Der Artikel beschreibt es ganz gut (was eine Seltenheit bei diesem Thema ist): Fleischersatzprodukte sind besonders dann nicht so gut, wenn sie aus einer sehr langen Liste an Zutaten und Chemikalien bestehen und deren Grundbestandteile zu Tode erhitzt und atomisiert wurden, um dann mit Unmengen an Geschmacksverstärkern, Gleit-, Schmier- und Bindemitteln zu etwas Neuem geformt werden.
Gesünder als Kartoffelchips ist das nicht, nur 10x Mal so teuer.
Je stärker ein Nahrungsmittelprodukt verarbeitet worden ist, als umso schädlicher für die Gesundheit muss es gesehen werden. Das bezieht sich natürlich nicht auf grundlegende Basisverarbeitung: Natürlich muss man z.B. Linsen vor dem Essen kochen. Aber wenn die Linsen ultrahocherhitzt, das Eiweiß aus Ihnen herausxtrahiert und von sämtlichen ballast- und sekundären Pflanzenstoffen befreit worden ist, ebenso von allen Vitaminen und Mineralstöffen, danach mit 26 verschiedenen Gewürz- und Geschmacksstoffen sowie diversen Fettstoffen angereichert und dann nochmal gebraten wurde - dann hat man als jemand, der sich etwas gutes tun wollte, etwas gründlich falsch gemacht.