Ansicht umschalten
« Ältere Neuere » Seite 1 2
Avatar von
  • unbekannter Benutzer

mehr als 1000 Beiträge seit 07.05.2023

Überbevölkerungsleugnung - mal wieder

Neben fehlender Rechtsstaatlichkeit, massiver, gewohnheitsmäßiger Korruption, Kriegstreiberei und manchmal sogar schlichter Dummheit, wird gerne der wichtigste Grund für Afrikas Misere übersehen:

In den Jahren 1960 bis 2021 stieg die Einwohnerzahl im Kongo von 15,25 Millionen auf 95,89 Millionen. Dies bedeutet einen Anstieg um 528,9 Prozent in 61 Jahren. Den höchsten Anstieg verzeichnete die Dem. Rep. Kongo im Jahr 2015 mit 6,63%.

https://www.laenderdaten.info/Afrika/Kongo-Kinshasa/bevoelkerungswachstum.php

Afrika ist hoffnungslos überbevölkert. Kongo ist nur eines der schlimmsten Beispiele. Und in jüngster Zeit wird es eher schlimmer als besser. In den anderen Staaten sieht es kaum besser aus.

Wie es anders gehen kann, hat China gezeigt, das einige Jahrzehnte die 1-Kind-Politik durchsetzte und so von einem von Hungersnot geplagten Elendsland aufstieg zur (bald) führenden Industrienation, das nun selbst Kreditgeber ist und andere Staaten entwickelt und das ohne moralinsaure Einmischung unter vergleichsweise fairen Bedingungen.

Hingegen ist Afrika durch die explodierende Bevölkerung gezwungen, seine Naturschätze (speziell Regenwald) zu zerstören und die Verwüstung voranzutreiben. Die Rohstoffexporte (mit denen sie selbst nichts anfangen können) zu Marktpreisen(!) werden benötigt, um die Bevölkerung irgendwie satt zu kriegen. Falls Afrika ein Klimaproblem haben sollte, ist es daran mindestens so sehr selbst schuld, wie der Westen.

Die Lösung ist erstaunlich simpel. Nein, es sind nicht Kredite, nein, auch keine Geldgeschenke. Nein, auch keine Bildungsoffensive und auch nicht die Emanzipation der Frau (die in Afrika eh aussichtslos wäre). Es ist auch nicht der Ausbruch des Wohlstands in Afrika mit 10 t/a CO2. Die Lösung ist ganz einfach die Einführung einer staatlichen Altersversorgung nach dem Umlageverfahren unabhängig von der Zahl der Kinder. Dann lohnt es sich nicht, viele Kinder zu haben. Und das Beste ist: Das ist vollständig aufkommensneutral. Und im Westen vielfach bewährt.

Ansonsten nehmen wie munter für viel Geld Afrikas Migranten bei uns auf, versorgen sie und ihre Angehörigen luxuriös. Das Geld dafür kann man ruhig von den Ansprüchen Afrikas abziehen. Ansonsten hat Afrika hauptsächlich Schulden, keine Forderungen an den Westen.

Bewerten
- +
  • Avatar von Ignoramus-et-Ignorabimus
    • Ignoramus-et-Ignorabimus

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.11.2017

    Antwort auf Überbevölkerungsleugnung - mal wieder von .

    Karyptis schrieb am 23.06.2023 08:49:

    Wie es anders gehen kann, hat China gezeigt, das einige Jahrzehnte die 1-Kind-Politik durchsetzte und so von einem von Hungersnot geplagten Elendsland aufstieg zur (bald) führenden Industrienation,

    eine Entscheidung, die China bereuen wird wie keine andere seit dem grossen Sprung nach vorn. Die demogaphische Krise ist in China bereits jetzt das Hauptrisiko für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Nicht umsonst versucht die chinesische Regierung mit allen Mitteln die Bevölkerung zur Fortpflanzung zu animieren. Mit bescheidenem Erfolg.

    das nun selbst Kreditgeber ist und andere Staaten entwickelt und das ohne moralinsaure Einmischung unter vergleichsweise fairen Bedingungen.

    was soll an Bedingungen fair sein, wenn man Geld zum 10-fachen Zinssatz der Entwicklungsbanken verleiht, und als Sicherheiten die bescheidenen Assets dieser Staaten nimmt. Das Modell fällt China doch schon jetzt auf die Füsse, und den afrikanischen Partnerländern erst recht. Die privaten chinesischen Banken können sich keinen Schuldenschnitt leisten, die Länder ihre Kredite nicht mehr bedienen Also wird das Problem auf die Zukunft verschoben, indem man die Kreidite verlängert. Das crasht über kurz oder lang sowohl in Afrika als auch in China.

