Populist schrieb am 09.04.2022 08:46:
Was der Autor und die Kommentatoren geflissentlich übersehen:
Ohne akute Hilfsbedürftigkeit und Inanspruchnahme medizinischer Leistungen durch die Betroffenen oder deren überfordertes Umfeld wird eine solche Diagnose nie gestellt werden.
Das ist lediglich eine Frage der Ausstattung dieser Wissenschaft durch die herrschende Kakistokratie. Wenn vermutet wird dass jemand Selbstmordgedanken hegt, dann wird eine "akute Hilfsbedürftigkeit" festgestellt und Zwangsmaßnahmen eingeleitet.
Da diese Zwangsmaßnahmen für viele Ärzte viele Einnahmen bedeuten, kann man sich sicher sein, dass die wie der Teufel hinter der lieben Seele her sein werden, sicherzustellen "gestörte Trauer" zwangszubehandeln.
Es ist zu der Trauernden besten und bringt viel viel Geld. Es ist eben "alternativlos", denn die Wissenschaft hat festgestellt, dass wer länger als 12 Monate trauert, krank im Kopf ist. Das ist die reine, endgültige und pure und ein-eindeutige Wahrheit, laut der "Wissenschaft". Vgl Woyzeck, aberatio mentalis partialis.
So funktioniert die Interaktion zwischen Wissenschaft, Kakistokratie und Gesellschaft. In der rezenten Wirkung der Wissenschaft gibt es Popper nicht mehr.