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  • Next-Gen

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Europas Freiheitskampf? (Diesmal nicht am Hindukusch)

Es ist immer wieder bemerkenswert wo, mit wem und vor allem gegen wen wir unsere Freiheit verteidigen sollen. Der Aufsichtsratsposten war Schröders kleinstes Problem, seine besonders innige Freundschaft (Gefolgschaft?) zu Putin und die Art und Weise wie er diese öffentlich zelebriert hat das macht ihn ja nun zu einer untragbaren Persönlichkeit! Es ist schön das es jetzt für ihn auch zu sichtbaren und spürbaren Konsequenzen führt.

. . . cu

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  • Avatar von Freier_Waehler
    • Freier_Waehler

    mehr als 1000 Beiträge seit 22.04.2012

    Antwort auf Europas Freiheitskampf? (Diesmal nicht am Hindukusch) von Next-Gen.

    Next-Gen schrieb am 26.05.2022 13:52:

    Es ist schön das es jetzt für ihn auch zu sichtbaren und spürbaren Konsequenzen führt.

    Das ist eine Sichtweise. Es gibt aber auch andere.
    Schröder haben wir es zu verdanken, dass wir jahrelang preiswert und zuverlässig mit Gas beliefert wurden. Wie man jetzt sieht, war das insbesondere für die Menschen mit geringerem Einkommen ein Segen. Außerdem hatten wir dadurch stabile und friedliche Beziehungen mit Russland.
    Merkel hatte noch genügend Einfluss, um such aus dem von der US-Administration gewollten Konflikt herauszuhalten. Scholz konnte das nicht, außerdem gibt es da noch die Kriegstreiber von den Grünen, allen voran die US-hörige "Young Global Leader" Baerbock.
    Schröder mag sich bereichert haben, aber er hat viel für die Interessen Deutschlands und den Frieden getan. Die grünen Schreihälse und ihre medialen Propaganda-Brigaden hingegen führen uns geradewegs in einen Krieg, der nicht in unserem Interesse liegt.

    Grüße,
    Ein Freier Wähler

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    • Next-Gen

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.06.2003

    Antwort auf Re: Europas Freiheitskampf? (Diesmal nicht am Hindukusch) von Freier_Waehler.

    Schröder und Merkel verdanken wir völlig fehlgeleitete Energiepolitik und Abhängigkeit!
    Dem Russen sind sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit fast in den Hintern gekrochen.

    . . . cu

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  • Avatar von alt_und_naiv
    • alt_und_naiv

    mehr als 1000 Beiträge seit 13.11.2019

    Antwort auf Re: Europas Freiheitskampf? (Diesmal nicht am Hindukusch) von Next-Gen.

    Next-Gen schrieb am 26.05.2022 15:10:

    Schröder und Merkel verdanken wir völlig fehlgeleitete Energiepolitik und Abhängigkeit!
    Dem Russen sind sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit fast in den Hintern gekrochen.

    . . . cu

    Richtig, wir hätten zu Merkelzeiten 30-40 moderne AKW neben Windkraft und Photovoltaik bauen sollen. Dann bestünden zwar noch Restabhängigkeiten zu Russland, aber unsere Energieversorgung wäre weitgehend gesichert. Unser Bedarf an Gas als Ausgangsstoff chemischer Synthesen wäre aber noch vorhanden.

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    • Next-Gen

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.06.2003

    Antwort auf Re: Europas Freiheitskampf? (Diesmal nicht am Hindukusch) von alt_und_naiv.

    Klar doch, außer Atom und Russengas gab es ja auch keine Alternativen! (Facepalm)

    https://www.deutschlandfunk.de/abhaengigkeit-europa-nukelarindustrie-russland-100.html

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  • Avatar von Radio Controlled
    • Radio Controlled

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    wir hätten zu Merkelzeiten 30-40 moderne AKWbauen sollen... *LOL*

    Antwort auf Re: Europas Freiheitskampf? (Diesmal nicht am Hindukusch) von alt_und_naiv.

    jaja, natürlich :-D Danke für den Lacher!!

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  • Avatar von Sikkimoto
    • Sikkimoto

    mehr als 1000 Beiträge seit 28.04.2017

    Antwort auf wir hätten zu Merkelzeiten 30-40 moderne AKWbauen sollen... *LOL* von Radio Controlled.

    Oder halt einen Flughafen in Berlin. Man kann nicht alles haben.

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  • Avatar von Nach.mir.die.Zukunft
    • Nach.mir.die.Zukunft

    123 Beiträge seit 17.05.2022

    "Fehlgeleitete Energiepolitik" ?!?!!

    Antwort auf Re: Europas Freiheitskampf? (Diesmal nicht am Hindukusch) von Next-Gen.

    Next-Gen schrieb am 26.05.2022 15:10:

    Schröder und Merkel verdanken wir völlig fehlgeleitete Energiepolitik und Abhängigkeit!
    Dem Russen sind sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit fast in den Hintern gekrochen.

    Bei welchen Gelegenheiten denn? Ein, zwei Beispiele bitte, sonst ist das nur wieder eine der unzähligen verlogenen Phrasen, von denen es in den letzten Jahren unzählige gab.

