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    Antwort auf Re: Überbevölkerungsleugnung - mal wieder von Flintix.

    Flintix schrieb am 23.06.2023 19:50:

    Karyptis schrieb am 23.06.2023 08:49:

    Neben fehlender Rechtsstaatlichkeit, massiver, gewohnheitsmäßiger Korruption, Kriegstreiberei

    Kannst du bitte mal erläutern, wie bei obiger Annahme deine Lösungsansätze, wie 1 Kind Politik und Einführung einer staatlichen Altersversorgung nach dem Umlageverfahren funktionieren sollen?

    es ist sogar noch absurder. Es funktioniert ja auch 1-Kind Politik und umlagefinanzierte Altersversorgung nicht zusammen. Wie soll denn das eine Kind die Altersversorgung von 2 Eltern finanzieren. ? Und wie soll unter diesen Bedingungen eine Wirtschaft entwickelt werden, die eine höhere Wertschöpfung generiert ? Das geht nicht.

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    Antwort auf Re: Überbevölkerungsleugnung - mal wieder von Ignoramus-et-Ignorabimus.

    Genauso. Ist halt teurer, wenn man die Korruption mitbezahlen möchte. Das ist keine Voraussetzung.

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    Antwort auf Re: Überbevölkerungsleugnung - mal wieder von andimar.

    andimar schrieb am 23.06.2023 10:03:

    > Die demogaphische Krise ist in China bereits jetzt das Hauptrisiko für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Landes.
    > Nicht umsonst versucht die chinesische Regierung mit allen Mitteln die Bevölkerung zur Fortpflanzung zu animieren. Mit bescheidenem Erfolg.

    Damit macht sie den gleichen Fehler wie wir. Anstelle einzusehen, daß auf Dauer nur eine geringere Bevölkerung stabil sein kann, wird versucht, entweder durch Fortpflanzung oder durch Zuwanderung die Alten zu versorgen, indem die Zahl der Jungen erhöht wird.

    Die Jungen werden aber auch mal alt und gehen in Rente.

    Mein Vorschlag: Einfach einsehen, daß man für eine bestimmte Zeit dieses Problem der Überalterung hinnehmen muß. Ich weiß, das ist auch mit erheblichen Problemen verbunden. Aber auf Dauer wohl die bessere und ehrlichere Vorgehensweise.

    Na das würde heißen einfach mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch zu leben.
    1/3 des chinesischen Bips entfällt auf die Bauwirtschaft und jetzt schon stehen 120000000 Wohnungen lehr (natürlich auf Pump gebaut).

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    Antwort auf Re: Überbevölkerungsleugnung - mal wieder von .

    Karyptis schrieb am 23.06.2023 23:38:

    Genauso. Ist halt teurer, wenn man die Korruption mitbezahlen möchte. Das ist keine Voraussetzung.

    von der Korruption rede ich überhaupt nicht. Wenn die noch dazukommt, ist sowieso alles Makulatur. Aber selbst mal idealerweise angenommen, Korruption wäre kein Faktor, geht das nicht.

    Gehen wir mal davon aus, in einem halbwegs organisierten Staatswesen würde die durchschnittliche Rentenbezugsdauer 15 Jahre betragen. Dann müsste das eine Kind 15 Jahre lang 3,5 Personen ernähren. Sich selbst, die beiden Eltern und das eigene Kind zur hälfte. Immer unter der Voraussetzung der Ehepartner arbeitet auch Vollzeit. Wie soll unter diesen Bedingungen eine Binnennachfrage entstehen ? Wie sollen die Löhne niedrig genug gehalten werden, um eine international konkurrenzfähige Wirtschaft aufzubauen ?

    China konnte das, weil es ein riessiges Arbeitskräftereservoiran Niedriglöhnern aus der Zeit vor der Ein-Kind-Politik hatte. Damit wurde es dann zur Werkbank der Welt. Dieses Arbeitskräftereservoir wird in Zukunft aber fehlen, und China ist auf Gedeih oder Verderb gezwungen mit dieser Generation die Wertschöpfung der Wirtschaft in der Breite so hoch zu kriegen, dass die Alten finanziert werden können. Daher auch der geflügelte Spruch, China gets old, before it gets rich.

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    Antwort auf Re: Überbevölkerungsleugnung - mal wieder von Ignoramus-et-Ignorabimus.

    Erstens ist die Rentenbezugsdauer parametrisierbar und kann einerseits durch Renteneintrittsalter und andererseits durch medizinische Versorgungsmöglichkeiten verändert werden.

    Zweitens ist es richtig, dass die junge Generation so oder so alle versorgen muss.

    Die junge Generation kann das aber nur, wenn sie auch Einkommen generieren kann. Das setzt entweder Platz voraus (zB für Landwirtschaft) oder Arbeitsstellen. Oder wenigstens einen Puls, denn wenn man von einer Gang oder im Krieg getötet wird, erwirtschaftet man auch kein Einkommen. Wenn man kein Wasser und keine Elektrizität, keine Schulbildung (wegen der Masse an Kindern) hat, sieht es auch schlecht aus.
    Die aktuelle Anschauung zeigt, dass die vielen Kinder in Afrika nunmal nicht genug erwirtschaften.

    Und an Bedürfnissen der Menschen vor Ort mangelt es wahrlich nicht. Und die können auch nachfragewirksam werden, wenn man seine Zollgrenzen etwas abdichtet und so eben nicht in einen Dumpingwettbewrb eintritt. Entwicklungshilfe/Hilfslieferungen, die lokale Landwirtschaft zerstört ist auch nicht hilfreich.

    Aber das Grundproblem sind zu viele junge Menschen, die nichts zu tun haben. Und da muss man nunmal ansetzen.

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    Antwort auf Re: Überbevölkerungsleugnung - mal wieder von myotis.

    > Na das würde heißen einfach mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch zu leben.

    1 Man könnte weitermachen wie bisher, Wachstum, Wachstum, Wachstum.
    Das ginge mit einer konstant überwiegend jungen Bevölkerung.
    Da forciertes Frühableben wohl nicht in Frage kommt bleibt Geburtenüberschuß.
    Und das wird irgendwann ein Ende bei beschänkten Ressourcen finden.

    2 Oder man sorgt bei schrumpfender und schließlich stabil bleibender Bevölkerung und entspr. ausgeprägter Alterspyramide durch erhöhte Produktivität dafür daß die Rentner von entspr. wenigen Jungen versorgt werden können.

    1 wird uns eher kurz als lang um die Ohren fliegen
    2 - es ist fraglich ob es klappt, aber m.E. nach die Option der Wahl.

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