„Das geschieht aber auf Kosten derer, die für die Gesellschaft die überlebensnotwendige Leistung erbringen. Werdne die Anreize für die letztere Gruppe zu klein, werden sie diese Leistung nicht mehr erbringen und die Gesellschaft bricht trotzdem zusammen. Auf diesem Weg befinden wir uns meiner Ansicht nach gerade...“
In dem Punkt sind wir uns jedenfalls einig. Was wir aus dieser Erkenntnis ableiten, scheint uns zu unterscheiden. Kapitalgeneriertes Einkommen als Maßstab für „die Oberschicht“ erscheint mir jedenfalls kaum geeignet. Für mich ist diese Theorie eine Schimäre der Altsozialisten. Soll mir mal einer zeigen, wie er das macht bei 8,x % Inflation (noch so eine Sondersteuer).
Wie du richtig erkannt hast, ist die Zahl der Einkommensmillionäre (Schumacher) gering. Zudem können sich diese Menschen bequem dem Einfluss des Staates entziehen (Monaco). Von irgendwem muss die Party am Ende aber bezahlt werden. Und das sind dann eben ganz normale Menschen mit einem Job. Anders kann es nicht funktionieren. Und an der Stelle setzten jetzt die Verteilungskämpfe ein. Blöderweise bleibt der Kuchen immer gleich groß während die Zahle der Esser ständig zunimmt. Jetzt zu behaupten, dass man mit einer noch stärkeren Steuerprogression den Kuchen vergrößert ist aus meiner Sicht unredlich. Das vergrault nur noch mehr Leistungsträger. Die wechseln entweder auf die Empfängerseite oder wandern aus oder reduzieren Ihre Leistung auf ein passendes Maß. Soll heißen: Weniger Stunden bei fast gleichem Ergebnis.