Und vor allem ein reiner Anachronimus. Warum
Muss ich meinen Kram denn mindestens 2x ein und ausräumen aus dem Einkaufswagen? Was soll der Quatsch? Das geht besser. Einkaufswagen unter dem Scanner durchschieben, die RFIDs der Produkte machen den Rest.
Karte in den Leser und gut.
Ao stelle ich mir das vor. Niemand, der nach Kleingeld sucht, oder seinen Keam nicht schnell genug aufs Band legen kann und vor allem keine Kassiererin, sie nach Payback und Punkten fragt oder das Bedürfnis hat sich mit Kunden über Fußpilz zu unterhalten.
Das es noch soetwas wie Kassenbänder gibt ist peinlich
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RFID-Kosten pro Tag: 0,30 EUR
Antwort auf Das es noch soetwas wie Kassenbänder gibt ist peinlich von Tafelsilber23.
https://www.rfid-basis.de/kosten.html
Das gäbe einen ordentlichen Aufschlag auf dem Kassenzettel.
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Antwort auf Das es noch soetwas wie Kassenbänder gibt ist peinlich von Tafelsilber23.
Tafelsilber23 schrieb am 07.12.2023 09:26:
Muss ich meinen Kram denn mindestens 2x ein und ausräumen aus dem Einkaufswagen? Was soll der Quatsch?
Ich nutze normalerweise gerne die Scan & Go Möglichkeit von Edeka. Aber wenn ich bei der 12x Packung Milch jeden einzelnen Karton einzeln einscannen muss, habe ich darauf auch keinen Bock. Dann stell ich mich lieber an der Kasse an.
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Antwort auf Das es noch soetwas wie Kassenbänder gibt ist peinlich von Tafelsilber23.
Das ist eine (durchaus berechtigte und schlüssige), aber eben auch typisch deutsche, allglatte Effizienz-Perspektive. Sie klammert aber komplett aus, dass man auch ganz anders Einkaufen gehen kann und möchte. Gerade in den südeuropäischen Ländern stehen Muße und nicht unbedingt Zeitdruck, die Freude am Aussuchen guter Lebensmittel, das persönliche Gespräch mit dem bekannten Verkaufspersonal und ggf. eine individuelle Beratung gerade in kleineren Ortschaften im Vordergrund. Ja, auch da gibt es im Einzugsgebiet größerer Städte Conad, Esselunga, Super-U, Carrefour, Dia, El Corte Inglés und wie sie alle heißen.
Was ich sagen will: Den Lebensmittelerwerb zu reduzieren auf einen technischen Akt mit möglichst wenig menschlicher Interaktion ist ein Ansatz, aber eben nicht der einzige. -
Antwort auf RFID-Kosten pro Tag: 0,30 EUR von foobar.
Nö. Die Kassierer sind auch nicht umsonst. Selbst wenn, lass es 5 Euro mehr kosten. GERNE. Wenn ich nimmer zweimal räumen muss und einfach durchlaufen kann. Zeit ist nicht umsonst. Aber wie gesagt, Kassierer kosten auch ordentlich pro Kunde.
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Antwort auf Re: Das es noch soetwas wie Kassenbänder gibt ist peinlich von magic_sunray.
Es wird Nieschen geben, wo auch Plappertaschen einkaufen können.
Oder die Leute können ja aufn Wochenmarkt gehen. Sehr gerne. Warum sollte ich da was gegen haben.
Gleichzeitig könnte man dann auch alle Öffnungszeiten abschaffen. -
Antwort auf Re: Das es noch soetwas wie Kassenbänder gibt ist peinlich von Tafelsilber23.
Gleichzeitig könnte man dann auch alle Öffnungszeiten abschaffen.
Das wird ohne hin passieren, wenn die Wokeness-Bewegung soweit geht, das bestimmte Berufsgruppen, die in Schichten arbeiten müssen, sich durch Öffnungszeiten diskriminiert fühlen.
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Antwort auf Re: Das es noch soetwas wie Kassenbänder gibt ist peinlich von magic_sunray.
magic_sunray schrieb am 07.12.23 09:44:
Das ist eine (durchaus berechtigte und schlüssige), aber eben auch typisch deutsche, allglatte Effizienz-Perspektive. Sie klammert aber komplett aus, dass man auch ganz anders Einkaufen gehen kann und möchte. Gerade in den südeuropäischen Ländern stehen Muße und nicht unbedingt Zeitdruck, die Freude am Aussuchen guter Lebensmittel, das persönliche Gespräch mit dem bekannten Verkaufspersonal und ggf. eine individuelle Beratung gerade in kleineren Ortschaften im Vordergrund. Ja, auch da gibt es im Einzugsgebiet größerer Städte Conad, Esselunga, Super-U, Carrefour, Dia, El Corte Inglés und wie sie alle heißen.
Was ich sagen will: Den Lebensmittelerwerb zu reduzieren auf einen technischen Akt mit möglichst wenig menschlicher Interaktion ist ein Ansatz, aber eben nicht der einzige.Diversifikation lautet das Zauberwort.
Ich verstehe den TE gut, in Sachen SB Kassen hinkt Deutschland nun mal meilenweit hinterher und es gibt nun mal eine große Zielgruppe an Menschen für die Einkaufen eben genau ein technischer Akt ist. Meistens bestellen diese zwar mittlerweile online, aber gerade in Deutschland, gibt es Gründe genug doch in den Laden zu müssen.
Nun gibt es aber auch eine andere Zielgruppe. Menschen, wo der Einkauf von Produkten nicht im Vordergrund steht, sondern eben besagte menschliche Interaktion beim Einkaufen selbst. Für die gibt es, wenn auch nicht flächendeckend leider, insbesondere in Deutschland, durchaus Konzepte. Bestes Beispiel sind die Unverpackt-Läden, die es immer öfters gibt. Ein Supermarkt geschweige denk ein Discounter wird das aber niemals abbilden können. Insofern müssten die vorhandenen Konzepte nur mal umgesetzt werden. Allerdings muss man sich klar machen, dass jene zweite Zielgruppe nun mal eine deutliche Minderheit (wenn auch leicht zunehmend) darstellt.
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Antwort auf Re: Das es noch soetwas wie Kassenbänder gibt ist peinlich von Monarch75.
Die Wokeness is mir egal. Wenn der Laden in den Nachtstunden vollkommen autonom funktioniert (nachgelegt werden kann ja am Morgen), gibts keinen Grund mehr nachts nicht offen zu haben.
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vor allem fördern die ständig weiter und du kannst gar nichts dagegen machen
Antwort auf Das es noch soetwas wie Kassenbänder gibt ist peinlich von Tafelsilber23.
selbst dann wenn vorne noch welche am hantieren und fummeln sind