    Aber vielleicht brauchst du ja ein neues Auto oder eine Immobilie. Ich bin gerne bereit dir einen fairen Kredit zum 10-fachen des aktuellen Leitzins zu gewähren, wenn du die von mir erwirbst. Als Sicherheit möchte ich eigentlich nur das Pfändungsrecht auf das Eigentum und die Einkünfte von dir und deiner erweiterten Familie. Ich frage auch nicht nach deiner poltischen Einstellung, oder ob's in der Familie gelegentlich mal kracht, Ist mir egal. So fair kann man Geschäfte machen.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von andimar
    • andimar

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.06.2004

    Antwort auf Re: Überbevölkerungsleugnung - mal wieder von Ignoramus-et-Ignorabimus.

    > Die demogaphische Krise ist in China bereits jetzt das Hauptrisiko für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Landes.
    > Nicht umsonst versucht die chinesische Regierung mit allen Mitteln die Bevölkerung zur Fortpflanzung zu animieren. Mit bescheidenem Erfolg.

    Damit macht sie den gleichen Fehler wie wir. Anstelle einzusehen, daß auf Dauer nur eine geringere Bevölkerung stabil sein kann, wird versucht, entweder durch Fortpflanzung oder durch Zuwanderung die Alten zu versorgen, indem die Zahl der Jungen erhöht wird.

    Die Jungen werden aber auch mal alt und gehen in Rente.

    Mein Vorschlag: Einfach einsehen, daß man für eine bestimmte Zeit dieses Problem der Überalterung hinnehmen muß. Ich weiß, das ist auch mit erheblichen Problemen verbunden. Aber auf Dauer wohl die bessere und ehrlichere Vorgehensweise.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.05.2023

    Antwort auf Re: Überbevölkerungsleugnung - mal wieder von Ignoramus-et-Ignorabimus.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/china-und-afrika-chinesische-und-private-kredite-fuer-afrika-besonders-teuer-a-2a357798-9a99-497c-8c0c-5bc64019fe4b

    Afrikanische Staaten zahlen einer Studie zufolge an chinesische Geldgeber deutlich höhere Zinsen als an andere öffentliche Finanzinstitute wie die Weltbank. Die Volksrepublik setze durchschnittlich 3,2 Prozent Zinsen an, geht aus der am Dienstag veröffentlichten Untersuchung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) hervor.

    3,2% Zinsen sind ein durchaus faires Niveau, besonders angesichts des hohen Kreditausfallrisikos.

    Die Weltbank verlangt zudem oft völlig unerfüllbare und/oder kulturfremde Auflagen, z.B. Korruptionsbekämpfung oder Beseitigung von Zollschranken.

    -

    Das demografische Problem ist letztlich nur ein eingebildetes. Man glaubt einfach, mit dem lieb gewonnenen Jugendwahn ewig weiter zu machen.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    276 Beiträge seit 29.04.2023

    Antwort auf Überbevölkerungsleugnung - mal wieder von .

    Überbevölkerung?
    Dieses Wort geht mir kaum noch über die Lippen.
    Ist es Bevölkerung die über ist?
    Es ist eigentlich Bevölkerung für die nicht nach vorne geschaut wurde. Für die nicht geplant wurde.
    Die entsteht, aus einer bestimmten alten Kultur dient oder eine Art kulturelle Pflicht ist für Ansehen und Wohlstand steht. Doch es wird an ihr festgehalten, mit Stolz und Ehre.

    Überbevölkert sind die Länder dann, wenn die Struktur zusammenbricht, oder sonst wie definiert.
    Deutschland ist nur weniger dicht besiedelt als Pakistan und wesentlich dichter besiedelt als Kongo. Da ist nichts "überbevölkert".

    Das Thema hat es jedoch wirklich in sich! Wie viele andere auch. So ist es auch die Folgen des Kapitalismus.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    964 Beiträge seit 17.02.2022

    Antwort auf Überbevölkerungsleugnung - mal wieder von .

    Karyptis schrieb am 23.06.2023 08:49:

    Wie es anders gehen kann, hat China gezeigt, das einige Jahrzehnte die 1-Kind-Politik durchsetzte und so von einem von Hungersnot geplagten Elendsland aufstieg zur (bald) führenden Industrienation, das nun selbst Kreditgeber ist und andere Staaten entwickelt und das ohne moralinsaure Einmischung unter vergleichsweise fairen Bedingungen.

