Wissenschaft funktioniert nur dann, wenn die Wissenschaftler ("Forscher") eine gesunde Distanz zu ihrem Forschungsobjekt haben und nicht durch persönliche und politische Verwicklungen in ihrer Objektivität getrübt sind.
Geheimdienste, wie der Verfassungschutz, sind beim Thema Extremismus natürlich eine erstklassige Quelle und ehem. Mitarbeiter kennen sich sicher sehr gut mit diesen Themen aus, aber haben die wirklich die notwendige Distanz, um als Wissenschaftler wirken zu können? Oder sind da nicht zwangsläufig Freundschaften, Beziehungen und eigene Aktien mit im Spiel? Eine analoge Aussage läßt sich auch für Leute mit einer Vergangenheit/Beziehung zu Extremisten treffen.
Meine Befürchtung ist, dass sich die Berliner Republik immer mehr zu einer DDR 2.0 entwickelt:
1.) Durch Steuergelder finanzierte Aktivisten, sind kein normales bürgerliches Engagement, sondern ähneln eher DDR-Klatschhasen, die ihre Existenz und Karriere im Blick haben. Daher werden auch kaum noch Arbeiten fertig gestellt oder erledigen sich.
2.) Ein Verfassungsschutz ist wichtig, allerdings nur zur Verhinderung schwerer Straftaten, die wirklich einen staatsgefährdenden Charakter haben. Nach dem letzten Extremismusbericht gewegt man sich hier aber im homöopathischen Bereich. Jedem "Querdenker", "Reichsbürger", (weitere Etiketten nach belieben) zu überwachen, gibt der Sache einen müffeligen Stasi-Geruch.
3.) Die traurigen Protagonisten in Berlin, die sich Politiker nennen. Statt richtiger Politiker nur Fähnchen, Umverteilung und Gängelung der Bürger mit immer absurderen Regelungen und Strafen. Der Bürger muss wieder Untertan werden.