Egal, was irgendwelche Wachstumsapostel und Kapitalismus-Fanboys sagen, die Weltwirtschaft _wird_ in nicht allzuferner Zukunft schrumpfen und danach nie wieder wachsen. Die maximal nachhaltig machbare Größe der globalen Realwirtschaft dürfte so ungefähr bei der Hälfte der heutigen liegen, aber je länger wir versuchen, Wachstum zu erzwingen oder auch nur die heutige Größe zu halten, desto schwerer werden die ökologischen Schäden, und desto drastischer der Absturz. Bei einer zügigen halbwegs kontrollierten Schrumpfung ist eine Stagnation bei ungefähr der Hälfte der heutigen globalen Wirtschaftsleistung möglich, und mit einem intelligenten globalen Ressourcenumverteilungssystem, das nicht auf Märkten und Kaufkraft basiert, sondern auf Menschlichkeit und Solidarität, können wir es vielleicht vermeiden, daß Milliarden von Menschen verhungern, ansonsten gibt es einfach einen harten Kollaps, und mindestens 2/3 der Menschheit sterben innerhalb weniger Jahrzehnte.
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Schrumpfen auf etwa 75% geschätzt ergäbe sich bereits bei Wachstumsverzicht!
Antwort auf Die reale Weltwirtschaft ist zu groß und muß schrumpfen. von elfboi.
Keine neuen Strassen, Autobahnen, nicht nochmehr PKW, steuerlich oder mit Zuschüssen nicht Verschrotten von Benzinern fü E-PKW herbesubventionieren!
Ohne Zuwanderung NULL neue Wohnungen, wer Personal möchte kann ja sein Geschäft dorthin bringen wo die Menschen wohnen!
Wer käme NICHT zu wichtigen Arbeitsplätzen wenn 5 Jahre die PKW-Neuzulassungen ( halbe Produktions- und Importzahl, Mehrwertsteuer 50%?? ) auf 50% sinken würden?
Es stehen genügend Gebrauchtwagen rum um Fahrzeuge aus Totalschäden oder Rosthausen zu ersetzen.
Abriss oder Luxussanierungen von Hotels, Einkaufzentren, Einzelhandel usw. muß auch nicht sein, wenn Hygene passt ist auch das von vor 50Jahren gut!
Im Handwerk Lohn NULL MWST, Material auf 33% MWST!
Nicht Einbauküche auf den Müll, ein Handwerker kann auch Türen nacharbeiten und ggf. eine neue Arbeitsplatte verbauen.
Gebrauchtes Haus gekauft, wirklich alles neu oder nur Teppichböden/Parkett bei Bedarf neu und frische Farbe!
Ökoförderung könnte dann ja sein daß 3-fach-verglaste Fenster 0%MWST haben, der Gartenpool und die Doppelgarage 33%....
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Antwort auf Schrumpfen auf etwa 75% geschätzt ergäbe sich bereits bei Wachstumsverzicht! von Bergfalke.
Du beißt dich schon wieder an Deutschland fest, aber es geht nicht um Deutschland, es geht um die Welt. Es wird unvermeidlich sein, daß mehr Menschen von Süden nach Norden wandern, wenn weite Teile der Tropen und Subtropen zunehmend unbewohnbar werden durch tödliche Hitzewellen.
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Es ist vermeidbar dass mehr Menschen von Süden nach Norden wandern
Antwort auf Re: Schrumpfen auf etwa 75% geschätzt ergäbe sich bereits bei Wachstumsverzicht! von elfboi.
elfboi schrieb am 29.07.2021 23:11:
Du beißt dich schon wieder an Deutschland fest, aber es geht nicht um Deutschland, es geht um die Welt. Es wird unvermeidlich sein, daß mehr Menschen von Süden nach Norden wandern, wenn weite Teile der Tropen und Subtropen zunehmend unbewohnbar werden durch tödliche Hitzewellen.
Unbewohnbar werden nicht Teile dieser Länder "auf gleich", es ist erforderlich dort die Bevölkerungszahl durch weniger Geburten an die Lebensmöglichkeiten anzupassen! Per Einsicht oder Hungertod, nicht durch Auswanderung............
Wie bei Wölfen, überzählige Rüden werden irgendwie geduldet, können aber ohne Revier kein Rudel gründen. Und junge Welpen des Rudels sind in der Zahl vom Beuteangebot abhängig.
Bei Menschen siehe die Insel Tikopia!
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Antwort auf Re: Schrumpfen auf etwa 75% geschätzt ergäbe sich bereits bei Wachstumsverzicht! von elfboi.
elfboi schrieb am 29.07.2021 23:11:
Du beißt dich schon wieder an Deutschland fest, aber es geht nicht um Deutschland, es geht um die Welt. Es wird unvermeidlich sein, daß mehr Menschen von Süden nach Norden wandern, wenn weite Teile der Tropen und Subtropen zunehmend unbewohnbar werden durch tödliche Hitzewellen.
