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  • Grober_Unfug

mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2003

Ein typischer Müller Artikel

Mit keinem Wort geht Bernd Müller auf die CO2 Immissionen der beiden Volkswirtschaften ein.
Mit keinem Wort wird darauf hingewiesen, dass in den USA eine effektive CO2 Reduktion in ganz weiter Ferne steht - wohingegen die EU schon viel sehr schmerzhafte Schritte hinter sich hat - gleichzeitig aber von Erfolg zu Erfolg eilt (jedenfalls wenn man die erbärmlichen Nicht-Resultate der USA zum Vergleich nimmt.).
Kurz in der Schule würde es zu diesem Artikel heißen:
"Herr Müller Thema verfehlt - setzen sechs!"

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    • LtData2000

    mehr als 1000 Beiträge seit 04.03.2002

    Antwort auf Ein typischer Müller Artikel von Grober_Unfug.

    Grober_Unfug schrieb am 10.09.2024 08:14:

    Mit keinem Wort geht Bernd Müller auf die CO2 Immissionen der beiden Volkswirtschaften ein.
    Mit keinem Wort wird darauf hingewiesen, dass in den USA eine effektive CO2 Reduktion in ganz weiter Ferne steht - wohingegen die EU schon viel sehr schmerzhafte Schritte hinter sich hat - gleichzeitig aber von Erfolg zu Erfolg eilt (jedenfalls wenn man die erbärmlichen Nicht-Resultate der USA zum Vergleich nimmt.).
    Kurz in der Schule würde es zu diesem Artikel heißen:
    "Herr Müller Thema verfehlt - setzen sechs!"

    Mich würde mal interessieren, wieviel vom "Erfolg" noch übrig bleibt, wenn man die Verlagerung von Produktion und damit die Senkung des CO2 Ausstoß hierzulande, mal mit einbezieht.

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    • HP-CH

    681 Beiträge seit 04.10.2021

    Erfolg wird hüben und drüben halt unterschiedlich gewertet

    Antwort auf Ein typischer Müller Artikel von Grober_Unfug.

    Wenn Deutschland schliesslich ohne Industrie, ohne Geld und ohne Wohlstand, aber mit perfekter Umweltbilanz den Erfolg feiert, wird mancher lieber in den erfolglosen USA seine Geschäfte machen und den Wohlstand geniessen.

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  • Avatar von zorc
    • zorc

    643 Beiträge seit 25.05.2000

    Antwort auf Ein typischer Müller Artikel von Grober_Unfug.

    ... wird mancher lieber in den erfolglosen USA seine Geschäfte machen und den Wohlstand geniessen.

    Soll er machen, mal sehen wie lang das funktioniert. Bis ihm das Wasser aus dem Pool verdunstet.
    Wenn das grosse Hauen und Stechen losgeht, jeder gegen jeden, dann bin ich lieber hier als in den USA.

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    • Grober_Unfug

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2003

    Antwort auf Re: Ein typischer Müller Artikel von zorc.

    Wenn das grosse Hauen und Stechen losgeht, jeder gegen jeden, dann bin ich lieber hier als in den USA.

    Das sehe ich genau so.
    Der einzige Vorteil der USA die haben so viel Fläche, die sie kaputt machen können, dass die sich viel länger diesen Unfug leisten können.

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    • Grober_Unfug

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2003

    Antwort auf Re: Ein typischer Müller Artikel von LtData2000.

    Das ist eine gute Frage - denn guter Chinesischer Stahl statt Krupp Stahl macht vielleicht effektiv noch mehr CO2/t ...
    Nun sind die Leute von Agora und die Bundesregierung nicht dumm und faul (wie möglicherweise Ihre Vorgänger) und lassen das ausrechnen. Das nennt sich vergleichende Ökobilanzierung.
    Der Versuch der Implementierung von H2 Stahlwerken in D. stimmt mich zuversichtlich, dass dieses Thema angegangen wird und z.B. mit einem Klimaclub dann auch besteuert wird.
    Andere Lösungen sehe ich dazu nicht.

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    • Grober_Unfug

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2003

    Antwort auf Erfolg wird hüben und drüben halt unterschiedlich gewertet von HP-CH.

    Wenn Deutschland schliesslich ohne Industrie, ohne Geld und ohne Wohlstand, aber mit perfekter Umweltbilanz den Erfolg feiert, wird mancher lieber in den erfolglosen USA seine Geschäfte machen und den Wohlstand geniessen.

    Die USA fangen möglicherweise jetzt schon an zu wackeln.
    Die sind massiv in lustig von Ihnen gedruckten, eigentlich wertlosen $ verschuldet, die Infrastruktur dort ist auf Kante genäht und gegen Naturkatastrophen kaum gesichert.
    Zudem hat D. immer noch einen höheren Industrieanteil an der Wirtschaft.
    Meyer-Burger haben nicht umsonst hier zu, dann dort nicht auf und hier dann weiter gemacht...
    Der Klimawandel und die Entwertung des Petrodollar werden möglicherweise den USA zusetzen bis ins Mark.

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    • HP-CH

    681 Beiträge seit 04.10.2021

    Antwort auf Re: Erfolg wird hüben und drüben halt unterschiedlich gewertet von Grober_Unfug.

    Gerade Meyer&Burger ist ein denkbar schlechtes Beispiel, das ich leider aus allernächster Nähe kenne. Die haben seit Jahren grosse Not und jagen mit einem Strategiewechsel den nächsten. Nach mehreren Aktienemissionen für den Aufbau von Werken in De und späte in den USA ist mittlerweile alles Geld verbrannt und der Bau des Werkes in den USA musste gestoppt werden. Ein Werk in De ist bereits geschlossen und mit den verbliebenen wird jetzt das Geschäft weiterbetrieben, so gut es eben geht. Die Aktie ist seit ein paar Monaten praktisch pulverisiert.

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    • Denken

    mehr als 1000 Beiträge seit 11.01.2010

    Antwort auf Ein typischer Müller Artikel von Grober_Unfug.

    Die EU 1990 hat 1990 etwa 15 % der globalen CO2-Emissionen verursacht.
    Stand heute sind es für die EU 7 % der globalen CO2-Emissionen und GB hat die EU verlassen.
    Die weltweiten CO2-Emissionen haben sich verdoppelt.

    Und nun wissen Sie auch, was die EU effektiv in absoluten Zahlen eingespart hat. Nämlich überhaupt nichts, aber es wurde ein gewaltiger bürokratischer Overhead erzeugt.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (11.09.2024 08:53).

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    • Grober_Unfug

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2003

    Antwort auf Re: Ein typischer Müller Artikel von Denken.

    Dann haben andere EU Staaten einen massiveren Aufholbedarf als D..
    Denn D. hat seine CO2 Ziele fast erfüllt.
    Grund genug mit Bürokratie den anderen EU Staaten zu helfen effizienter zu werden.

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