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Avatar von Bratapfelkuchen
  • Bratapfelkuchen

mehr als 1000 Beiträge seit 22.01.2007

Man sollte ALLE mal vor Ort schicken bevor sie Meinungen absondern.

Also alle, die was fordern.

Meiner Erfahrung nach wollen die, die Betroffen sind, keinen Krieg.
Und eine Verschärfung der Lage brauchen wir nicht - höchstens die Kriegsgewinnler.
Miteinander reden, reden, reden - was ist daran zu verteufeln?

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  • Avatar von sonne.am
    • sonne.am

    mehr als 1000 Beiträge seit 21.09.2007

    Es ist aber kein Kindergartenstreit

    Antwort auf Man sollte ALLE mal vor Ort schicken bevor sie Meinungen absondern. von Bratapfelkuchen.

    Er findet weder zur Volksbespaßung noch aus Unvernunft oder mangelnder Ortskenntnis statt. Auch nicht deswegen, weil irgendwer zu wenig redet.
    Was soll das also? Mal wieder seufzen, wie schön es wäre, wenn nur endlich alle nett zueinander wären?

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  • Avatar von H.A.Bibi
    • H.A.Bibi

    140 Beiträge seit 15.01.2019

    Antwort auf Es ist aber kein Kindergartenstreit von sonne.am.

    Martin Sonneborn via Twitter:

    „Kriegt eigentlich angesichts der allgegenwärtigen Corona-Diskussion irgendjemand mit, dass der Russe uns offenbar nach WK I und WK II zum dritten Mal überfallen will?“

    Und damit ist auch alles gesagt.

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  • Avatar von sonne.am
    • sonne.am

    mehr als 1000 Beiträge seit 21.09.2007

    Antwort auf Re: Es ist aber kein Kindergartenstreit von H.A.Bibi.

    H.A.Bibi schrieb am 20.01.2022 13:13:

    Martin Sonneborn via Twitter:

    „Kriegt eigentlich angesichts der allgegenwärtigen Corona-Diskussion irgendjemand mit, dass der Russe uns offenbar nach WK I und WK II zum dritten Mal überfallen will?“

    Und damit ist auch alles gesagt.

    Nix ist damit gesagt außer, dass der Westen den Krieg betreibt (ja ui!).

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  • Avatar von tertium non datur
    • tertium non datur

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.05.2001

    So vielleicht?

    Antwort auf Man sollte ALLE mal vor Ort schicken bevor sie Meinungen absondern. von Bratapfelkuchen.

    - https://media1.faz.net/ppmedia/aktuell/politik/3059676616/1.7602903/width610x580/nicht-nur-in-deutschland.jpg

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  • Avatar von Guano-User
    • Guano-User

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.09.2007

    Antwort auf Re: Es ist aber kein Kindergartenstreit von H.A.Bibi.

    „Kriegt eigentlich angesichts der allgegenwärtigen Corona-Diskussion irgendjemand mit, dass der Russe uns offenbar nach WK I und WK II zum dritten Mal überfallen will?“

    Je nachdem, wie man "uns" sieht, hat "der Russe" in WK I zuerst angegriffen.

    Eigentlich ist schon der Begriff "WK I" fragwürdig. Was waren der 30jährige Krieg, Napoleon vor Moskau oder der Krieg zwischen England und Frankreich u.a. um die Vormachtstellung in Nordamerika. Waren diese Kriege nicht groß genug?

