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    • Rudolfine

    908 Beiträge seit 19.03.2020

    Antwort auf Re: Schon Wikipedia hilft... von Ketwurst.

    Ich habe sehr viele Studien zu dem Thema gelesen. Alle, die irgendeinen Zusammenhang zwischen präsymptomatischen Trägern und Infektiosität herstellen, stehen auf sehr wackeligen Beinen.
    Wissenschaftlich ist es eben nicht ausgeschlossen, dass mich doch mal jemand infiziert, der bisher keinen Husten hat.

    Wenn man die Studien allerdings liest, was eben jeder gute Wissenschaftler, Student oder auch nur jeder interessierte Mensch (zu so ziemlich jedem Thema) machen sollte, dann stellt man fest, dass das für die Realität nicht wirklich von Relevanz ist. Dadurch erklärt sich dann übrigens auch, warum trotz Masken in Sommer und Herbst die Zahlen pünktlich zur Grippezeit stiegen: Weil die Infektionen eben doch nicht unbemerkt - also durch gesunde Menschen mit Maske - stattfinden.

    Dazu kommt dann noch die Unterscheidung zu den asymptomatischen Virusträgern, die gar keine Erkrankung zeigen: Hier findet nach allen* bisherigen Studien keine für das Gesamtgeschehen relevante Zahl von Übertragungen statt - auch wenn es wissenschaftlich gesehen in Einzelfällen natürlich nicht ausgeschlossen ist.

    * Ich gebe zu, dass ich irgendwann im Dezember aufgehört habe zu dem Thema weitere Studien zu lesen, einfach deswegen, weil sich dort keine Neuerung mehr zu ergeben scheint und alle seriösen Forscher ihre Studien mit einer Variation des bekannten Satzes "weitere Forschung ist notwendig" abschließen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (24.03.2021 10:28).

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    • Wasnu

    mehr als 1000 Beiträge seit 02.08.2013

    aua

    Antwort auf Wie ist Corona/SARS 2003 verschwunden? von DieObersteDirektive.

    Dir ist schon klar, dass es ein anderes Virus ist auch was die Verbreitung anging?

    Eine einfache Google Such hilft schon einmal BEVOR man dazu Blödsinn postet:

    https://www.rferl.org/a/why-was-the-2003-sars-epidemic-so-deadly/30544370.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/SARS-Pandemie_2002/2003

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    mehr als 1000 Beiträge seit 22.03.2021

    Antwort auf Re: Wie ist Corona/SARS 2003 verschwunden? von K3.

    1. 2003 gab es noch wesentlich mehr Klinikpotential bei uns, es wurde und wird ja alles privatisiert und zusammengespart im Gesundheitswesen, Tausende Betten sind weggefallen, Kliniken wurden geschlossen, bis zur Handlungsunfähigkeit Personal "eingespart", die Hygiene zusammengestrichen.... dafür ist die Dividende der Eigentümer gestiegen. Selbst jetzt müssen noch sinnlos Intensivbetten vorgehalten werden und die Pfleger*Innen tanzen auf den Fluren!

    2. Ausgerechnet in der Altenbetreuung MÜSSEN Pflegekräfte zur Arbeit gehen, selbst wenn sie positiv getestet wurden! Ich kenne 2 "Fälle" persönlich, eine arbeitet in Stuttgart, die andere in einem Pflegeheim in Breitenbrunn. Davon abgesehen interessiert es auch niemand wenn die Damen in überfüllten Bussen und Ubahnen zu den Hochgefährdeten kommen.

    3. COVID ist spätestens seit 2013 bekann, Vorsorge: KEINE! Nicht im Geringsten! Im Gegenteil, als es letztes Jahr so richtig losging hatten die nichtmal mehr Desinfektionsmittel im Pflegeheim.

    Aber die Leute einsperren, Schulen schliessen und die Wirtschaft kaputtmachen!

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    • K3

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.04.2001

    Antwort auf Re: Wie ist Corona/SARS 2003 verschwunden? von .

    Schachter schrieb am 24.03.2021 10:55:

    1. 2003 gab es noch wesentlich mehr Klinikpotential bei uns,

    Die Zahl der Intensivbetten ist seit 2003 sogar gestiegen.

