Ein typischer Artikel für Telepolis. "Wir schaden nur uns selbst und Putin lacht sich ins Fäustchen"? Lasst uns klein bei geben. Wenn wir lieb bitte sagen, greift der uns schon nicht an, nachdem er die Ukraine vereinnahmt hat!
Das ist doch die Message?
Die starken Preissteigerungen für Öl und Gas, die - so man Moskau glaubt - zu einem absoluten Ansteigen von Russlands Rohstoff-Einnahmen führten, waren ein Strohfeuer Mitte 2022. Mittlerweile kann man Internationale Gas-Futures (für Lieferungen in 6,12 oder 24 Monaten) deutlich günstiger einkaufen. Etwas über dem Niveau von 2021. Die Förderländer haben Weltweit ihre Kapazitäten aufgestockt. Damit verlagert sich das Rohstoff-Geschäft weg von Russland.
Öl ist etwas besser, weil Russland das auf dem internationalen Markt derzeit verramscht und Länder der 3. Welt gerne zugreifen.
Allerdings beziehen sich viele der Sanktionen auf Produkte, die Russland überhaupt nicht herstellt wie bspw. Speichermedien oder Chips. Auch Grundstoffe für Medikamente dürfen nicht mehr geliefert werden, was dazu führt, dass Russland entweder Medikamente importieren oder komplett auf sich verzichten muss. Das sind hunderte solcher Maßnahmen. Und natürlich entfalten die ihre Wirkung über die Zeit.
Sie wirken nicht über Nacht aber sie wirken. Und sie werden Russlands Möglichkeiten, seine Nachbarn zu bedrohen, nachhaltig schwächen.
Es wird Zeit, dieses genöhle über die angeblich wirkungslosen Sanktionen zu beenden.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (27.01.2023 16:16).