Aber die Wiederbegegnung sehe ich nicht mehr.
Der Coronaschwachsinn und die Medien haben einen tiefen Riss durch die Gesellschaft erzeugt.
Mit Masken findet so gut wie keine Kommunikation mehr statt. Es ist einfach zu anstrengend. Die Atmung und so. Dann sieht man das Gesicht des anderen nicht mehr. Und die Verständlichkeit der Ausprache wird durch diese Maulwindel massiv verschlechtert.
Das ist mal das eine.
Das andere ist die Einstellung, die hier geradezu Züge wie im Dritten Reich seitens Teilen der Gesellschaft entstanden (nein, ich denke, die war schon immer da) ist. In der neuen Nazi-Sprache besonders erkennbar: Bist du geimpft? Nö, ich vertraue meinem Immunsystem. Was? Da bist du aber unsolidarisch? Wieso, traust du deiner Impfung nicht? .... pfffff .... heisse Luft ... schnauff..... Du bist asozial, ein Volksschädling.
Man lernt Leute plötzlich von einer Seite kennen, die man nie vermutet hätte. Denunziantentum und Blockwartmentalitäten offenbaren sich plötzlich.
Was ich dabei auch entdeckt habe: Meine Bereitschaft, in Ruhe mit diesen Leuten das Thema zu diskutieren, ist vergebliche Mühe. Es läuft immer auf persönliche Angriffe seitens der Geimpften raus. Oder noch schlimmer: Argumente, die sich prüfen lassen, werden mit 'Das glaub ich nicht' beantwortet. Peng. So ist keine Kommunikation möglich. Ruhe und Geduld sind vergeblich eingesetzte Kräfte.
So wird der Kontakt zu 95% aller Fälle abgebrochen. Von der anderen Seite!
So verliert man Bekannte, Freunde, Nachbarn und Verwandte. "Das ist ein Corona-Leugner".
Unter diesen Voraussetzungen ist natürlich auch mein Wunsch der Wiederbegegnung ziemlich gegen Null gegangen. Wie das weitergehen soll, ist mir ein Rätsel. Ich wette, selbst wenn noch heute sämtliche Zustände zurück auf Start gehen würden, diese Generation wird mit Misstrauen, Neid und Vorurteilen vergiftet bleiben.