Ne, das war schon eigen.
Man darf halt nur ein der Ecken und Kanten beraubtes Lied nicht auch noch lahm aufführen. Die dunklen Töne gepresst und die hohen versemmelt gibt kein gutes Bild ab.
Das Lied war kein Knaller an sich.
Wenn man mit durchschnittlichem Liedgut gewinnen will, muss man es wie die Schweden machen:
Ballade mit Anleihen bei Topsongs (z.B. Abba)
Ein paar Performancestrecken für den Sänger reinbauen, damit der Zuhörer nicht eindämmert.
Das Ganze promoten, promoten, promoten
Bei der Aufführung was zum Schauen bieten und bestens Singen lassen
Wiedererkennung ist wichtig, das gibt etwas Vertrautes. Keinesfalls aufdringlich, Plagiate wollen viele nicht, es muss schmeicheln.
Es braucht etwas zum Erinnern (hoher Ton, Growl, sonstwas). Insbesondere für den Schnelldurchlauf, da muss auch beim Pissen sofort klar sein, wozu der Klipp gehört.
Wenn man nicht das Lied der Lieder hat, hilft es, es den Leuten einzuhämmern. Oft genug erzählt und gehört meinen viele, dass das der geile Scheiß ist.
Um die Vorarbeit zu veredeln muss der Auftritt das Triggern. Fehltöne und langweiliges Sänger von links und Sänger von rechts kann alles zu nichte machen. Dabei müssen durch aus nicht alle Töne getroffen werden, wenn es denn so wirkt als ob. Perfekt singen ist natürlich eine der Möglichkeiten es richtig zu machen. Wenn der Sänger kein Showtalent ist, müssen Tänzer oder Akrobaten für die Show sorgen.
Natürlich kann man auch einfach ein Toplied von einem charismatischem Sänger singen lassen (weiblich mitgemeint), aber dafür muss man beides haben.