... daran, ob "ob Applebaums Buch als "populärwissenschaftlich" gelten könne, weil es nicht dem aktuellen Stand der Forschung nahe komme", wie Noack schreibt.
Nein, Tauger wird in Bezug auf das Buch ("Red Famine") viel deutlicher:
"Red Famine is better characterized by a passage from Peter Kenez’s book on The Birth of the Propaganda State: “propaganda often means telling less than the truth, misleading people … manipulating and distorting information, lying” and addresses “audiences in simple language…”
Tauger führt im Zusammenhang mit dem Buch den us-amerikanischen Historiker Peter Charles Hoffer an, der anmerkte, dass vieles, was im Zivilrecht eine Verurteilung als Betrug, also als absichtsvolle Täuschung, nach sich zöge, in der Geschichtswissenschaft leider nicht unüblich sei.
Und Tauger bleibt die Belege dafür in seiner Rezension des Appelbaumschen Buches nicht schuldig. (Lesen!)
P.S.
Herr Noack hatte die Rezension zwar im Artikel verlinkt, aber ich wiederhole den Link noch einmal:
> http://historynewsnetwork.org/article/169438
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (09.06.2022 10:40).