Das Prinzip Verantwortung ist ein Machtprinzip. Wer die Macht hat, hat auch die Verantwortung. Das Virus kam von außen, genauer gesagt aus China, möglicherweise aus einem Labor in Wuhan, wo Experimente mit Fledermausviren mit finanzieller Unterstützung westlicher Institutionen durchgeführt worden waren.
Die Regierung und die WHO haben dann von den darin involvierten Virologen Experten rekrutiert, die die Pandemie nicht besiegen konnten und versagten. Die Regierung selbst versagte, als es darum ging, die Grenzen zu schließen und das eingedrungene Virus wieder aus dem Land herauszudrängen.
Jetzt schiebt die Politik die Verantwortung dafür den machtlosen Bürgern in die Schuhe. Sie hätten sich angesteckt. Wer sich ansteckt ist schuldig, hätte er sich von den Mitbürgern fern gehalten und sich in sein Haus eingemauert, wäre das nicht passiert. Für diese Freveltat muss er sich jetzt entlasten und einer Verhaltenskontrolle unterziehen, bzw. seinen Gefährdungsgrad offenbaren. Das Ergebnis dieser Verhaltenskontrolle wird von den Herrschenden dann als moralischer Instanz bewertet und sanktioniert. Aus einem Recht medizinisch behandelt zu werden wird so ein Privileg gemacht, das von seinem vorherigen Wohlverhalten gegenüber den Ansprüchen der Mächtigen abhängig ist. Kurzum, er ist unfrei und er wird unter Aufsicht gestellt. Und all das wird von irgendwelchen Wahrscheinlichkeitsrechnungen in den blauen Dunst hinein abhängig gemacht.
Die einzig wirkliche nachweisliche Kausalität aber ist, dass wer krank ist, sich von Infizierten angesteckt hat. Demnach kann das objektive Maß nur die Anzahl der Kontakte mit den Mitmenschen sein, insoweit das Land durch schuldhaftes Versagen flächendeckend verseucht worden ist.
Die Anzahl der behandlungsbedürftigen Erkrankten muss also mit der Anzahl der am Verseuchungswettberwerb teilnehmenden Mitglieder ins Verhältnis gesetzt werden. Wer hundert Kontake im Monat hatte, zahlt also mehr Strafe, als wer nur einen Kontakt hatte, wenn er erkrankt. Aber macht sich wirklich jeder schuldig, wenn er sich seinem Mitmenschen soweit nähert, bzw. mit ihm in einen Raum begibt, dass ihn dessen Pesthauch trifft?
Nun wird man sagen, aber die Impfung! Hat die Impfung das Virus besiegt, wie es versprochen wurde? Nein. Vorteile und Risiken sind höchst umstritten und ob jemand sich an seinem Körper herummurksen lässt, ist bisher noch seine Sache gewesen. Solange Menschen trotz Impfung krank werden, ist es eine streitige Frage, ob ein Erkrankter nur wegen fehlender Impfung krank geworden ist, statt einfach nur Pech gehabt zu haben, obwohl er die Mitmenschen weitestmöglich meidete, statt sich nadeln zu lassen.
Anders sieht die Sache höchstens aus, wenn jemand sich absichtlich infizierte, indem er beispielsweise Virusproben gurgelte. Das wäre in etwa dasselbe, wie wenn sich jemand absichtlich von einer 100 Meter hohen Klippe in die Tiefe stürzte. So sieht nämlich Vorsatz aus und lässt sich Kausalität bestimmen. Alles andere ist dummes Gewäsch, sich aufgrund des Versagens der Herrschenden einen Sündenbock zu suchen.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (23.02.2022 11:30).