    Nachdem der Erbprinz getötet wurde, wollte sich Österreich an den Serben rächen. Das wäre in etwa so, als wenn die NATO Afghanistan wegen al-Quaida angegriffen hätte. Es ging natürlich damals um die Sprengung der Bhudda-Statuen durch die herschenden Taliban. Zudem ging es auch um die Gleichberechtigung der Frauen. Zählungen unter Kollateralschäden haben … . Man hätte wohl statt der Bärtigen die Brüstigen bewaffnen sollen. Aber ich schweife ab. Eventuell hatte man den Tod des Thronfolgers auch als Möglichkeit gesehen, endlich eine Legitimation für einen Angriff zu haben. Der Balkan galt schon zuvor als Pulverfass. Da die Russen die Schutzmacht der Serben waren, benötigte Österreich auch einen Verbündeten. Der Deutsche Kaiser war blöde genug. Der Deutsche Kaiser war auch gleichzeitig Preußischer König. Preußen und Russen waren bis dahin offiziell Freunde. Preußen hatte in unzähligen Schlachten gegen Österreich die Vorherschaft über das Deutsche Staatsgebiet errungen. Aber plötzlich war alles vergessen. Nach dem WK II wurde Preußen zerschlagen und Deutschland in zwei Teile aufgeteilt. Österreich blieb ganz. Trotzdem ist den Säbelrasserln in Preußen keine Träne nachzuweinen und ein freiheitliches-demokratisches Österreich auch in Ordnung. Im Gegensatz zum abartigen Feldzug "Barbarossa" im WK II haben die Russen zuerst das Deutsche Reich angegriffen. Der Grund ist natürlich klar. Zuvor haben die Österreicher die Serben angegriffen. Dem ging der Mord an dem Erbprinzen voraus. Das Deutsche Reich als Verbündeter sollte wohl die Russen aus dem "Schachspiel" im Balkan lassen. Der Plan ging aber nicht auf.

    Man kann natürlich die russischen Soldaten vor der ukrainischen Grenze als "Drohung" bezeichnen, aber andererseits sollte man auch nicht vergessen, dass die NATO-Osterweiterung für Russland als "Bedrohung" wahrgenommen werden könnte.
    Die NATO war sich früher auch nicht zu schade, Diktaturen in Portugal, Spanien, Griechenland oder Türkei in ihrem Bündnis aufzunehmen. Was spricht noch einmal gegen die Ukraine?
    Die Sowjets haben vermutlich nur notgedrungen den Kalten Krieg von ihrer Seite aus beendet. Die andere Seite hat diesen wohl niemals beendet, sondern nur einer Maskerade unterzogen. Spätestens irgendein Nachfolger von Reagan hatte kein Interesse mehr dazu. Wobei ich Reagen für durchaus fragwürdig fand.

    Heute ist Hardy Krüger gestorben. Einst auf n-tv war er Gast bei Sandra Maischberger. Dort sprachen beide auch gemeinsam über die Dreharbeiten zu dem Film "Hatari". Man hatte Hardy Krüger schon zuvor geraten, mit John Wayne nicht über Politik zu reden, denn rechts von John Wayne sei nurnoch eine Wand "oder Ronald Reagan".

    Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber:
    > (etwa ab 10:22) https://www.ardmediathek.de/video/kaept-ns-dinner/michel-abdollahi-trifft-marina-weisband/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS82ZTVhYzhmYy00YjA2LTRiMGUtODQzYy01OGQyODFkNDU4OWI/
    Schön ist auch, dass der Nachname Linux-kompatibel sein sollte (etwa ab 9:40).
    Wobei ich mich natürlich frage, ob das nur ein Scherz war, den beide nicht verstanden haben, oder ich mich vertue. Schon der C64 ließ 12 Buchstaben bei Dateinamen zu. Waren die ersten Linux-Filesysteme in dieser Hinsicht ähnlich beschränkt wie FAT16?
    Von Michel Abdollahi fand ich übrigens "Welt ohne Affen" sehr gut. Am Ende des Films werden zwei Bonobos versteigert: "Was bieten Sie?!" Eine mögliche, eher militärische Antwort wäre "7,62x51"!

    Z.B. in Form der NATO-Osterweiterung wird der Exportschlager "freiheitlich-demokratische Ordnung" in einigen Gebieten eher als Bedrohung angesehen. Man sollte zwischen Russland und den USA Gespräche führen, welche gemeinsamen Ziele man setzen möchte, unabhängig davon, wohin sich die Ukraine entwickelt.
    Die EU hat sich zu sehr in die Anhängigkeit der USA begeben, weswegen diese nicht mit eigener Stimme reden kann. Mit einer kann sie auch nicht reden. Dabei geht es nicht darum, etwas gegen die USA zu sagen, sondern etwas eigenes zu sagen, was u.U. mit der USA übereinstimmt.

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