    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/10/PD20_N064_231.html

    Das spielte bei SARS allerdings garkeine Rolle.
    SARS hatte damals einfach nicht die Ansteckungsrate und
    lief sich von selbst tot.

    Es liegt auch nicht an Privatisierungen oder Sparmaßnahmen,
    wenn ein Gesundheitssystem bei einer Krankheitswelle wie Covid an
    seine Grenzen kommt. Kein Gesundheitssystem der Welt kann seine
    Kapazitäten einem exponentiellen Anstieg anpassen.
    Das Personal dafür wächst nicht auf Bäumen.

    2. Ausgerechnet in der Altenbetreuung MÜSSEN Pflegekräfte zur Arbeit gehen, selbst wenn sie positiv getestet wurden! Ich kenne 2 "Fälle" persönlich, eine arbeitet in Stuttgart, die andere in einem Pflegeheim in Breitenbrunn. Davon abgesehen interessiert es auch niemand wenn die Damen in überfüllten Bussen und Ubahnen zu den Hochgefährdeten kommen.

    3. COVID ist spätestens seit 2013 bekann, Vorsorge: KEINE! Nicht im Geringsten! Im Gegenteil, als es letztes Jahr so richtig losging hatten die nichtmal mehr Desinfektionsmittel im Pflegeheim.

    Aber die Leute einsperren, Schulen schliessen und die Wirtschaft kaputtmachen!

    Verstehe.

    Du stellst garnicht die Bedrohung durch die Pandemie in Frage,
    wie Du es z.B. in diesem Posting machst:
    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Eine-voellig-neue-Pandemie/Manchmal-klappts/posting-38602084/show/

    Sondern Du kritisierst die inkonsequenten Gegenmaßnahmen.
    Das ist sogar diskutabel.

    Die Fehler der Vergangenheit aufzuzeigen löst allerdings kein
    einziges akutes Problem. Bei der Frage "Was machen wir jetzt" ist
    es nicht hilfreich, zu erklären, was man früher hätte machen können.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (24.03.2021 13:57).

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    mehr als 1000 Beiträge seit 22.03.2021

    Antwort auf Re: Wie ist Corona/SARS 2003 verschwunden? von K3.

    Ich/WIR stellen nicht die Krankheit als solche und ihre Bedrohung in Frage; sondern es ist schlichtweg KEINE PANDEMIE.

    Und das man seitens der Regierung + ihrer Propaganda ja immer den Schutz der Menschen als Begründung vorschiebt, darf man auch die Frage stellen wieso nicht vorgesorgt wurde & das außgerechnet die ernsthaft Schutzbedürftigen von potentiell Erkrankten versorgt werden! Ich würde Sie herzlichst bitten, Ihre Kommentare in einem Pflegeheim zum Vortrag zu bringen. Dort trifft dann Geschwurbel auf bittere Realität.

    "Die Fehler der Vergangenheit aufzuzeigen löst allerdings kein
    einziges akutes Problem."

    Wenn die üblichen Verdächtigen Corona als Grund für die Probleme im Gesundheitswesen herbeilügen, ist es sogar PFLICHT das richtigzustellen.

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  • Avatar von Frank_Drebbin
    • Frank_Drebbin

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.06.2005

    Seltsam nur, daß die Zahlen jetzt im März steigen

    Antwort auf Re: Schon Wikipedia hilft... von Rudolfine.

    und zwar fast überall in Europa...
    Zum beginnenden Frühling...

    Und was ist asymptotisch? Bei einem Raucher dürfte Husten üblich sein, bei vielen Kindern Erkältungssymptome...

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  • Avatar von Frank_Drebbin
    • Frank_Drebbin

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.06.2005

    Sie dürfen auch doof bleiben

    Antwort auf Re: Schon Wikipedia hilft... von Great White Handkerchief.

    es ist ein freies Land hier...

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  • Avatar von In der Sache
    • In der Sache

    892 Beiträge seit 24.04.2017

    Antwort auf Wie ist Corona/SARS 2003 verschwunden? von DieObersteDirektive.

