Ammerländer schrieb am 09.09.2024 21:33:
denn die ganzen Daten lesen, die die Firmen nach Brüssel schicken? Da ist doch niemanden zuzumuten.
Aber wahrscheinlich geht wie meistens mit Daten. Niemand schaut sie sich an.
Bei uns habe ich z. B. festgestellt, dass mit dem Rad zur Arbeit fahren im Bericht mit 0g CO angesetzt wird. Dabei sehe ich immer wieder Kollegen, die nicht mit dme eigenen Rad kommen. (Insb. E-)Bike-Sharing ist schnell mal ähnl. CO2-intensiv wenn nicht intensiver als mit dem eigenen BEV fahren, inkl. Produktion usw.: https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/ccn/2022/ the_net_sustainability_impact_of_shared_micromobility_in_six_global_cities.pdf
Beim Strom wurde dort von recht viel CO2 ausgegangen, während es immer mehr (Zwangs-)Solaranlagen auf privaten Dächern gibt, die oft relativ direkt ein BEV vor Ort langen. Deswegen muss man eher um unteren Rand des Streuungsbalkens schauen.
Und aufgrund staatl. Vorschriften musste ich schon mehrfach ca. 4h(!) Umwege fahren, weil ich keinen Mitwagen nehmen durfte, der mir das erspart hätte. Oder in einer Großstadt wird das Hotel nahe beim Kunden nicht genehmigt weil "zu teuer", dafür soll ich dann jeden Tag mind. 3x solange mit den ÖPNV pendeln wie ich dann mit dem Taxi zur Rushhour tatsächlich gebraucht habe...
notting