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  • teutolith

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Re: Das Erschrecken im Westen über das Selbstverständnis von Macht

casus_belli schrieb am 24.04.2023 10:39:

Über viele Jahre, ja Jahrhunderte war es das Selbstverständnis der westlichen Macht, zu bestimmen, was die Regeln zu sein haben, welche Grenzen gezogen werden, wer bestimmt, was Recht zu sein hat!

Es gibt keine viele Jahrhunderte alte "westliche Macht". Europa war über Jahrhunderte Schauplatz unzähliger Kriege, auch zwischen den heutigen Staaten des Westens. Schlag mal nach, wann die USA gegründet wurden und seit wann sie Weltmacht sind. Im übrigen geht es mit der Achtung der Souveränität und der territorialen Integrität in der UN-Charta genau darum, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.

Jetzt auf einmal zu erleben, wie eine aufkommende Macht im Osten ebenso dieses Selbstverständnis zum Ausdruck bringt, ist geradezu ein Schock für den westlichen Machtanspruch, der sich schon auf dem Weg zur Weltherrschaft wähnte.

Eine "aufkommende Macht im Osten" will die Regeln bestimmen und die Grenzen ziehen? Und du bist damit einverstanden, so groß ist dein Haß auf den Westen?

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