    DieObersteDirektive schrieb am 24.03.2021 07:15:

    https://youtu.be/2n6BAjuGh4g

    Ich weiß, 2003 war eine andere Zeit. Es gab keine PCR Tests für Corona und deshalb auch nur knapp 1000 Tote, trotz Verbreitung über mehrere Kontinente. Impfstoffe und effektive Behandlungsmethoden gab es auch keine. Nach einigen Monaten war SARS wieder verschwunden, als hätte es die Krankheit nie gegeben.

    Ohne die Massentests und mediale Massenhysterie würden wir auch von SARS Covid-19 nichts mitbekommen. Ein reales, im Alltag spürbares Krankheitsgeschehen, findet nicht statt.

    Unabhängig von dem, was sich bisher hier im Thread aufgehäuft hat, hier der Versuch einer etwas längeren Antwort.

    SARS hatte 2002 seinen Ursprung in China (ich habe daher auch Verständnis dafür, daß bei SARS-CoV-2 die Landes-Behörden nach dem ersten Versagen der lokalen Behörden auf die harte Vorgehensweise in Wuhan umgeschwenkt sind, weil sie SARS noch vor Augen hatten). Die Fallzahlen für den gesamten Ausbruch waren knapp 9.000, und bei nicht ganz 900 Verstorbenen lag die Lethalität bei etwa 10 % der Infizierten. Der Ausbruch wurde mit den ganz klassischen Methoden bewältigt: Identifikation infizierter Personen, Ermitteln von Kontaktpersonen auch anhand der Reisewege, harte Quarantäne der möglichen Kontaktpersonen, Abschottung von neuinfizierten Personen unter den Kontaktpersonen. Das Krankheitsbild der schnell einsetzenden und heftigen Lungenentzündung muß so auffällig gewesen sein, daß nach der ersten Verbreitung der Ausbruchs-Kenntnis neue Fälle recht schnell im klinischen Bild (also ohne irgendeine damals auch nicht wirklich mögliche + sofort verfügbare mikrobiologische oder serologische Diagnostik) als SARS-Infektionen erkannt werden konnten und die Kontaktnachverfolgung starten konnte. Die zusammenfassende Erkenntnis aller Kontakt- und Reise-Historien war dann, daß Kontaktpersonen erst dann angesteckt worden sind, wenn eine infizierte Person schon Symptome aufwies. Diesen Sachverhalt halte ich für entscheidend für die Bewältigung des Ausbruchs + daß die Kontaktverfolgung überhaupt so gut funktionieren konnte, und das trotz der Reisewege: Erkrankte sind ziemlich durch China, nach Hongkong oder in einem Flieger nach Kanada (was dann eines der hauptbetroffenen Länder wurde) gereist.

    Es gab mal eine ganz gute Aufarbeitung dieser Geschichte in irgendeinem US-Medium, ich glaube New York Times oder so, ohne daß ich jetzt aber auf die Suche gehe.

    Vom Prinzip her ist MERS recht exakt wie SARS abgelaufen und war mit Track + Trace plus dem Isolieren von Kontaktpersonen erledigbar.

    So weit, so sachliche Information und eigentlich unbestreitbar. Ich halte meinen nächsten Punkt eigentlich auch rational nachvollziehbar: beim Thema "Impfung gegen SARS-CoV-2" (also dem aktuellen Problem) gab es viele Meldungen von wohl grundsätzlich impfablehnenden oder aus diversen Gründen kritisch angefixten Personen "Impfungen gegen Coronaviren haben ja noch nie geklappt, also warum jetzt" oder "Impfstrategie ist bewiesenermaßen nicht erfolgreich, und ich will das für mich nicht", etc. Hier muß einfach neutral gesehen werden, daß Impfungen gegen SARS oder MERS nicht notwendig waren und es daher keine nennenswerten Impfstoffentwicklungen gegeben hat exakt gerade weil die Ausbrüche mit der Kontaktrückverfolgung so effizient und vollständig eliminiert werden konnten.

