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  • teutolith

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Schonmal was vom sogenannten "Welthandel" gehört"?

"Außerdem sei nur ein kleiner Teil des ukrainischen Getreides tatsächlich an bedürftige Länder geliefert worden. Auch damit lag Moskau nicht falsch, wie die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei zeigt."

Wenn ein Land ukrainisches Getreide kauft, bleibt die entsprechende Menge aus anderen Ländern auf dem Markt. Es spielt überhaupt keine Rolle, wer welches Getreide kauft, solange genug für alle da ist. Zu Problemen kommt es, wenn ein faschistischer Irrer soviel Getreide eines Nachbarlandes zerstören läßt oder blockiert, daß nicht mehr genug für alle da ist.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (09.08.2023 21:24).

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    • Sawfish

    666 Beiträge seit 10.01.2023

    Antwort auf Schonmal was vom sogenannten "Welthandel" gehört"? von teutolith.

    Wenn ein Land ukrainisches Getreide kauft,

    dann ist das überwiegend Futtergetreide. Die Polen weigern sich das nach Westeuropa durchzulassen um die eigene Land Wirtschaft nicht zu schädigen. Die Russen können ohne Probleme das ukrainsche Getreide auf dem Weltmarkt ersetzen weil die Märkte der Westlichen Staaten weggebrochen sind.

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    Antwort auf Schonmal was vom sogenannten "Welthandel" gehört"? von teutolith.

    Es scheint aber auch ohne den ukrainischen Weizen genug da zu sein, jedenfalls liegen die Aufkaufpreise unter denen des letzten Jahres.

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    • teutolith

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    Antwort auf Re: Schonmal was vom sogenannten "Welthandel" gehört"? von .

    Alles schön und gut, ändert aber nichts daran, daß der Vorwurf "die liefern ja gar nicht nach Afrika" Stuß ist.

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    578 Beiträge seit 10.01.2022

    Antwort auf Re: Schonmal was vom sogenannten "Welthandel" gehört"? von teutolith.

    Zu Problemen kommt es, wenn ein faschistischer Irrer soviel Getreide eines Nachbarlandes zerstören läßt oder blockiert, daß nicht mehr genug da ist um unsere Schweine fett zu füttern.
    Dann müssen halt ein paar Arme verhungern, nicht wahr? Sonst müssten wir ja statt warmer Luft mal Taten sprechen lassen. Aber zum Glück sind ja die Russen an allem Elend schuld. Wir liefern mal lieber Waffen und sind die Guten.

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    Antwort auf Re: Schonmal was vom sogenannten "Welthandel" gehört"? von vongestern.

    vongestern schrieb am 10.08.2023 00:47:

    Zu Problemen kommt es, wenn ein faschistischer Irrer soviel Getreide eines Nachbarlandes zerstören läßt oder blockiert, daß nicht mehr genug da ist um unsere Schweine fett zu füttern.
    Dann müssen halt ein paar Arme verhungern, nicht wahr? Sonst müssten wir ja statt warmer Luft mal Taten sprechen lassen. Aber zum Glück sind ja die Russen an allem Elend schuld. Wir liefern mal lieber Waffen und sind die Guten.

    Derzeit muss keiner verhungern. Die Getreidepreise sind derzeit im freien Fall, wenngleich noch immer seeehr viel höher als vor dem Angriffskrieg. Nicht die verfügbare Menge ist das Problem, sondern die Preise, die in die Höhe schnellten. Die WHO kann für gleiches Geld derzeit sehr viel weniger einkaufen.

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    Antwort auf Re: Schonmal was vom sogenannten "Welthandel" gehört"? von Pearphidae.

    OK, das ergibt Sinn.

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    Antwort auf Re: Schonmal was vom sogenannten "Welthandel" gehört"? von Pearphidae.

    Die Aufkaufpreise liegen hier in Mitteleuropa unter Vorjahresniveau. Da die Getreidepreise vornehmlich in Chicago ausgehandelt werden, ist das ein Indiz dafür, das große Mengen vorhanden sind, es ist also nicht so, das der krieg in der Ukraine irgendwelche größeren Einflüsse auf den Getreidemarkt hätte.

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    • Pearphidae

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    Antwort auf Re: Schonmal was vom sogenannten "Welthandel" gehört"? von .

    yamxs schrieb am 10.08.2023 08:28:

    Die Aufkaufpreise liegen hier in Mitteleuropa unter Vorjahresniveau.

    Looooooooooooooooooooooool...

    DAS ist ja nun wirklich kein Kunststück:

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/455076/umfrage/exportpreis-von-weizen-aus-den-usa/

    Sie müssen schon mit den Preisen vor Kriegsbeginn vergleichen - falls Sie ehrlich diskutieren wollen.

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