    Meine Wahrnehmung ist jedenfalls eine vollkommen andere:
    in den letzten Jahren ist man beständig Russland auf den Füßen herumgetrampelt, angefangen bei unbewiesenen oder sogar widerlegten Anschuldigungen (Nowitschok, Einmischung in Wahlen, "Angriffskrieg" gegen Georgien, Abschuss der MH17) über diplomatische Affronts (siehe Olympiade in Sotschi, grundlose Ausweisung russischer Diplomaten) bis hin zum offenen Bruch von Vereinbarungen und Verträgen und der rechtswidrigen Beschlagnahme von Vermögenswerten russischer Privatleute.

    Tatsache ist, dass den Russen überhaupt NIE "fast in den Hintern gekrochen" wurde. Es war auch gar nicht nötig, denn die Beziehungen zu Russland waren eine Win-Win-Situation. Außerdem pflegt Russland seine Verträge auch ohne Unterwerfungsgesten seiner Vertragspartner zu erfüllen. So hat Russland in 40 Jahren ungeachtet aller Höhen und Tiefen in der internationalen Politik seine Gas-Lieferverpflichtungen ausnahmslos immer erfüllt. - Von einem derartig zuverlässigen Vertragspartner bin ich hundertmal lieber "abhängig" als von einem, der nach Gutdünken Verträge bricht, wie das in Washington geradezu normal geworden ist.

    Tatsache ist ferner, dass der amtierende "Wirtschafts"-Minister Habeck in USA erklärt hatte, er sehe Deutschland in einer dienenden Führungsrolle. Noch deutlicher kann man nicht zeigen, wer wem in den Hintern kriecht.

    Wenn wir halbwegs normale Verhältnisse in Deutschland hätten, wäre Habeck nach dieser Äußerung zum Rücktritt aufgefordert worden. Auch seine tiefen Unterwerfungsgesten in Qatar hätten den Minister eines seriösen und demokratischen Staates zu Fall gebracht.

    Und was die "fehlgeleitete Energiepolitik" betrifft:
    unter Schröder und Merkel mussten sich noch nicht Millionen Menschen die bange Frage stellen, ob sie im nächsten Winter die Heizrechnung noch zahlen können. Unternehmen haben nicht Alarm geschlagen, weil ihre Produktion gefährdet ist, mangels Energiesicherheit.

    Es ist der zweifelhafte Verdienst von Leuten wie diesem pseudo-grünen Habeck uns in eine tiefe Krise hineinzureiten, die uns Hunderttausende, wenn nicht Millionen Arbeitsplätze kosten und entsprechende Einbrüche im Staatshaushalt bewirken wird - wobei Geld fehlt, das man für einen ökologischen Umbau der Energieversorgung dringend brauchen würde.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (26.05.2022 19:48).

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  • Avatar von alt_und_naiv
    • alt_und_naiv

    mehr als 1000 Beiträge seit 13.11.2019

    Antwort auf Re: Europas Freiheitskampf? (Diesmal nicht am Hindukusch) von Next-Gen.

    Next-Gen schrieb am 26.05.2022 16:35:

    Klar doch, außer Atom und Russengas gab es ja auch keine Alternativen! (Facepalm)

    https://www.deutschlandfunk.de/abhaengigkeit-europa-nukelarindustrie-russland-100.html

    Empfindest Du das derzeitige Agieren als zielgerichteter? Frackinggas, Meditationen über Fracking in Deutschland, Meditationen über Ölbohrungen im Wattenmeer, ... ratloses Wundern, dass die unsichtbare Hand des Marktes die Abhängigkeiten von Russland nicht längst behoben hat ...

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  • Avatar von C-Waldi
    • C-Waldi

    103 Beiträge seit 02.07.2003

    Wirklich fehlgeleitet?

    Antwort auf Re: Europas Freiheitskampf? (Diesmal nicht am Hindukusch) von Next-Gen.

    Gas und Öl können wir nur in einem geringen Maße von einer wirklichen Demokratie (Norwegen) beziehen. Ansonsten gibt es immer irgendwelche ethische Probleme. Ob durch die fehlende Demokratie im hohen Maße (Golfstaaten) oder durch die repressive "Amerika First"-Politik, die noch dazu seine eigene Bevölkerung durch Fracking vergiftet und die globale Erwärmung durch Methan-Ausstoß und Transport beschleunigt.

    Wir sind in jeder Hinsicht abhängig - von Russland, China, Korea, Japan - und im geringen Maße auch von der USA. User Problem ist aber, dass wir in einen nicht unsere Krieg hineingezogen werden und durch das Diktat der USA Stellung beziehen müssen. Dabei sind an diesem Konflikt beide Seiten schuld - immerhin hat die Ukraine das Dekret 117 ausgegeben, aus den Minsker Verträge ausgetreten und zuallerletzt hat sie kurz vor dem Einmarsch der Russen massivst die Separatisten mit Artillerie beschossen - mit steigender und bisher nicht vorkommender Intensität.

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