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579 Beiträge seit 08.06.2023

Auf dem Land doch viel einfacher.

Weniger Leute, weniger Energieverbrauch. Mehr Fläche vorhanden, mehr Platz für Wind und Solar. Auf dem Land ist auch ordentlich Biomasse da. Gibt auch durchaus so einige Einfamilienhäuser mit Solaranlagen drauf. Und die Einfamilienhausbesitzer haben auch Platz für Wärmepumpen. Und am Ende haben die Hausbesitzer auch den Platz, ein Elektroauto zu Hause zu laden, also bei der Mobilität sind sie auch im Vorteil.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (15.06.2023 12:58).

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  • Avatar von evl
    • evl

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.02.2002

    Weniger Verbrauch ist das Problem

    Antwort auf Auf dem Land doch viel einfacher. von .

    Weniger Verbrauch ist das Problem, du hast den Verbrauch von einem Stadtviertel über tausend Quadratkilometer verteilt. Um die Netzkosten bezahlbar zu halten sind die Netze verglichen mit einer Stadt sehr unterdimensioniert.

    Mein gesamter Landkreis hat einen Spitzenverbrauch von nur 23MW, dementsprechend klein ist das Mittelspannungsnetz ausgelegt. Mein Hausanschluss ist auf nur 35 Ampere beschränkt. Eine 22 kW Wallbox ist zum Beispiel schon unmöglich hier, selbst eine 11 kW Wallbox plus Wärmepumpe würde schon mein Hausanschluss ausreizen. Das sind die Probleme die man auf dem Land hat.

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    • unbekannter Benutzer

    579 Beiträge seit 08.06.2023

    Antwort auf Weniger Verbrauch ist das Problem von evl.

    Auf dem Land braucht man keine starken wallboxen. Das Auto muss in der Regel nicht in einer Kaffeepause voll geladen werden. Es reicht, wenn der über Nacht voll ist. Und nachts läuft in der Regel auch die Wärmepumpe weniger leistungsstark, im Sommer sowieso. Außerdem sind die schwachen Anschlüsse nicht unbedingt die Regel. „Auf dem Land“ bedeutet auch im Vorort von einer Klein- oder Mittelstadt. Da sind dann Netze auch bisschen besser geplant als auf einem Kuhdorf am ass of Deutschland. Und diese Orte kann man dann auch relativ kostengünstig aufwerten, weil es nicht um hundertausende Haushalte geht, sondern nur um 50 oder so und die neue Zuleitung kostengünstig neben die Landstraße verlegt werden kann als wenn man das in sagen wir Düsseldorf machen müsste, wo jeder Meter Kabelgraben ein Abenteuer ist.

    Außerdem: Auf dem Land hat man Platz für eigene PV und eigene Pufferspeicher. Da muss nicht der ganze Strom von extern kommen. Da ist es relativ egal, wenn die Autoladung fast den ganzen Hausanschluß vereinnahmt, wenn der Rest des Hauses (Glotze, Klohspülung und Kühlschrank) in der Zeit vom Pufferspeicher bedient werden kann.

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  • Avatar von Aruba
    • Aruba

    936 Beiträge seit 25.08.2019

    Antwort auf Re: Weniger Verbrauch ist das Problem von .

    Genau so ist es!!

    Anmerken wollte ich dass ein Pufferspeicher bestehend aus Bleibatterien
    (in meinem Fall 2x 48V // strings, also 8x AGM 12V-280AH) es auch tut.
    Steht im Keller und wiegt eine halbe Tonne aber was macht das schon aus wenn
    das Batteriesystem nur einen Bruchteil des vergleichbaren Lithium-Akku
    kostet. Erweiterbar um ein String ist das System auch noch.

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