    Mit meinem letzten Punkt begebe ich mich in die Streitzone, obwohl ich das eigentlich nicht will und auch nicht für bestreitbar halte. Nun denn.... Ich habe einen Standard-Satz: " Der Vorteil von SARS-CoV-2 gegenüber SARS in 2002/03 ist die niedrigere Lethalität/IFR, der Nachteil ist die Infektiosität der infizierten Personen bevor die Symptome kommen und die Erkankung anzeigen". Dieser zweite Punkt mit dem Nachteil hat uns die augenblickliche Scheiße eingetragen. Jetzt haben wir auch wieder in diesem Thread die verbitterten Fragen "ich glaube das nicht, wo steht das geschrieben, was ist der Beweis, und kann oder will ich den überhaupt glauben" etc etc bis wir alle blau oder rot oder grün anlaufen. Fein, es ist durchaus ehrenwert, an die Wurzel der Informationen gehen und sie zu überprüfen, die Wissenschaft hat genug Zitierkartelle und jeder kennt die Geschichte mit dem jahrzehnte unkritisch weitergetragenen Kommafehler bei der im Spinat enthaltenen Eisenmenge. Auch wenn man die Antwort eigentlich nicht hören will und ablehnend bis verbissen nach den Quellen fragt, ok, alles gut, kann man machen (als Sprengstoff in der Klammer: ich würde mir ja von vielen wünschen, daß sie die von ihnen positiv akzeptierten, für offensichtlich gehaltenen und, ja, geglaubten Sachverhalte auch einer periodischen ähnlich kritischen Überprüfung unterziehen, aber so ist der Mensch halt nicht gebaut). Selbst wenn man "Infektiosität der SARS-CoV-2 Infizierten schon vor den ersten Erkankungssymptomen" nicht hören will, aber die Eliminierung von SARS + MERS durch Kontaktverfolgung, Quarantäne etc anerkennt, dann muß man sich doch der Frage stellen "Was ist es bei CoV-2, daß Kontaktverfolgung etc. doch so offensichtlich zur Eliminierung des Ausbruchs nicht ausreicht ?" (und jetzt bitte mit globaler Sicht und ohne Verengung auf das Ausnahmeland der eigenen Wahl). Ich weiß, daß das folgende von hinten gedacht erscheinen mag, aber neben dem direkten Nachweis einer abgegebenen Viruslast durch noch asymptomatische Infizierte passt der gesamte Verlauf des Ausbruchs und seiner schwierigen Bekämpfbarkeit vollkommen konsistent zu "Infektiosität vor Symptomen". Vielleicht kommt jeder zu anderen Schlüssen, aber Entgegnungen wie "eigentlich gibt es den Virus doch gar nicht" halte ich für irreal und werde auf keine Diskussion dazu einsteigen.

    Über den zweiten zitierten Absatz sage ich nichts, das täte niemandem gut.

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    • In der Sache

    892 Beiträge seit 24.04.2017

    Antwort auf Re: Wie ist Corona/SARS 2003 verschwunden? von KillingTime.

    KillingTime schrieb am 24.03.2021 07:19:

    DieObersteDirektive schrieb am 24.03.2021 07:15:

    Ohne die Massentests und mediale Massenhysterie würden wir auch von SARS Covid-19 nichts mitbekommen. Ein reales, im Alltag spürbares Krankheitsgeschehen, findet nicht statt.

    Erinnert sich noch jemand an die BSE-Krise vor 20 Jahren? Da war es ganz exakt genau so. Panikmache überall, die Menschen würden an CJD sterben, Inkubationszeit von 10 Jahren oder mehr, es wurden Werte vernichtet und am Ende wurde sogar freiwillig zugegeben, es war zu viel Rindfleisch auf dem Markt, die Preise waren im Keller, alles nur inszeniert.

    Wirklich ganz freundlich gemeint: ich weiß nicht, ob die inzwischen etwas über 200 vJCD-Erkrankten + Verstorbenen in Großbrittanien das alles als nur inszeniert empfunden haben.
    Ich habe von 1990 bis 1992 als PostDoc in Cambridge gelebt und dürfte z.B. bis heute in Deutschland kein Blutspender sein.

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