Weshalb sollten weibliche Erwerbstätige benachteiligt worden sein?
Weil sie innerfamiliär eher nachgeben, wenn die Frage ist, wer sich um die Familie kümmert. Zumindest finden sich entsprechende Berichte:
https://www.n-tv.de/leben/Kommt-fuer-Frauen-der-Corona-Rollback--article22301697.html
https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/frauen-in-der-corona-krise-spagat-zwischen-familie-und-beruf-190739/
https://www.diw.de/de/diw_01.c.787888.de/publikationen/wochenberichte/2020_19_1/corona-krise_erschwert_vereinbarkeit_von_beruf_und_familie_v___r_muetter_____erwerbstaetige_eltern_sollten_entlastet_werden.html
Auch hier fehlt wieder eine Konkretisierung, wie denn "Geschlechterkulturen und -normen" "retraditionalisisert" worden sind.
Entsprechend dem oben geschriebenen: Retraditionalisiert wurde "Vater berufstätig, Mutter daheim".
Entsprechende Berichte:
https://www.stadtlandmama.de/content/keine-kraft-mehr-wegen-corona-habe-ich-meinen-job-gekuendigt
https://blog.gympass.com/de/burnout-bei-berufstaetigen-muettern/
https://www.kas.de/documents/252038/11055681/Haushalt+ist+Frauensache+%E2%80%93+Familienleben+vor+und+w%C3%A4hrend+der+Corona-Pandemie.pdf/1cbfcaa6-7fed-7c35-526d-128ffec70981?t=1626359751827
Alles keine ganz hochwissenschaftlichen Quellen, aber eine Tendenz zeichnet sich alles in allem wohl doch schon ganz gut ab.