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  • teutolith

mehr als 1000 Beiträge seit 25.03.2014

Der aggressive Westen gegen das sich selbst verteidigende Rußland

100.000 Soldaten stehen direkt an der Grenze und scharren mit den Füßen. Die des Westens?

Als Assad die Russen zuhilfegerufen hat, wäre das für die westlichen "Falken" ein perfekter Kriegsgrund gegen Rußland gewesen. Stattdessen hat der Westen sich zurückgezogen. Hier wurde das als Selbstbestimmung Syriens und Sieg über den kriegerischen Westen gefeiert. Jetzt sind die Rollen vertauscht, es ist die Ukraine, die den Westen ins Land holen will, weil die Russen mit einem Angriffskrieg drohen. Und, oh Wunder, wieder ist es der Westen, der für die Situation verantwortlich ist, was denn auch sonst.

Meine Prognose: Es ist wahrscheinlicher, daß die Russen angreifen, als daß sie es nicht tun. Der Westen wird wiedermal den Schwanz einziehen, vor oder nach einem russischen Angriff - und hier trotzdem als der Kriegstreiber und allein Verantwortliche hingestellt werden. Außerdem wird ausnahmslos jede noch so völkerrechtswidrige oder gar kriegsverbrecherische Aktion Rußlands für rechtens und notwendig erklärt werden. "Realismus" a la telepolis.

Realisten müßten zuerst mal in der Lage sein, die Lage realistisch einzuschätzen. Stattdessen folgt man hier lieber der russischen "Logik", nach der man mit einem Krieg droht, den die andere Seite nicht gewinnen kann, wenn die nicht anerkennt, daß man keine Bedrohung ist, und einfach widerstandslos um die Rückkehr "heim ins Reich" bittet.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.01.2022 18:40).

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