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  • BigLA

mehr als 1000 Beiträge seit 18.01.2003

Was hat man denn nun genau..

.. davon, wenn man nix tut gegen irgendwelche Umweltverschmutzung und fossile Verbrennung?

Ich würde dazu gerne mal vernünftige Antworten derjenigen lesen, die hier hauptsächlich gegen den Einfluss des Klima´s durch Menschen argumentieren.
Ich frage mich (ohne Partei ergreifen zu wollen), was die Motivation dahinter ist!

Und bitte nicht solche Sachen wie Macht, Vorschriften und sowas, das gibt es auch ohne "grüne" Politik, nur in anders ;)

Und Langeweile von Wissenschaftlern kann es auch nicht sein, oder sind Wissenschaften per se auch alles Fake? ;)

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (28.07.2023 11:43).

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  • Avatar von martymarty
    • martymarty

    650 Beiträge seit 04.09.2020

    Antwort auf Was hat man denn nun genau.. von BigLA.

    BigLA schrieb am 28.07.2023 11:40:

    .. davon, wenn man nix tut gegen irgendwelche Umweltverschmutzung und fossile Verbrennung?

    Ich würde dazu gerne mal vernünftige Antworten derjenigen lesen, die hier hauptsächlich gegen den Einfluss des Klima´s durch Menschen argumentieren.
    Ich frage mich (ohne Partei ergreifen zu wollen), was die Motivation dahinter ist!

    Und bitte nicht solche Sachen wie Macht, Vorschriften und sowas, das gibt es auch ohne "grüne" Politik, nur in anders ;)

    Und Langeweile von Wissenschaftlern kann es auch nicht sein, oder sind Wissenschaften per se auch alles Fake? ;)

    Ich kann nicht für alle sprechen, aber ich glaube, da gibt es verschiedene Grüppchen.

    Oft wird mit Angst gearbeitet "Denkt doch an die Zukunft unserer Kinder".

    Oder wenn Unnötige Entscheidungen damit gerechtfertigt werden soll. "Wir brauchen jetzt unbedingt ein Tempolimit."

    Oder das es nicht nur einfach mal "Wetter" ist. Alles was schlecht ist, ist Klimawandel. Wenn es, wie aktuell, in Deutschland zu kalt ist. Dann ist auf einmal wieder nur "Wetter" und man ist dadurch ein Leugner. Umgekehrt wird die Kritik aber nicht akzeptiert (Panikmache). Beliebtes Beispiel wären auch Überschwemmungen und Dürren Phasen, die es dann in der Region XY schon seit Jahrhunderten dokumentiert gibt.

    Auch diskutabel ist, warum man 1850 als Standard-Temperatur "definiert" hat. Im Mittelalter hatten wir eine kleine Eiszeit. Ich glaube, dass ich auch allgemein wissenschaftlich anerkannt. In den Jahrhundert davor, war es meines Wissen 0,5 ° C wärmer.

    Letztlich gibt es auch noch die Leute, die nicht an den menschengemachten Klimawandel glauben. Da sich das Klima seit jeher immer im Umschwung befand oder eben durch andere Faktoren wie die Sonneneinstrahlung beeinflusst wird. Da gibt es dann gerne als Anführung das die Korrelation von CO2 Gehalt und Erwärmungsphasen nicht immer übereinander stimmen. Aber als Laie ist sowas natürlich schwierig einzuschätzen, welcher "Experte" da wirklich recht hat.

    Zu guter Letzt gehöre ich auch zu der Gruppe der "Corona-geschädigten". Experten-Meinungen (Maske wirkt, Maske wirkt nicht; Herdenimmunität dank Impfstoff ist möglich, ist nicht möglich). Die Liste lässt sich verlängern. Heute sitzen wir ohne Impfpflicht auch Gesund und Munter Zuhause ohne Killervariante.
    Ich weiß, so eine Argumentation gilt als Whataboutism. Aber ich kann das Wort "Experte" oder "Modellierung" nicht mehr hören. Genauso wie es für alles gefühlt eine Studie dagegen oder dafür gibt...

    Ich für mein Teil, stelle die Dinge gerne in Frage und vertraue nicht Blind anderen. Ich glaube, gesellschaftlich wäre es auch förderlicher auch kritische Stimme mehr zu zu lassen.
    Denn als Gegenfrage kann man stellen, wenn das alles so Fakt ist. Warum werden diese Diskussionen so sehr tabuisiert.

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    • BigLA

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.01.2003

    Antwort auf Re: Was hat man denn nun genau.. von martymarty.

    Na diskutieren, in Frage stellen usw. verstehe ich alles, auch nicht alles glauben und hinterfragen, da bin ich dabei, aber es gibt ja eben die Leugner, die per se ohne Diskussion alles ablehnen. und da Frage ich mich, was wird bei solchen Menschen der auslöser sein? haben die persönlich irgendwelche physischen Nachteile? oder sind die gegen alles, wenn es etwas prägnanter durch die Medien geht?

    Ja, mir gehen die "Superlativen" mittlerweile auch auf den Keks, egal zu welchem Thema, trotzdem behaupte ich ja nicht, dass alles Humbug ist.

    Das mit den Begriffen ist eben so eine Sache...bei diesen Diskussionen weiss man ja nicht mehr, wer welche begriffe richtig interpretieren und ggf. erklären kann.
    Für viele Menschen war die Zeit der Mammuts ja ne Eiszeit, was ja allgemein umgangsprachlich auch ok ist. Aber der begriff ist halt auch etwas einfacher gehalten. Mit meinem gefährlichem Halbwissen muss ich aufpassen, würde aber trotzdem anführen, dass die "Eiszeit" eben "Kaltzeit" ist und innerhalb einer Phase der "Erdzeit" untergeordnet ist. Also Warmzeitalter und Eiszeitalter (gibt es was dazwischen? Sicherlich, auch wenn dies nicht so detailliert dokumentiert wurde, aber Übergange bleiben ja nicht aus). Wir befinden uns aktuell in der(m) Eiszeit(alter) (Pole vereist). In dieser Eiszeit befinden wir uns in der Warmzeit.
    Ich glaube auch, dass viele Wissenschaftler auch gar nicht wirklich perfekt die Auswirkungen der Klimaveränderungen voraussagen können. Fakt ist aber, dass es für Menschen nicht gemütlicher wird. Und eigentlich dürfte man auch nicht ignorieren, dass der Mensch Einfluss genommen hat. Aber das ist eigentlich logisch, denn ohne Menschen würde sich die Balance von Planet und Lebewesen ja einpendeln. Der mensch hat den Planet ja für sich nutzbar gemacht und beeinflusst damit zu einem gewissen teil die Klimaentwicklung, egal ob Rodungen ganzer Wälder in Europa, die Industrialisierung und eben das verbrennen von fossilen Energieträgern.
    Wer das als Unfug einordnet kann mMn. nicht neutral denken und ist durch persönliche Dinge voreingenommen.

    Ich fahre selbst einen alten Verbrenner, würde mich aber über eine drastischere Modernisierung der Technologien freuen. Problem ist halt der Mensch in seiner Ego-Perspektive und den Bedürfnissen wie macht, Reichtum, Komfort, Gewohnheiten usw.
    Das behindert ungemein eine positive Entwicklung. aus der komfortzone geholt werden empfinden viele scheinbar als persönlichen Angriff. Kann ich zum Teil auch nachvollziehen, wenn manche Menschengruppen stärker benachteiligt werden als andere, die nur gut reden können aber mit den eigenen Ärschen millionenfach abgesichert sind 😎.
    Aber trotzdem muss sich was tun...

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