt, obwohl es grundsätzlich gar nicht nötig ist, also rein präventiv sozusagen.

aber bitte nicht missverstehen: ich bin der letzte mensch der welt, der den sinnvollen einsatz verbieten würde, zum beispiel zur bekämpfung von stechmücken jeglicher art, zur bekämpfung von zecken, gefährlichen pilzen, schnecken-, käfer- und heuschreckenplagen, etc.

zum nachtisch nun milchprodukte diverser art mit etwas obst der saison? zum beispiel

- milcheis oder (selbstgemachten) milchreis mit frischen erdbeeren?
- quark mit bananen, birnen, äpfel, aprikosen oder ananas?
- eine kleine gemischte käseplatte mit weintrauben?
- vanillepudding mit selbstgemachten apfelmus?

her damit - und zwar möglichst hastig! unnötig zu sagen, dass ich vieles davon im kühlschrank habe...

würde es den klimawandel nicht geben, würde sich die natur wieder erholen und wären die zur verfügung stehenden lebensmittel fairer und gerechter verteilt worden, dann könnte dieser planet ein gigantischer garten eden sein.

und auch nachhaltig bleiben.

es ist ein skandal, dass in vielen ländern jährlich millionen menschen qualvoll an übergewicht sterben, während parallel woanders millionen menschen elendig verhungern, nicht wahr?

ps:
eine kleinigkeit möchte ich passend zum artikel noch erwähnen:

ihr kennt mich ja inzwischen und ihr wisst dass ich ein science fiction nerd bin. als kind wollte ich unbedingt astronaut werden, aber es kam leider diesbezüglich allerhand kontraproduktives dazwischen.

seit über 10 jahren versuche ich mich hauptsächlich von produkten zu ernähren, deren zutaten man höchstwahrscheinlich auch auf dem mond oder mars problemlos produzieren könnte.

sozusagen erforsche ich eine mögliche ernährungsweise dieser art, allerdings bin ich logischerweise gewissen gesellschaftlichen und familiären situationen ausgeliefert, so dass ich keineswegs auf alle irdischen genüsslichkeiten verzichten kann, so wie es echte astronauten, kosmonauten oder andere -nauten irgendwann praktizieren müssen.

naja anfangs wird es ziemlich schwierig sein, auf dem mond oder mars hühner, schweine, rinder oder fische (etc) züchten zu können. also muss man ein wenig improvisieren und ich bin quasi so eine art betatester für zahlreiche (frei im handel erhältliche) produkte, denen man im grunde nur noch etwas frisches wasser hinzufügen muss, um eine mahlzeit daraus machen zu können.

die vorteile liegen auf der hand:

- wenig gewicht
- wenig platzbedarf
- geringe kosten
- wenig energiebedarf bei der zubereitung
- wenig zeit für die zubereitung
- lange haltbarkeit

für viele meiner gegner und feinde hier im forum ist dieser beitrag vermutlich eine perfekte gelegenheit für den nächsten shitstorm aber naja, voilà à quoi ressemble la vie virtuelle 🤗

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