    Während der 1-Kind-Politik hat diese nicht funktioniert, jetzt ist sie abgeschafft und es gibt trotzdem nur noch 1,28 Kinder pro Frau (selbst in Deutschland sind es 1,53).
    Der wirtschaftliche Aufstieg ist ja nur während der Wachstumsphase der Bevölkerung möglich gewesen, da gab es viele junge Menschen im arbeitsfähigen Alter, das wird jetzt für China immer schwerer werden, denn die Alten fallen aus der Produktion raus und diejenigen die die Alten pflegen auch. Einwanderung gibt es praktisch auch nicht.

    Ob Afrika es allerdings schafft das Potenzial zu nutzen welches es durch die vielen jungen Menschen im arbeitsfähigen Alter hat... danach sieht es aktuell nicht aus.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    100 Beiträge seit 20.06.2023

    Wer von Überbevölkerungsleugnung schwafelt ...

    Antwort auf Überbevölkerungsleugnung - mal wieder von .

    ... sollte auch dort eine Geburtenkontrollen einführen wo die meisten CO2 Mengen emittiert werden. Und das sind nicht die armen Länder.

    Wer sich beim Thema Hunger entblödet von Überbevölkerung zu schwafeln sollte seine Futtermittel zuhause ausschließlich mit eigenen Ressourcen produzieren, und nicht 80% der Lebensmittel dadurch verteuern daß er sein Stück Lebensqualität für 3.- Euro/kg bekommt.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Ignoramus-et-Ignorabimus
    • Ignoramus-et-Ignorabimus

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.11.2017

    Antwort auf Re: Überbevölkerungsleugnung - mal wieder von .

    Karyptis schrieb am 23.06.2023 10:04:

    3,2% Zinsen sind ein durchaus faires Niveau, besonders angesichts des hohen Kreditausfallrisikos.

    Die Weltbank verlangt zudem oft völlig unerfüllbare und/oder kulturfremde Auflagen, z.B. Korruptionsbekämpfung oder Beseitigung von Zollschranken.

    es ging um Entwicklungsbanken. Die Weltbank ist bei weitem nicht die einzige Entwicklungsbank. Jeder Kontinent hat eine. So gibt's beispielsweise auch eine afrikanische Entwicklungsbank.

    Aber ich seh' auch, dass du mein faires Angebot für dich selbst wohl doch nicht ganz so fair fandest. Weshalb sollten wohl die Afrikaner das auf Dauer anderst empfinden ?

    Bewerten
    - +
  • Avatar von xj12
    • xj12

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.02.2012

    Antwort auf Wer von Überbevölkerungsleugnung schwafelt ... von .

    sollte auch dort eine Geburtenkontrollen einführen wo die meisten CO2 Mengen emittiert werden.

    Nicht nötig .- bei solchen Aussagen sollte man wissen, dass in D zB seit Mitte der 70er Jahre immer mehr Menschen gestorben sind, als Kinder geboren wurden.
    Tja warum leben dann so viele Menschen hier? hast du ne Idee?
    In den USA leben übrigens 50 Millionen Migranten (naja eigentlich 99,9 % aber du weisst was ich meine)

    Wer sich beim Thema Hunger entblödet von Überbevölkerung zu schwafeln

    hat natürlich gar nichts mit einander zu tun, oder? Die Bevölkerung Afrikas, also eines Landes wo es immer wieder Hungersnöte gab hat sich die Bevölkerung seit 1950 von ca. 227 Millionen auf rund 1,4 Milliarden erhöht.
    Aber klar hat damit gar nix zu tun. Nur zur Info - schon zur Kolonialzeit (vorher wurde ja nix aufgeschrieben) gab es Dürren und verhernende Hungersnöte - wie viele Menschen haben damals wohl dort gelebt?

    und nicht 80% der Lebensmittel dadurch verteuern daß er sein Stück Lebensqualität für 3.- Euro/kg bekommt.

    Und was willst du damit sagen?

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Flintix
    • Flintix

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.11.2020

    Antwort auf Überbevölkerungsleugnung - mal wieder von .

    Karyptis schrieb am 23.06.2023 08:49:

    Neben fehlender Rechtsstaatlichkeit, massiver, gewohnheitsmäßiger Korruption, Kriegstreiberei

    Kannst du bitte mal erläutern, wie bei obiger Annahme deine Lösungsansätze, wie 1 Kind Politik und Einführung einer staatlichen Altersversorgung nach dem Umlageverfahren funktionieren sollen?

    Bewerten
    - +
« Ältere Neuere » Seite 1 2
Ansicht umschalten