Nicht die Tropen, also äquatornahe Feuchtgebiete, werden unbewohnbar, und schon gar nicht durch Hitze, sondern die Gebiete mit Wassermangel.
Wassermangel wiederum ist häufig ein Ergebnis von Unwissenheit und Übernutzung (Bevölkerungsexplosion, Anschaffung übergroßer Herden) einerseits und Raubbau durch Postkolonialisten, korrupte Politiker und illegalen Kahlschlag andererseits.
Die Gründe sind jedenfalls komplexer als du anscheinend meinst.
In einem Punkt hast du aber selbstverständlich recht: es geht nicht um Deutschland - aber erklär das mal den Grünen, die übrigens genauso vernunftresistent sind wie ihre schärfsten Gegenspieler.
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Antwort auf Die reale Weltwirtschaft ist zu groß und muß schrumpfen. von elfboi.
Den Kollaps wird es geben, weil die nicht reale Wirtschaft inzwischen viel größer ist als die reale. Massenhaft Jobs wurden geschaffen, um die vielen Menschen in Arbeit zu bringen und zwar in Schreibtischarbeit. Werbung, IT Portale, Kryptowährung und aller möglicher Kram, der zwar unnötig ist, aber dazu dient, dass die Leute ihr Brot verdienen können. Große Teile des Geldes/Buchgeldes, das existiert, haben doch gar keinen Gegenwert. Aber es wird immer mehr Geld in den Kreislauf gepumpt, kommt bei den Reichen an und muss dann investiert werden. Mit dem Effekt, dass die Versicherungen u.a. den Bauern die Äcker vor der Nase wegkaufen, damit die Einlagen nicht an Wert verlieren.
Die Weltwirtschaft muss schrumpfen. Dem Geld muss wieder ein realer Gegenwert gegenüberstehen. Und der muss einigermaßen gerecht verteilt sein. Die Superreichen werden aber nichts hergeben. Die Versicherungen auch nicht, die sind ihren Anlegern, darunter auch Rentenversicherungen verpflichtet.
Es ist völlig sinnlos, immer auf den Verbraucher draufzuhauen. Der ist auch nur ein "Bauer" in dem großen Schachspiel und wird immer geopfert, egal für welchen Mist. -
Antwort auf Schrumpfen auf etwa 75% geschätzt ergäbe sich bereits bei Wachstumsverzicht! von Bergfalke.
Du hast es nicht verstanden.
Ein Schrumpfen der Weltwirtschaft und stationäres Wachstum sind keineswegs das Ende allen Wirtschaftens. Die Frage ist das Wie.
Eine deutliche Verringerung der Wochenarbeitszeit ist möglich.
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Warum sollten Eltern 80 Wochenstunden mit "Irrenarbeit" verbringen
Antwort auf Re: Die reale Weltwirtschaft ist zu groß und muß schrumpfen. von Der Skeptiker (1).
um dann mit dem Aufwand dopplte Wohnfläche ( Ganztagesschule, Kindergartn, Krippe usw. ) ihre Kinder extern zu betreuen.
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Antwort auf Re: Schrumpfen auf etwa 75% geschätzt ergäbe sich bereits bei Wachstumsverzicht! von Koinobori.
Weißt du, was die Naßbirnentemperatur ist? Das ist die Temperatur, welche ein Thermometer mißt, welches in einer Glasbirne steckt, die mit einem nassen Baumwollgewebe überzogen ist und an einem schattigen, gut belüfteten Ort hängt. Das dient dazu, die gefühlte Temperatur eines schwitzenden Menschen zu simulieren. Steigt die Naßbirnentemperatur über 28°C, steigen die Todesraten, und ab 35°C ist es für jeden Menschen, selbst die gesündesten Leute, nach kurzer Zeit tödlich.
In feuchten Regionen ist eine solche Naßbirnentemperatur schon bei Außentemperaturen um die 40°C erreicht, weil durch die hohe Luftfeuchtigkeit kaum Wasser verdunstet. In trockenen Regionen hingegen kann man selbst bei 48°C noch eine Naßbirnentemperatur von 35°C erreichen. Wenn aber die Außentemperatur bei 55°C liegt, hilft auch keine knochentrockene Wüstenluft mehr, die Kühlung durch Verdunstung reicht nicht mehr aus.Tödliche Hitzewellen, die ohne Klimaanlage nicht mehr überlebbar sind, nehmen zu durch die globale Erwärmung.
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Antwort auf Re: Die reale Weltwirtschaft ist zu groß und muß schrumpfen. von Der Skeptiker (1).
Wir könnten auch einfach Märkte und Geld abschaffen und stattdessen die Ressourcen nach Bedarf verteilen. Eine elektronische Echtzeiterfassung könnte das regeln.