Das ganze komplizierte Prozedere am Flughafen und Hotel in einer anderen Sprache muss man erstmal meistern. Dazu kommt der konstante Zeitdruck, weil man natürlich seine ganzen Termine schaffen muss und dabei eine gute Figur abliefern soll. Dazu noch fremde Regeln und Abläufe - auch im Straßenverkehr - an die man sich halten muss/will. Man darf auch nirgendwo was vergessen (Tasche, PC, Handy, Unterlagen) weil man ja später nicht mehr so einfach ran kommt. Auf keinen Fall darf man den (Ab)Flug verpassen!!!! Vorher muss aber noch das Auto (evtl. bei Stau) gefahren werden, aufgetankt und abgeben werden, was meist der letzte Schritt vor dem Abflug ist.
Klar das die Leute da bei einem Mietwagen das unkomplizierteste und bewährteste Transportmittel wählen, was am wenigsten Risiko hat plötzlich zum großen Problem zu werden.
Wir haben privat ein Elektroauto. Das aufladen an einer Ladesäule ist komplizierter und Fehleranfälliger als an der Tanke den Verbrenner zu befüllen. Wenn die Ladesäule rumzickt sind ganz schnell 10 min weg, ohne das eine kWh in den Akku geladen wurde. Hier zu Hause ist das zwar ärgerlich aber kein wirkliches Problem ... wenn du auf Dienstreise deshalb deinen Flug verpasst ist das eine mittlere Katastrophe.
Dann gibt es bekannte Elektroautohersteller die die Bedienung des Fahrzeugs unnötig verkomplizieren. Da ist der Blinker neuerdings über Tasten auf dem Lenkrad zu bedienen und der ganze Rest über ein großes Display in der Mittelkonsole. Da würde ich auf Dienstreise eher nen Golf I ohne Extras nehmen als solch ein Bedienungsungeheuer. Würde mein Chef von mir fordern unbedingt ein E-Auto auf Dienstreise zu benutzen, würde ich Ihn für verrückt erklären und mich einfach weigern.
Fazit: Eine Studie für die Mülltonne. Wahrscheinlich waren die Leute selbst nie auf einer Dienstreise und mussten dabei einen Dienstwagen benutzen.